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Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Re: Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Beitragvon Chris2406 » 13.04.2011 14:04

Für mich grenzt "theatralische Osteopathie mit Knirsch-Knack-Effekt" ohne Vor- und Nachsorge an Körperverletzung.

Bei bereits länger bestehenden Problemen passiert folgendes:
Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich schon längst an die Fehlstellung angepaßt.
Wird nun ohne Vorbereitung "eingerenkt", genügt eine einzige falsche Bewegung und die nicht auf die normale Stellung vorbereitete Muskulatur zieht das Ganze wieder in die alte, falsche Stellung zurück.

"Mit einem Griff ist alles Weg"-Osteopathie funktioniert nur bei recht frischen Problematiken ohne weitere Maßnahmen.

Bei allem, was länger als 4 - 6 wochen besteht, sollte man eine kombinierte Therapie aus Maßnahmen für den aktiven Bewegungsapparat und Manipulationen an "verrenkten" Gelenken wählen. Das geht auch ganz sanft und ohne Hau-Ruck. Wirkt aber natürlich nicht so spektakulär. :D

LG, Chris
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Re: Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Beitragvon Pupimupi2000 » 31.07.2011 21:00

Hi, ich denke es kommt immer auf die Probleme drauf an. Mein Hund läuft immer mal 1-2 Schritte lahm und ist seit einigen Wochen sehr "gemütlich". Gestern waren wir bei Tamme und er hat ihr die Pfoten eingerenkt. An allen viern hatte sie sich verrenkt. Heute lief sie wie vor dem Winter. Spritzig und hatte viel Lust sich zu bewegen. Wenn es so bleibt oder für längere Zeit anhält werde ich immer wieder gerne hinfahren. Lg anna
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Re: Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Beitragvon willtotease » 31.07.2011 21:20

Chris2406 hat geschrieben:Für mich grenzt "theatralische Osteopathie mit Knirsch-Knack-Effekt" ohne Vor- und Nachsorge an Körperverletzung.

Bei bereits länger bestehenden Problemen passiert folgendes:
Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich schon längst an die Fehlstellung angepaßt.
Wird nun ohne Vorbereitung "eingerenkt", genügt eine einzige falsche Bewegung und die nicht auf die normale Stellung vorbereitete Muskulatur zieht das Ganze wieder in die alte, falsche Stellung zurück.

"Mit einem Griff ist alles Weg"-Osteopathie funktioniert nur bei recht frischen Problematiken ohne weitere Maßnahmen.

Bei allem, was länger als 4 - 6 wochen besteht, sollte man eine kombinierte Therapie aus Maßnahmen für den aktiven Bewegungsapparat und Manipulationen an "verrenkten" Gelenken wählen. Das geht auch ganz sanft und ohne Hau-Ruck. Wirkt aber natürlich nicht so spektakulär. :D

LG, Chris


:gut: Danke für den Beitrag! Das gilt im übrigen auch für Menschen. Ich habe hier selbst so ein Exemplar sitzen, das sich immer wieder hat einrenken lassen. :muede: Folge: Ausgeleierte Bänder und Sehnen, permanente Muskelverspannungen, Dauerschmerz.

Die ach so populäre Chiropraktik ist kein Allheilmittel. Geht damit bitte nicht sorglos um!
"Ich bin nicht dick, ich habe nur viel Unterwolle."
Lucy, Labrador Retriever, *06.08.08
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Re: Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Beitragvon Bonadea » 31.07.2011 22:06

Ich schließe mich einigen Vorrednern an: der dürfte weder an mein Pferd, noch an meinen Hund.

Ich hab keine Erfahrungen mit ihm persönlich, aber mit einigen anderen "seiner Art" und in der Regel gibt es weder eine vernünftige Anamnese, noch eine individuell angepasste Behandlung, sondern nur "dumme Sprüche" und lautes Knochenknacken - und nach wenigen Minuten "Behandlung" ist man sehr viel Geld los. Wenn man Pech hat, ist das Problem danach schlimmer als vorher.

Aber selbst mit gesundem Menschenverstand dürfte man erkennen, dass die "Hauruck-Methode" langfristige Probleme im Bewegungsapparat nicht beheben kann! Allein was man Bändern und Muskulatur bei solchen Manipulationen "antut" ...

Dann lieber eine schonende aber langfristige Behandlung mit einem guten Osteopathen bzw. Physiotherapeuten ...
my-lyra
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Re: Tamme Hanken für Hunde - Erfahrungen?

Beitragvon Helfstyna » 01.08.2011 10:28

Chris2406 hat geschrieben:Für mich grenzt "theatralische Osteopathie mit Knirsch-Knack-Effekt" ohne Vor- und Nachsorge an Körperverletzung.

Bei bereits länger bestehenden Problemen passiert folgendes:
Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich schon längst an die Fehlstellung angepaßt.
Wird nun ohne Vorbereitung "eingerenkt", genügt eine einzige falsche Bewegung und die nicht auf die normale Stellung vorbereitete Muskulatur zieht das Ganze wieder in die alte, falsche Stellung zurück.

"Mit einem Griff ist alles Weg"-Osteopathie funktioniert nur bei recht frischen Problematiken ohne weitere Maßnahmen.

Bei allem, was länger als 4 - 6 wochen besteht, sollte man eine kombinierte Therapie aus Maßnahmen für den aktiven Bewegungsapparat und Manipulationen an "verrenkten" Gelenken wählen. Das geht auch ganz sanft und ohne Hau-Ruck. Wirkt aber natürlich nicht so spektakulär. :D

LG, Chris



:dafuer:

Ich muss sagen ich finde es auch immer etwas befremdlich, überall wird in den Aufklärungsfilmchen, Reportagen und Berichten rund um die Osteopathie vor Ziehen, Reißen und knackenden Gelenken gewarnt und keine 5 Minuten später werden genau diese Methoden bei dem zugegeben charismatischen Herrn wieder bejubelt.

Persönlich hab ich keine weitergehenden Erfahrungen gemacht, wäre aber aus diesen Gründen prinzipiell erst mal vorsichtig.
LG
Raphaela

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