So nun schreib ich mal was zu dem versprochenen Sprinttraining. Das Material was onyxvl (Danke nochmal!!) zukommen liess, gab da paar Anregungen.
Hab jetzt im Internet jetzt mal die Seite gefunden
http://www.dshs-koeln.de/imb/Individual ... nt_ger.pdf, ist zwar recht wissenschaftlich aber es sind gute Bilddokumente hinterlegt, wo man sieht wie richtig Sprinten geht & welche Fehler man machen kann, plus Lösungen dafür- ich habe ja gelernt das Sprinten z.T. eine anderen Bewegungsablauf hat als Ausdauerlauf (wichtiger Stichpunkt auf den Ballen laufen).
Guckt mal durch & überlest das arg wissenschaftliche. Ihr werdet nämlich später das Stichwort Stilläufe hören- da geht’s drum das jemand guckt, das man nicht auf den Fersen rumtrampelt, mit den Armen fuchtelt etc.
Wer zusätzlich noch bissl Wissenshunger hat gogl mal nach aerobe & anerobe Ausdauer.
Wichtig vor Beginn des Trainings- bissl (Langstrecken)Ausdauer muss da sein, zum Warmlaufen 12-15 Minuten locker traben, als Abschluss auch. 2x die Woche sollte sein, um Effekte zu sehen- von daher bin ich mit meiner ersten Idee, 2x Ausdauer, 2x Sprinttraining gar nicht so verkehrt gewesen, man kann ja ggf. einen Tag ruhigen Dauerlauf 30-60 Minuten vor das Sprinttraining legen – Organisation mit anderen Aktivitäten ist bei mir auch manchmal so ein Thema.
Um dann anfangen zu können einmal die aktuelle Maximalgeschwindigkeit auf 75mHindernisbahn, Slalom und 50m Hürdenbahn messen- immer wieder mal neu messen um Training anpassen zu können. Aufgebaut ist der Trainingsplan auf der Idee des Pyramidentrainings. Nur ein bis zwei Maximalsprints pro Training.
Da im Wettkampf 6 Sprints absolviert werden müssen, wird für das Training einen Steigerung von anfangs 6 Sprints, bis auf 12 empfohlen- was mach ich da bloss als Zweihundhalter & Starter?? 24 Sprints??? Ächz…. Na hier ist das Beispiel mit 12 Sprints gegeben, entnommen aus „Erlebnis Turnierhundesport“.
Gut nun denn alle warmgetrabt??? Hihi… denn auf… Ach ja Pausen einhalten ist wichtig!
1. Stillauf 50m neben Hürdenstrecke mit 60% der Maximalgeschwindigkeit (also z.b. 10 Sekunden normal, dann in 16,6 Sekunden die Strecke absolvieren)
5 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
2. Hürdensprint mit Hund, Tempo 80%
6 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
3. Hürdensprint ohne Hund max. Belastung
10 Minuten Pause (gehen)
4. Hürdensprint mit oder ohne Hund Tempo 70%
5-6 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
5. Stil- Slalom Lauf 60% Belastung
5 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
6. Slalom mit Hund 70% Tempo
7 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
7. Slalom ohne Hund, Tempo 80%
8 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
8. Slalom mit oder ohne Hund 70%
7 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
9. Stillauf 75m neben Hindernisbahn (ohne Hund) 60%
5 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
10. Hindernislauf mit Hund 70% Tempo
7 Minuten Pause (gehen, leichtes traben)
11. Maximalsprint ohne Hund oder 2 In/ Outs- Fragezeichen??? Hihi…
Strecke von 50- 75m in 3 Teile teilen
Erster Durchlauf: vom Start weg max. Beschleuningung, erste Markierung- brr, locker weiter, zweite Markierung, Beschleunigung bis Ende
Zweiter Durchlauf: genau umgekehrt, locker auf den Ballen tänzelnd los, dann max. Speed, dann locker ins Ziel tänzeln
10 Minuten Pause mind. Im Gehen
12. Hindernislauf mit Hund 70% Tempo
Die Maximalsprints immer mal tauschen, also auch mal auf Slalombahn, empfohlen wird Maximalgeschwindigkeit immer erstmal ohne Hund.
Meine Idee dabei war ggf. wenn Hundeführer schon ohne Hund davonläuft, Spass für Wuff integrieren (zumindest auf den Graden Strecken problemlos umsetzbar). Helfer hält Hund fest, bzw. wenn Hund wirklich wirklich gut bleib macht, bleibt er allein liegen und wenn Herchen oder Frauchen im Ziel sind abrufen & Party!!!
Bei einer Reduzierung der Läufe soll immer berücksichtigt werden das es pyramidenartig vom Aufbau bleibt- also z.B. 60%, 80/ 100%, 70%. Gell?? So und nu sind wir schlauer & ich hab wunde Finger! Wer noch Ergänzungen, praktische Tipps & Erfahrungen hat immer her damit!
