Hallo, ich danke Euch für Eure Antworten und Ratschläge
Ich finde Eure Einwende nachvollziehbar und hilfreich.
Allerdings möchte ich nur ein paar kleine Anmerkungen dazu machen.
Ich weiß, dass es möglich ist einen Hund mit in den Kindergarten zu nehmen und dass dies auch gut funktioniert. Ein Hund kann sehr viele Vorteile für die Kinder haben und unterstützt die pädagogische Arbeit - oder erleichtert diese sogar.
Natürlich ist es mehr arbeit, sich um die Kinder UND den Hund zu kümmern. Aber vernachlässigen würde ich die Kinder niemals! Denn in erster Linie bin ich ja Erzieherin. Hier ist einfach ein gutes Konzept notwendig und ein geregelter Tagesablauf (gerade für den Hund) und dann klappt das auch ganz gut. (Eine Bekannte von mir nimmt ihren Hund mit in eine HPT und da klappt das wunderbar)
Der Hund braucht natürlich seinen Rückzugsort - er sollte niemals den ganzen Tag im Gruppenraum verbringen. Das Büro der Leitung oder das Personalzimmer bieten hier einen geeigneten Platz, an dem der Hund sein Körbchen oder seine Box hätte. Die Kinder müssen dann auch die Ruhezeiten des Hundes einhalten. (Das ist unter anderem auch ein Teil der pädagogischen Arbeit)
Der Hund wird dann zu speziellen Angeboten in den Gruppenraum zu den Kindern geholt - meist wird eh in Kleingruppen gearbeitet. Diese Angebote dienen vorallem den Kindern. Der Hund dient hierbei eigentlich "nur" als Medium. Allerdings heißt das nicht, dass der Hund keinen Spaß an der Sache haben kann
Der Einwand, dass ich ja im September erst mein Anerkennungsjahr beginne und mich somit vermutlich kaum jemand mit einem unausgebildeten Hund einstellen wird ist vermutlich richtig. Daher tue ich mir auch so schwer mit der Suche
Aber der Grund warum ich mir überlegt habe, dass ich es zu diesem Zeitpunkt probiere ist einfach die lange freie Zeit im Sommer - die natürlich perfekt für die Eingewöhnung eines Welpen wäre. So lange habe ich als Erzieherin nie wieder am Stück frei (nicht mal annähernd!). Aber 1 oder 2 Wochen reichen meiner Meinung nach einfach nicht aus. Und dann steh ich ja wieder vor dem Problem, dass ich einen Welpen zuhause habe und ihn (möglicherweise) nicht mit zur Arbeit nehmen kann.
Und ob ich mir nach dem Anerkennungsjahr eine "Pause" von ca. 1 Jahr oder gar zweien (bis der Hund ausgebildet ist) leisten kann - wage ich sehr zu bezweifeln....
Wie Ihr seht stehe ich vor einem Problem
Tiergestützt zu arbeiten ist aber wirklich mein absoluter Traum. Ich bin einfach total fasziniert von der Wirkung eines Hundes auf die Kinder - das ist einfach so toll. Und ich möchte das unbedingt machen.
Vielleicht habt Ihr ja Ideen wie ich das alles auf die Reihe bekommen soll - jetzt oder später.
Danke für Eure Hilfe
