Wir waren eben mit unseren Senioren laufen. Das Weniger-Sehen ist für Baffo wesentlich schlimmer als das schlechtere Hörvermögen. Wir laufen zwar abends schon extra mit ihm in der beleuchteten Stadt und nicht außerhalb, aber da merkt man seine Unsicherheit. Kira läuft da an der 8-Meter-Flexi und man merkt ihr nicht an, dass sie taub ist.
Ansonsten sind auch Spaziergänge außerhalb mit Kira kein Problem. Sie hat sich binnen der wenigen Wochen, die sie bei uns lebt (sie lebte zuvor 13 Jahre bei einem italienischen Jäger im Zwinger) so an uns gewöhnt, dass sie sich an uns orientiert, selbst wenn sie mal etwas weiter voraus läuft oder zurück bleibt. Vorsorglich läuft sie an einer 10 Meter-Leine, da wir diese schneller greifen könnten, falls sie doch mal durchstartet

Ein tauber Hund schläft fester. Wir müssen Kira manchmal ziemlich lange wecken, weil sie einfach nicht merkt, dass wir was von ihr wollen. Ich mache das sehr sanft, denn meine ehemalige Hündin hat sich in solchen Fällen erschrocken und herumgeschnappt.
Es kann ja auch sein, dass da einfach eine Entzündung in den Ohren ist und das mit Ohrentropfen wieder behoben werden kann.
Bei unserer ehemaligen Pflegehündin (jetzt 12 J., lebt seit April 2011 bei ihrer Familie) jedoch ist die Ohrerkrankung so chronisch, dass es da - haben wir heute erfahren - noch kein Medikament dagegen gibt. Aber auch sie orientiert sich stark an ihrer Familie, dass auch sie außerhalb frei laufen und rennen kann.
Auch wenn es einen selbst traurig stimmt, zu merken, dass der eigene Hund alt wird .... weniger oder nichts mehr zu hören finde ich nicht schlimm, da gibt es Krankheiten, die mir wirklich Sorge bereiten würden.
Und ein Spitz ist mit 13 doch alles andere als alt
Viele Grüße
Doris