Ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, wir heißen Euch alle herzlich willkommen. Die Benutzung vom Hundeforum ist absolut kostenlos. Als Mitglied könnt Ihr aktiv am Forum teilnehmen, hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.
Moderator: DF-Mods


Rockabelli hat geschrieben:Danke für die Antworten.
La_Bella, dass auch der Hundeführer eine Ausbildung im psychosozialen Bereich haben soll, habe ich beim Verein deponiert und ist für mich Bedingung - da lass ich keinen ohne jegliche Vorkenntnisse drauf an.
Bei dem Fall, den ich im Kopf habe, ginge es um soziale Kompetenzen. Es geht um Vertrauen, Offenheit bzw. sich öffnen können, Beziehugnen aufbauen können.
Ich stells mir halt so vor, dass es da auch "Übungen" gibt, ähnlich wie ich es eben im Behindertenbereich mit dem Therapiehund Übungen gibt, um Farben zu lernen.
La_Bella hat geschrieben:In entsprechenden Büchern zum Thema habe ich keine konkreten Übungen gefunden. Aber mit etwas Kreativität lassen sich solche Übungen sicher auch selbst zusammen stellen.
z.B. das Thema "sich öffnen können": Hund geht zum Patienten hin. Man lässt beide schmusen etc. Danach könnte man darüber reden, oder den Patienten ein Arbeitsblatt ausfüllen lassen: Wie hat sich das Sich-Öffnen in Interaktion mit dem HUnd angefühlt? Was könnte man durch dieses Erlebnis auf die Begegnung mit Menschen übertragen usw.
Oder das Thema Vertrauen: Der HUnd lernt einen bestimmten Parcour im GArten oder auf der Wiese zu laufen. Dann verbindet man dem Patienten die Augen, und er lässt sich vom Hund führen und lernt dadurch, dem Hund ganz zu vertrauen.

Audrey II hat geschrieben:
Ich arbeite selbst in einer Wohngemeinschaft mit Menschen, die sowohl geistig behindert wie psychisch krank sind. Menschen mit Doppeldiagnosen.....und mein Hund begleitet mich. Ich habe keinen ausgebildeten Therapiehund, sondern einen Hund mit einem sanften Charakter und viel "Geduld".
Ich setze meinen Hund nie gezielt für irgendwelche "Übungen" ein, aber seine Anwesenheit beruhigt unsere Klienten, bringt sie zum Lachen oder lässt Wutanfälle schneller abklingen. Mein Hund reagiert sehr sensibel auf Stimmungen und bei zunehmenden Aggressionsverhalten der Klienten zieht sie sich zurück(...was keiner wirklich will) und sorgt so dafür, daß sich die Situation entspannt.
Es muß also nicht immer die perfekte "Lerneinheit" sein![]()


Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste