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Tierschutz: Junghund aus dem Ausland Erfahrungswerte gesucht

Alles rund um Welpen & Junghunde.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon saubaer » 26.09.2009 11:33

Ich denke auch, das das immer auf den Hund selber ankommt.
Ich selber habe zwar keinen Hund aus dem Ausland, aber welcher Hund am besten geeignet ist, werden die Pfleger dann sagen ;)
saubaer
 
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Beitragvon Elekti » 26.09.2009 11:57

Hallo Tula,

auch ich habe eine Hündin über die Orga Animal Protection www.faza-aegina.de adoptiert. Sie ist jetzt seit 5 Wochen bei mir und ich habe es keine Sekunde bereut. Sie ist ein Junghund und war 23 Montae alt als ich sie bekam. Da sie noch in Griechenland war und ich sie vorher nicht kennenlernen konnte, musste ich mich auf die Wesensbeschreibung der Orga verlassen. Aber diese traf 100%ig zu. Ich habe die ersten 14 Tage nach ihrer Ankunft zur Eingewöhnung Urlaub genommen. Seit ich wieder arbeiten gehe, kommt sie mit mir ins Büro. Alles sehr unproblematisch. Allerdings hatte ich das Glück einen Hund zu bekommen, der schon ein Jahr auf einer Griechischen Pflegestelle war. Sie kannte Auto fahren und Treppen, konnte "Sitz" und "Komm". Aber auch alles andere lernt sie rasend schnell. Sie ist manchmal etwas schreckhaft, aber nicht wirklich ängstlich. Und sie ist ein Hund der gefallen möchte und so dankbar ist, für die Liebe und Zuwendung die sie erhält.

Allerdings steck man natürlich nicht drin in den Hunden und die Vorgeschichte, was die armen Wuffis bisher alles durchgemacht haben, ist meist unbekannt. Sie sind natürlich geprägt durch ihr bisheriges Leben. Dadurch, dass es mit meiner Elli so unkompliziert läuft, wird mir erst recht bewusst, wie schwer auch alles hätte sein können. Man sollte sich dessen vorher bewusst sein, dass man in diese Tiere viel mehr Zeit, Geduld und Liebe investieren muss, aber man bekommt es auch doppelt und dreifach zurück. Man sollte darauf achten, dass sie auf Mittelmeerkrankheiten getestet sind, was allerdings keine Garantie dafür ist, dass sie nicht doch noch daran erkranken, denn selbst am letzten Tag im jeweiligen Land kann diese böse Sandmücke noch zustechen. Das heißt, unter Umständen, wenn viel Pech im Spiel ist, können entsprechende Tierarztkosten auf einen zukommen.

Mein Fazit ist aus meinen bisherigen Erfahrungen, ich würde es jederzeit wieder tun :D
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Beitragvon yffi_74 » 26.09.2009 13:40

Hallo,
auch ich habe seit 6 Wochen einen Welpen aus Griechenland. Luna ist ca. 18 Wochen alt und unser Sonnenschein. Da sie ein paar Tage als war als sie mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter gefunden wurde und seither bei der Tierschützerin zu Hause gelebt hat, ist sie gut sozialisiert zu uns gekommen. Sie kam direkt aus Griechenland und ich hatte sie vorher auch nur auf Fotos gesehen. Mir war es wichtig einen Welpen zu nehmen, da ich noch nicht die Erfahrung habe um mich an einen Hund zu trauen der auf der Strasse höchstwahrscheinlich schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber ich würde immer wieder einen Hund aus dem Süden "retten". Meine LUna kommt von hier: www.tiere-in-not-griechenland.de
Auch ich habe noch Kontakt mit der Orga und die Leute reissen sich echt ein Bein für die armen Fellnasen aus. Heute habe ich sogar eine eMail von einer Dame bekommen, die einen Bruder von Luna hat und wir werden uns demnächst mal treffen.

Ich wüsche Dir viel Glück bei der weiteren Suche, Du wirst bestimmt Deinen Traumhund finden.

Viele Grüsse
[/img]
yffi_74
 
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Beitragvon Tula1 » 26.09.2009 23:14

:winken:

Danke schonmal für die ersten Erfahrungsberichte.
Wir suchen jetzt schon so lange nach einem Hund, da haben wir inzwischen ein bisschen Routine und werden auf jeden Fall nichts überstürzen. :yes:
Wenn man schon häufiger "Pech" hatte wird man auch ein bisschen geduldiger.

