Ich versuche mal die Fragen zu beantworten, die ihr gestellt habt, puh, ganz schön viele...
rotti-frauchen hat geschrieben:ruhiger bekommst du ihn, wenn du ihn nicht so hochdrehen läßt. mach mal impulskontrollübungen.
Impulskontrolle mache ich jetzt schon mit ihm. Halt dass er warten muss, bis er was haben darf. Mit Leckerchen geht es schon gut, Spielzeug ist schwieriger. Bin soweit, dass ich zB. den Ball ein Stück wegwerfen kann. Aber schnelle Bewegungen darf ich nicht machen, dann ist er sofort weg und hinterher. Ich lass es ihn dann icht kriegen, schmeiß mich zur Not dazwischen. Ich arbeite dran!
beagle25 hat geschrieben:geräte würde ich ersteinmal garnicht machen.
Ja gut, aber was soll ich dann machen? Wenn ich nicht mit Geräten arbeite, arbeite ich doch auch nicht an dem Problem?
pebbles hat geschrieben:Hast du da zufällig mal ein Video von?
Nein, leider nicht.
pebbles hat geschrieben:Häufig bellen Hunde auch, weil sie einfach unklar geführt werden und ihren Hundeführer anmotzen, daß der endlich mal klare Ansagen machen soll. Ich bin beim Wort "Fun-Gruppe" immer etwas skeptisch. Denn oft suggeriert mir das schon, daß da Training auch nicht soo ernst genommen wird. Und dann kommts einfach dazu, daß die Hunde Frust bekommen und das kläffen beginnen.
Das könnte bei uns zutreffen. Ich führe schon klar, würde ich sagen, aber für Hundi anscheinend zu langsam. Ich hätte halt gerne, dass er sich meinem Tempo anpasst. Wenn wir einen Parkours laufen, wo ich kurze Wege habe läuft es besser. Das Training wird auch wirklich nicht sehr ernst genommen. Die meisten Teilnehmer wollen halt nur den Hund bisschen hüpfen lassen. Ich kann bloß in keine andere Gruppe, weil ich keine Turniere laufen mag. Zumindest solange, wie es nicht läuft...
Iuwaruwa hat geschrieben:Lauter Mensch, lauter Hund? Warum brüllst Du Kommandos? Reagiert Dein Hund nicht auf Körpersprache?
Ich fange eigentlich ganz ruhig an. Nur je schlimmer Ben dann bellt, um so lauter werde ich auch, weil er mich halt einfach nicht hört. Das kommt eher automatisch. Da sollte ich mehr drauf achten. Obwohl ich das wohl erst mal nicht brauche, denn ich habe mir vorgenommen, solange er bellt gar nicht mehr anzufangen.
Iuwaruwa hat geschrieben:Solange der Slalom nicht 150% sitzt, keinen Parcours mit Slalom
Das ist nicht so leicht, ich bin ja nicht allein auf dem Platz. Und die anderen wollen nun mal auch Slalom machen. Soll ich den dann einfach auslassen? Wenn ich überhaupt mal wieder Parkours laufe. Wie ich schon sagte, ist jetzt sofort Schluss, wenn er bellt. Morgen ist wieder Training, da werde ich damit gleich anfangen.
Und zuletzt zu yane, ich zitier jetzt nicht mehr alles:
Meistens brülle ich Tunnel, weil er da einfach nicht rein geht. Ich denke es hat damit zu tun, dass er mich dann nicht mehr sehen kann. Er hat keine Angst davor und läuft zügig durch, egal wie lang und wie viele Kurven, aber er will die Kontrolle nicht verlieren, das Gefühl habe ich zumindest.
Bei anderen Hindernissen genügt meist die Körpersprache.
Er ist auch sehr auf meine Hand fixiert, weniger reagiert er auf meinen gesamten Körper. Daher versuche ich jetzt schon, die Hände wegzulassen, damit er einfach mehr nachdenken muss. Vielleicht mache ich es ihm auch zu leicht?
Die Hürden klappen so auch gut. Es ist wohl eher so, dass er gar nicht so genau hinsieht, wo er springt, weil dann müsste er mich ja aus den Augen lassen.
Dass es mein Problem ist, davon bin ich überzeugt. Ich bin mir sicher, dass kein Hund irgendein Problem von sich aus entwickelt, Das sind immer Umweltprobleme und der Halter ist natürlich der Mittelpunkt dieser Umwelt (oder sollte es zumindest sein).
Also folgender Plan:
Sobald Ben bellt wird die Übung abgebrochen.
Aber was soll ich dann mit ihm machen? Soll ich ein Abbruchkommando geben? Soll ich gar nichts sagen, ihn auf seinen Platz schicken? Und wann kann ich es danach erneut versuchen?
Falls wir dazu kommen den Parkours zu laufen, muss Ben selber nachdenken
Ich gebe die Kommandos leise und weise mit dem Körper auf das nächste Hindernis
Es werden nur kurze Runden gelaufen (3-4 Hindernisse), damit wir auch Erfolgserlebnisse haben
Sollte ich ihn dann überschwenglich loben oder puscht das wieder zu sehr? Mit Leckerchen bestätigen?
Hindernisse, die nicht sitzen (Bei uns Slalom und Reifen) werden im Parkours ausgelassen und einzeln geübt
Auch hier will ich Ben mehr mitdenken lassen. Ich setze ihn davor und dann soll er selbst mal probieren. Wenn ich ihn zB durch den Slalom lotze, reagiert er nur auf meine Körperhaltung und nicmmt die Stangen gar nicht wahr. Ich glaube er hat gar nicht begriffen, dass da Stangen sind, die irgendwas zu bedeuten haben.
Aufgebaut haben wir übrigens mit Gasse, das wurde glaub ich auch gefragt. Allerdings wurde die wohl zu schnell abgebaut, sodass der Slalom eigentlich gar nicht aufgebaut wurde...
Ich sehe selbst, hier heißt es von vorne anzufangen.
Außerdem üben wir weiter Impulskontrolle.
So kann ich ihn beschäftigen auch wenn Agility erst mal flachfällt. Das kann ich ja auch während des Trainings auf dem Platz mit ihm machen, etwas abseits.
Ich will auch mit ihm üben, auf Abstand zu arbeiten. Das hilft sicher auch.
Sooooo, viele Vorsätze, große Pläne, aber so kann es nicht weitergehen und aufgeben möchte ich auch nicht so einfach.
Also: Tschacka!
LG, Melonie








