Iris + Berny hat geschrieben:Ich weiss, so eine Situation ist echt schlimm.
Aber sag dir, dass sie für dich sicher schlimmer ist als für deinen Hund. Denn solange der halbwegs schmerzlos ist, geht für ihn sein Leben weiter, Tag für Tag.
Chris2406 hat geschrieben:Hallo,
es tut mir immer wieder leid, sowas zu lesen.
Ich kann Dir nur versichern, dass wir Tierhalter an diesen schweren Momenten wachsen - Ihr werdet es wissen, wenn Euer Hund nicht mehr kann und dann das einzig Richtige tun, ihn einschläfern lassen. Wir KÖNNEN das, wenn es dem Hund zuliebe sein muss.
Dann schaffen wir es, unseren eigenen Schmerz erstmal beiseite zu schieben und nur für den Hund da zu sein. Vertrau darauf, das ist so.
Das kann ich nur bestätigen, es ist unendlich schwer den geliebten Vierbeiner seinen letzten Weg alleine weitergehen zu lassen und tut mir unendlich leid für Euch, vor allem Deine räumliche Trennung macht es natürlich nich gerade leicher.
Nur ein schwacher Trost mit der jetztigen Situation umzugehen ist vielleicht sich folgendes bewusst zu machen:
Tiere kennen den Begriff des nächsten Morgens nicht, sie leben jetzt und im Augenblick, daher macht Euer Hund sich keine Gedanken wie es mit ihm weitergeht.
Er wird zwar spüren wenn es mit ihm zu Ende geht und Euch zeigen, wenn er bereit ist zu gehen, aber Sorgen macht er sich keine.
Ihr werdet merken wann dieser Zeitpunkt gekommen ist und dann wünsche ich Euch Kraft Eueren Hund wohin auch immer vorausgehen zu lassen.
Bei uns hieß es auch na ja ein halbes Jahr vielleicht noch und dann durfte uns unsere Maus uns noch ein gutes Jahr begleiten.
Im Nachhinein ist es eine sehr intensive und bewusste Zeit gewesen, aber das können wir auch erst heute so sehen.
Fühlt Euch gedrückt vom Kampfzerg mit Pucki, Kira, Dachsel, Schnuffi, Gero, Silva, Zita und Tom im Herzen.
Ihr seid nicht alleine und könnt Euch hoffentlich gegenseitig trösten, ansonsten findet Ihr hier auch gerne ein offenes Ohr.