von diva1 » 19.09.2011 20:27
Ja ich mache das seit ein paar Jahren mit meiner Dogge. Das Training zum Mantrailing begann normal = Geruchsprobe des Menschen. Als sie wußte was ich von ihr will, haben wir stets abwechselnd den Hund, bzw den Menschen vom Mensch-Hund-Team suchen lassen. War kein Problem. Die Anzeige war stets die gleiche = sobald Sichtkontakt zum "Opfer" = zurückkommen zu mir. Ich kann im Echteinsatz nicht eine Dogge im Dauerlauf auf einen verletzten Menschen schicken, der kriegt neben seinen Verletzungen auch noch einen Herzinfarkt. Deswegen war die Anzeige nie das Vorsitzen, oder Bellen oder Platz, sondern immer das Zurückkommen zu mir und wir gehen gemeinsam zum "Opfer", sie zeigt es mir. Bei gesuchten Hunden - im Training - ist es wichtig, dass der Abstand stimmt, also dass man nicht zu nah zum gesuchten Hund geht. Im Echteinsatz ist es wichtig, dass sie sich langsam dem gesuchten Hund nähert, bzw bei Sichtkontakt sofort zu mir zurückkommt. Wenn der Hund verletzt ist oder sich verheddert hat, kann ich sie so aus dem Suchmodus rausnehmen und einen Helfer bitten, dem Hund zu nähern und ihm zu helfen.
Wir hatten bereits viele Einsätze mit Erfolg, wobei man ehrlicherweise sagen muß: alle Hunde wurden gefunden, aber stets aufgrund der Hinweise von Diva. Die vermißten Hunde selbst haben wir eigentlich nie zu Gesicht bekommen.
Bei Katzen ist das problematischer, weil sie Hindernisse überspringen und so die Geruchsfährte unterbrochen ist. Unsere einzige Suche nach einer vermißten Katze hatte nur zum Ergebnis, dass wir sagen konnten wie sie es geschafft hat aus dem gesicherten Katzenbalkon zu fliehen und welchen Weg sie genommen hat. Leider blieb die Katze selbst verschwunden.
Sonst noch Fragen?
mit Wasco im Herzen