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Taugen wir als Pflegestelle?

Überlegungen vor dem Einzug.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon mollrops » 01.10.2009 20:23

Es geht also eher darum, einen Hund auf Probe zu haben, um ihn erst besser kennen zu lernen, bevor man sich für ihn entscheidet ?

Das ist aber nicht Sinn einer Pflegestelle :-).
Gruss
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Beitragvon schlaubi » 01.10.2009 20:23

Deine Gründe, Pflegestelle zu werden, klingen für mich einfach viel zu egoistisch, sorry.

Denn eigentlich wollt Ihr ja gar keine Pflegestelle werden, sondern einen Hund auf Probe erhalten. Und da das im Normalfall nicht so einfach ist, bietet man sich halt als Pflegestelle an ....

... ich finde das nicht ok, aber das ist meine persönliche Meinung.

Doris
schlaubi
 
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Beitragvon Tabina » 01.10.2009 20:26

Darf ich ehrlich sein?

Ihr spielt jetzt schon mit dem Gedanken ihn (den ihr nichtmal kennt) zu behalten.

Das klingt für mich nicht so als wolltet ihr Pflegestelle werden sondern als nehmt ihr einen Hund für euch zur Probe auf.
Offiziell als Pflegi damit ihr kein schlechtes Gewissen haben müsst wenns dann doch nicht klappt.

Treffer?

LG
Tina

Edit: Drei Dumme, ein Gedanke ;)
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Beitragvon Mittwoch » 01.10.2009 20:37

Ja,
da habt ihr recht.
Was auch seine Gründe hat, dass wir uns die Option offenlassen, dass er bleiben kann.

Was nicht heißt, dass der Hund, wie ich beim Themenstart schon gesagt hatte, nicht geprägt werden würde, wir nicht arbeiten würde wie es einer Pflegestelle gebührt.

Ein Pflegehund lebt doch genauso in der Familie als würde er dort dazugehören, wie ein Hund der dort Leben soll.
Ich mein, es hört sich gerade an, als würde ein Pflegehund gesondert behandelt, dass es ein Unterschied ist, wie ein Hund bei dem das von anfang an klar ist, dass er bleibt.
Oder habe ich da was fehlverstanden?
Es Grüßen

Nele und Straßenköter Lena
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Beitragvon Tabina » 01.10.2009 21:08

Ich finde es nicht ganz fair wie ihr an die Sache herangeht.

Pflegestelle sein bedeutet für mich (vielleicht lieg ich ja falsch) ich unterstütze eine Orga indem ich eine arme Socke bei mir aufnehme und mein Bestes für sie tue bis sie einen Endplatz gefunden hat.
Und wenn das passiert ist nehme ich die nächste arme Socke auf ...

Sich als Pflegestelle anzubieten, schon vorab den Pflegi so auszuwählen das er bestmöglich zu einem passen könnte um dann während er da ist zu entscheiden ob er bleiben kann oder nicht hat für mich was von Bestellung mit Rückgabegarantie.

Davon abgesehen das es für den Pflegi toll wäre bleiben zu können, was wäre denn dann?
Wolltet ihr dann immer noch Pflegestelle für einen weiteren Hund sein?
Oder wäre dann das Ziel erreicht und der Platz vergeben?

Ihr tut es nicht für die Hunde oder um zu helfen sondern weil es der für euch sicherste Weg ist zu einem passenden Hund zu kommen.
Und das ist meinem Empfinden nach nicht okay.
Auch nicht der Orga gegenüber.

Denn wozu das Pflegestellengedöhns wenn es eigentlich doch nur darum geht mit dem kleinsten Risiko einen Zweithund zu finden.


LG
Tina
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Beitragvon PrincessFuture » 01.10.2009 21:12

schlaubi hat geschrieben:Nicht jedem, dem ich einen Pflegehund anvertrauen würde, würde ich auch einen Hund vermitteln. Denn es ist etwas anderes, ob ein Hund für ein paar Wochen oder max. Monate in der Familie leben soll oder sein ganzes Leben.

Doris


Öhem, also das find ich komisch. Ich würde vielen Leuten zutrauen, einen Hund ganz aufzunehmen aber nur wenigen, Pflegestelle zu sein. Denn die Pflegestelle hat den Hund frisch ausm Ausland, muss erstmal "die Drecksarbeit" machen und das traue ich teilweise Leuten nicht zu, denen ich den Hund nach überstandenen ersten Wochen gerne gebe. Außerdem muss man es auch auf die Reihe kriegen, den Hund wieder herzugeben nach ner gewissen Zeit...