Die Kulleraugen in die wir uns verguckt haben, seht ihr hier:
http://www.tierschutz-spanien.de/Hunde/ ... rispin.htm

(Sollte es mit der Verlinkung nicht geklappt haben tut mir das leid, vielleicht kopiert ihr die Adresse sonst einfach wenn ihr mögt)

Wir haben vor in der nächsten Woche mal Telefonkontakt herzustellen.
Zurzeit ist Crispin noch in Spanien. Und er ist sicher schon älter als drei Monate!
Außerdem möchte ich natürlich noch ausführlicher über seinen aktuellen Gesundheitszustand informiert werden.
Wir sind gern bereit auch höhere Tierarztkosten aufzubringen und ein Tier zu halten, dass medikamentös eingestellt werden muss, aber es muss vorher irgendwie einschätzbar sein. Wir sind keine armen Schlucker, aber unbegrenzt sind unsere Mittel auch nicht ;). Und natürlich hat es keinen Sinn, wenn wir erfahren, dass Crispin noch mehrere OPs benötigt und vielleicht chronisch krank ist und wir ihm dann nicht alles geben können was er benötigt.

Und was das "mit zur Arbeit nehmen" angeht...
Letztendlich ist das natürlich ein Glücksspiel, ganz wurscht woher mein Hund kommt. Wenn ich einen super quirligen Charakter erwische, der das Büro und die Wohnungen meiner Kunden auseinandernimmt, dann muss ich warten bis er ruhiger geworden ist und das Projekt "Bürohund" auf Eis legen.
Die "Notlösung" ist dann, dass der Hund morgens von mir zu meinen Eltern gebracht wird (Haus mit Garten) und nach Feierabend dann dort wieder eingesammelt wird.
Das ist natürlich nicht was ich will.
Ich hab schließlich keinen Hund um dann den halben Tag auf ihn zu verzichten :sad2:

Meine Grundüberzeugung ist natürlich die, dass ich es hinbekomme das der Hund mich begleiten kann. ;) Ich vertraue da einfach auf meine Erziehungs/Beziehungsfähigkeit.
Ich glaube die brauche ich auch, wenn ich vorher zu ängstlich bin, dann klappts sicher gar nicht. Im Hinterkopf habe ich es natürlich dennoch.

Das Schöne am TH ist, dass man dort schon nach Charakter auswählen kann und beim regelmäßigen Gassigehen den Hund kennen lernt.
Und da hatte ich auch schon den perfekten Hund gefunden. Man wollte ihn mir aber auf Grund meiner Wohnverhältnisse nicht vermitteln (er hätte in den 3. Stock laufen müssen, ich wohne zurzeit noch in einer Stadtwohnung)

Ich werd mal sehen was noch so kommt und was für einen Eindruck ich kommende Woche von der Orga bekomme.
Dann gehts in aller Ruhe weiter.

Ganz liebe Grüße

Tula
Tula1
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

Beitragvon HappyMilla » 26.09.2009 23:19

Die Kulleraugen in die wir uns verguckt haben, seht ihr hier:
http://www.tierschutz-spanien.de/Hunde/ ... rispin.htm


Verständlich - bei den Kulleraugen - zum Dahinschmelzen :herzen2:

Wir haben unsere Kleine auch dem Auslandstierschutz und würden es jederzeit wieder machen.

Drück Euch auf jedenfall die Daumen! Kannst ja mal berichten, wie es weitergeht bei Euch!
Liebe Grüße,
Milla
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HappyMilla
 
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Beitragvon Jimmy Jazz » 26.09.2009 23:39

Hallo Tula,

...ja, in diesen Augen kann man wirklich versinken.

Mach Dich schlau was seine Prognose betrifft.
Und schau Dir die Orga an.

Wenn das stimmt... diese Augen. Du würdest bestimmt nichts Falsches tun.

Unsere beiden Hunde hatten Beinbrüche.
Jimmy wurde mit einem Splint und Verona operativ versorgt.
Heute merkt man davon nichts mehr.
Und ich würde es immer wieder tun.

Du wirst schon richtig entscheiden.
Lass es uns wissen.

liebe Grüsse ... Patrick
Tom O'Toole says: 'Don't complicate your life!'
----------
No ahorcad Galgos!
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Beitragvon eineRose » 27.09.2009 00:22

also, ich denke, egal ob auslandsund oder aus deutschland. wenn hund nichts kenn, bedeutet das immer arbeit.

jamie kannte nichts, ich musste ihm alles beibringen. heute nehm ich ihn mit zur arbeit(behindertenwohnheim) und auch ansonsten überall mit hin. in kneipen/restaurants liegt er unterm tisch als hätte er nie was anderes gemacht, hat er alles bei mir gelernt.

alles problemlos möglich mit ihm.
war eben ein hartes stück arbeit.
fotogalerie der user seite 13
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