von Sam-Benni » 29.12.2010 16:02
hallo ihr also fit sein sollte man schon wenn ich an unsere trainingstage denke, zig mal den berg rauf und runter jumpen, sich verstecken dann den großen schäferhund inkl spielzeug rumschleudern und spielen und das ganze 8 oder 9 stunden lang. von den hunden weg rennen spielen toben ect. naja aber das baut man dann ja auf. das wird schon ihr solltet euch nur im klaren sein das es nicht nur die 2 mal die woche hundetraining bedeutet sondern öffters mal ein wochenende komplett opfern ohne hund und sich in die theoriestunden zu setzten. nebenbei dann daheim üben, kompass, erste hilfe am menschen, erste hilfe am hund, karte, ect ect.
außerdem verlangen manche vereine (johanniter zum beispiel) ehrenamtliche hilfe bei weihnachtsmarkt absicherungen ect und das wäre dann auch wieder ohne hund....
außerdem kommt noch dazu das es sehr auf die seele gehen kann, man kann ein verstümmeltes kind finden, einen toten der im baum hängt, einen zerrissenen menschen der bei einem flugzeugabsturz starb. klar ist es nicht immer so krass meist sind es ja nur verwirrte menschen oder so aber es kann sein. meine erste leiche die im baum hing verfolgte mich schon ziemlich lange, das muss man sich eben bewusst sein. außerdem sind die meisten einsätze in der kälte, in der nacht bei regen oder schnee. auch das es eben nicht nur ein spassiges training ist wenn man drauf lust hat sondern es ernst werden kann. man muss sich 100% auf seinen hund verlassen können, ihn kennen und sicher sein. wenn man ein trümmergelände hat und es frei geben muss weil der hund nichts angezeigt hat und es danach mit dem bagger überfahren wird oder ein haus wo danach gesprängt wird. klar soll es spass machen aber man darf den ernst dahinter nicht vergessen.
wenn man aber das alles mit ja beantworten kann und dennoch dafür ist dann nur ran an den diensthund (bringt meist auch steuerliche vorteile) und viel spass dabei