AnjaNeleTeam hat geschrieben:Nele niest nämlich so für Spaß am Anfang des Spaziergangs ein paar mal und das kann sie denke ich schon steuern.
Sicher bin ich mir natürlich nicht, aber probieren geht über studieren.
Ich glaube, das siehst Du etwas falsch.
Ich bin mir da nicht so wirklich sicher, aber so ähnlich kenne ich es auch von meiner Cheyene.
Wenn wir miteinander arbeiten, so kommt es schon mal vor, daß sie anfangs vor lauter Aufregung niest, das passiert auch, wenn sie sich freut und so.
Aber, ich glaube, daß ist bei den Hunden auch so eine Art Streßabbau, um halt die innere Spannung loszuwerden.
Nun zum Rückwärtsslalom.
Wenn Dein Hund schon rückwärts laufen kann, also generell, auch das rückwärts einparken ziemlich gut verstanden hat, so kann man das Rückwärtsslalom leichter aufbauen.
Weil die Hunde im Prinzip die Bewegungsabläufe schon kennen.
Ansonsten gibt es einen Trick.
ACHTUNG: Bei ziemlich empfindlichen Hunden, oder Sensibelchen würde ich es nicht unbedingt anwenden.
Also, Du läßt Deinen Hund absitzen, und stellst Dich neben Deinem Hund.
Das Bein, dicht neben dem Hund, bleibt genau dort, wo es ist. Idealerweise so in etwa auf Schulterhöhe vom Hund.
Das andere Bein macht nun einen Schlenker, erst nach hinten, hinter dem Hund vorbei, und wird dann ebenfalls in Schulterhöhe abgestellt.
Dabei sollte man, während der Mensch sich in Position bringt, den Hund schon mal füttern.
Bitte dabei
nicht über den Hund steigen! Das mögen die nicht. Lieber immer schön einen großen Bogen machen und von hinten am Hund vorbei führen.
Dann ist Warten angesagt.
Die meisten Hunde fangen meist sofort an, rückwärts heraus zu gehen, weil dies für sie der kürzere Weg ist. Genau
DAS wird dann bestätigt.
Bitte kein Bleib vorher sagen, oder so. Es gibt echt Hunde, die verharren so der Dinge, egal, wie bequem oder unbequem ihnen die Position ist.
Später, wenn dies verstanden wurde, und der Hund auch die Bewegung (bitte immer nur an einer Seite üben. Natürlich mal rechts, und mal links, aber noch nicht in Kombination) recht flüssig macht, ist es so, daß die Hunde meist schon loslaufen, während der Mensch sein Bein nach hinten stellt. Die fädeln sich dann schon von alleine ein.
Das ist der Moment, wo man langsam anfangen kann, in Kombination zu arbeiten.
Dabei sollte der Mensch dem Hund aber noch sehr entgegen kommen. Das heißt, der Mensch läuft dabei nicht in einer geraden Linie rückwärts (was ja Ziel ist) sondern eher so Treppenstufen - mäßig immer seinem Hund entgegen.
So nach und nach kann man diese "Stufen" kleiner machen, bis man als Mensch ne gerade Linie rückwärts läuft, und der Hund sich immer wieder schön einfädelt.
Ich hoffe,
die Beschreibung ist einigermaßen verständlich?
Schöne Grüße noch
SheltiePower