Mittwoch, ich verurteile das mit der Pflegestelle jetzt nicht so.
Denn in dem Verein, in dem ich als Pflegestelle tätig bin, geht das insofern, als dass man sich den Pflegi aussuchen kann, klar, manchmal gehts beim einen oder anderen Hund nicht(wenn das nicht ginge, würd ich es schonmal nicht machen, find ich ja krass, dass es Vereine gibt, die da keine Rücksicht drauf nehmen).
Allerdings denke ich auch, dass ganztägliche Berufstätigkeit ein Ausschlußkriterium ist. Ich hätte euch was gehustet als Hundesitter, wenn ihr mir plötzlich noch mit nem unerzogenen Pflegehund um die Ecke kommt! Außerdem ist das für den Hund sehr schwer... Wenn ihr euch entscheidet, den Hund nicht für immer zu nehmen, was macht ihr dann? Würdet ihr ihn wirklich bei euch behalten, BIS er vermittelt ist?

LG
" Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben,
aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."

Viele Grüsse und *wuff* von uns!

Meine Hunde auf Seite 4!
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Beitragvon Mittwoch » 01.10.2009 21:22

Wahrscheinlich hast du recht.
Und es währe das besten, wir suchen uns ein Tierheim, dass wie das Saarbrücker TH, mit der Probezeit in der Familie arbeitet, bevor ein fester Vertrag gemacht wird.

Wir hatten uns das so gedacht, dass wir dem Hund so oder so eine schöne Zeit bieten, ihn auf alles vorbereiten usw., ob er bleibt oder nicht.
Daher der Gedanke als "Pflegestelle" zuarbeiten und wenns nur für einen Hund gewesen währe.

Also taugen wir eher nicht dazu. Das wollte ich nur wissen. ;)

Edit:
Außerdem ist das für den Hund sehr schwer... Wenn ihr euch entscheidet, den Hund nicht für immer zu nehmen, was macht ihr dann? Würdet ihr ihn wirklich bei euch behalten, BIS er vermittelt ist?


Ja, er würde genauso gern gehabt werden, aber uns währe dann klar, dass wir ihn in ersterline wirklich nur vorbereiten.
Es Grüßen

Nele und Straßenköter Lena
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Mittwoch
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Beitragvon Bentley » 02.10.2009 04:41

In anderen Threads hast du geschrieben, daß deine Eltern einen Hund weghaben wollten, weil er undicht war.
Das kann dir bei einem Pflegehund auch passieren - und dann - :???:

Für mich ist eine Pflegestelle, die einen Nothund nimmt ohne wenn und aber, das ist bei euch nicht gegeben.
Bentley
 
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Beitragvon Hummel » 02.10.2009 05:01

Selbst wenn du dir den Hund aussuchen kannst - er kann dich echt überraschen. Mein letzter Pflegi war ein toller Hund! Ich mochte ihn sehr. Aber: Er war ein Dauerkläffer, Leinenaggressiv (frei war er mit allem und jedem verträglich) und er hat auch lange noch in die Wohnung gemacht nachts. Obwohl ich mir auch nachts regelmäßig den Wecker gestellt hatte.

Was ich sagen will: Die Kriterien, die du hast, kannst du nicht auf einen Pflegi aus dem Ausland anwenden. Das wird dir keiner sagen können! Und wenn es dann gar nicht passt, dann ist es für alle Seiten nicht schön. Vor allem, wenn ihr dann noch Stress mit der Nachbarschaft bekommt.
Prinz Pepe (Oktober 1998 - 1.10.2011)
Dr. Theo Trüffel (*Mai 2006)

Ein Huhn ist`s nur, wenn`s knallt...
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Beitragvon hettibert » 02.10.2009 06:38

Also für mich hört sich dass ein bißchen danach an, als ob ihr eigentlich einen Zweithund wollt, aber nur den "perfekten", den dann als Pflegi erstmal austestet... ohne euch zu nahe zu treten, dass ist glaub ich nicht Sinn einer Pflegestelle...Pflegestelle versteh ich eher als Durchgangsstation für mehrere Hunde. Vieleicht lieg ich da ja auch falsch.

Warum holt ihr euch nicht einfach nur einen Hund? :???: Damit das Hintertürchen "wieder weg damit, wenns Probleme gibt" offen bleibt?

Ich glaube auch, das euer Hundesitter für den Ersthund vielleicht dann die "Arbeit" macht und diese eventuell gar nicht leisten kann oder will.

Glaub mir, ich kann Dich gut verstehen, ich hätte auch gerne einen Zweithund, bei uns lässt es die Situation aber momentan nicht zu.
Ein Kampfhund wird vom Mensch gemacht,
drum gebt auf eure Hunde acht!

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