Hi,
der Begriff ist NICHT geschützt und genau hier fängt unser Dilemma an.
Genau wie Hundetrainer kann sich jeder: Therapiehundeführer nennen.
Allerdings eben NICHT: Therapeut! Denn dieser Begriff ist geschützt.
Ich nenne es: Tiergestützte Arbeit bzw. eben wenn man es Ehrenamtlich macht: Besuchsdienste bzw. Besuchshunde und Besuchshundearbeit.
Diese Hunde haben natürlich auch einen therapeutischen Effekt, was eben die allgemeine Grundlage dieser Arbeit ist.
Aber um die Arbeit als Therapie zu verkaufen oder als Pädagogik braucht es eben den Menschen der dieser Arbeit ein Ziel gibt und dieser ist dann natürlich ein Therapeut oder ein Pädagoge bzw. er arbeitet mit einem solchen zusammen und ist dann Quasi "nur" der Hundeführer.
Hinter Therapeutischer oder Pädagogischer Arbeit steckt natürlich noch ein bissel mehr. Auch hierfür kann man den Hund einsetzen, ABER der Hund lernt im Prinzip das gleiche was er eben auch für die Arbeit als Besuchshund lernt, der Unterschied liegt eben auf der Qualifikation und Arbeitsweise des Menschen.
Der Hund ist und bleibt ein Hund, ein Medium, ein Katalysator, ein Türöffner, ein Begleiter.
Er bewirkt immer das Selbe... kommt eben nur darauf an was man daraus macht.
Ob man an eine gute Ausbildung gelangt ist sieht man daran ob a) nur der Hund ausgebildet wird ob Unterschiede gemacht werden zwischen Fachleuten und Nicht-Fachleuten.
Z.B. das das Zertifikat am Ende der Ausbildung NUR dann auf Tiergestützter Therapie oder Pädagogik ausgeschrieben ist wenn der Mensch diese Qualifikation innehat oder wenn ereben mit einem Inhaber der Qualifikation zusammenarbeitet der eben die Tätigkeiten anleitet.
Ansonsten eben "nur" als Besuchshund.
Oder wenn die Ausbildung eben gleich da Unterscheidet.
Das wären jetzt zwei Merkmale.
Weiterhin würde ich darauf achten WER Ausgebildet wird bzw. vorallem auch WER Ausbildet.
Ich, als Pädagogin, würde jedem Hundetrainer etwas husten wenn er MIR etwas über meine Arbeit erzählen wollen würde in der Ausbildung.
das wäre quasi so als wenn man von einem Arzt in einer Weiterbildung lernt wie man ein Haus mauert.
Klar mag er das wissen, weil er sich das angeeignet hat... aber solange er nicht die Maurerausbildung hat, ist das was völlig anderes!
Das er die Ausbildung des Hundes macht ist eine Sache, aber es gehört noch ein bissel mehr dazu, denke ich. Auch für den Laien!
Ein weiterer Punkt wären eben, daraus, die Inhalte der Ausbildung.
Natürlich MUSS der Hund gewisse Dinge mitbringen bzw. muss sie lernen.
Aber das ist eben nicht alles. Und für den Profi, also für Fachleute reicht die Ausbildung des Hundes alle mal nicht aus, wenn er sich nicht in der Theorie auskennt.
Kommt drauf an, was man eben damit will.
Und ja, unter gegebenen Umständen kann man Geld für die Arbeit nehem denn es steckt weit mehr drin!

"Ja ich hab oft das letzte Wort - aber mal ehrlich, was kann ich dafür wenn du nichts mehr zu sagen weißt und keine Argumente mehr hast?"
Die Rocking Dogs sind in der "FOTOGALERIE DER USERHUNDE" auf Seite 13.