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Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon jessico » 25.08.2010 13:59

Das würde mich auch interessieren.
Balu hat den Chip jetzt seit ca 5 Monaten und ich kann auch bestätigen, dass er unsicher geworden ist. Er spielt immernoch sehr gerne aber ist ziemlich unterwürfig. Wenn er von weitern sieht / merkt, dass ein dominanter Rüde kommt legt er sich schon auf den Boden und wartet bis dieser bei ihm ist... :???:

Und wenn ihn einer maßregelt liegt er sowieso flach. Er ist nur bei ganz ganz wenigen selbstbewusst.
Liebe Grüße
Ƹ̵Ӝ̵Ʒ Goldie Balu(*29.10.2008) , Labrador Amy (*16.07.2010) und Frauchen Jessica Ƹ̵Ӝ̵Ʒ
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Beitragvon kelpju » 25.08.2010 23:08

Hallöchen,

also Unsicherheit konnte ich bei meinem nicht feststellen.
Er bekam letztes Jahr im Juli den Chip, d.h. der sollte seit Februar dieses Jahr auslaufen. Nun es tat sich nicht viel. Vor ca. 2 Wochen kam dann scheinbar der Schlag. Äußerlich sind seine Hoden jetzt wieder auf Normgröße. Aber er ist ganz anders, auch anders als vor dem Chip.
Er interessiert sich mehr für potenziell läufige Hündinnen- tat er im Vorfeld nur sehr bedingt bis gar nicht (also VOR dem Chip). Das ist kein Problem- is schließlich ein Hund- mal schauen was sich da noch so einpendelt.
Aber er zittert ständig, wenn er einen anderen Hund sieht- egal welchen Geschlechts- das war früher nie der Fall.
Er will nix fressen, obwohl nix im Umfeld läufig ist/ demnächst werden sollte.
Will dazu sagen, dass er mit 2 Hündinnen aufgewachsen ist und auch deren Läufigkeiten (mehrfach) mitbekommen hat und das war nie ein Problem, auch das Fressen nicht.
manchmal wirkt er schon richtig depressiv. Alles is irgendwie komisch.
Hoffe allerdings, dass sich das regelt, is ja für den armen Kerl scheinbar ne heftige Umstellung.
Würde mich freuen, wenn noch ein paar Erfahrungsbereichte zu dem "nach dem Chip" kommen würden ;-)
Grüßle
Esther
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Beitragvon LennoxLouis » 02.09.2010 13:58

Hallo zusammen,
ich wollte auch mal kurz meinen Senf dazugeben :D !
Und zwar wurde mein mittlerweile 8-jähriger Mali-Rüde im Dez. 09 aufgrund Prostatavergrößung und Entzündung mit dem Kastrations-Chip kastriert...nach ungefähr 5-6 Wochen bemerkte ich so langsam, dass sich etwas tut...seine Hoden sind auf ein Drittel der Ursprungsgröße geschrumpft und das Interesse an läufigen Hündinnen ist gänzlich vorbei...mittlerweile wirkt der Chip schon knappe 9 Monate!
Auch sein mehr als rüpelhaftes Verhalten gegenüber anderen Rüden hat sich absolut ins Positive gewandelt...er lässt sich überhaupt nicht mehr provozieren und geht völlig abgeklärt mit den anderen um...gut, also spielen möchte er mit erwachsenen Rüden natürlich immer noch nicht, aber ich kann jetzt mit so gut wie jedem anderen Rüden spazieren gehen ohne dass er abtickt...er ignoriert sie einfach...ein ganz neues Lebensgefühl für uns Beiden ;-)!!
Ich kann den Chip also nur wärmstens empfehlen!!!

Viele Grüße
Carolin mit Lennox
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Beitragvon Jeany1983 » 02.09.2010 14:56

LennoxLouis hat geschrieben:Ich kann den Chip also nur wärmstens empfehlen!!!

Viele Grüße
Carolin mit Lennox


Ich weiß wie du es meinst, aber nur nen kleiner Tip, für so eine Aussage wirst du hier im Dog Forum wohl von dem ein oder anderen gesteinigt ;)

Nichts wird hier so heiß diskutiert wie ne Kastration(meist auch zu recht), ob medizinisch oder chemisch und wenn dann noch einer den Chip wärmstens empfiehlt... dann besser Kopf einziehen. :hust:
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Wenn man kritisiert wird, dann muss man irgendetwas richtig gemacht haben.
Denn es wird immer nur derjenige angegriffen,
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Beitragvon naijra » 02.09.2010 14:59

Hier in diesem Thread wird niemand gesteinigt, der von seinen guten oder schlechten Erfahrungen mit dem Implantat berichtet - genau dazu ist der Thread da. :roll:
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Beitragvon Jeany1983 » 02.09.2010 15:26

In diesem thread schon. Aber allgemein haben hier einige Leute andere Erfahrungen gemacht und wurden als Neulinge sofort wegen solcher Aussagen, die ja meist gar nicht so gemeint waren, mit Vorwürfen bombadiert.
Das war nur nen gut gemeinter Tip ;) weil eben genau dieses Thema, doch recht sensibel ist.
Es ging nicht um die Erfahrung selbst, sorry wenn das falsch rüber kam.
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Beitragvon naijra » 02.09.2010 17:38

Ja das stimmt, habe auch schon oft genug Haue bezogen, weil ich nicht von vornherein jeden HH, der ohne ganz astreinen medizinischen Grund kastrieren lässt, für einen schlechten HH halte, der nur zu faul ist, seinen Hund zu erziehen..... ;)
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Beitragvon Jeany1983 » 02.09.2010 17:49

Eben und gerade die neuen User wissen das ja meist nicht und dann sag ich es besser, bevor wieder eine die "Keule" schwingt ;)
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Beitragvon LennoxLouis » 02.09.2010 20:08

Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für den Tipp mit dem "Haue kriegen" ;-)!! Aber ich schreibe einfach nur MEINE Erfahrung mit dem Chip, mehr nicht!!
Und ich habe meinen Hund NUR aufgrund seiner ständigen Prostatavergrößerung (ausgelöst durch läufige Hündinnen) kastrieren lassen...und nicht, weil ich ihn "nicht im Griff habe"! Daß er anderen Rüden gegenüber so ignorant geworden ist, ist ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt!
So, ich hoffe, ich habe alle wieder ein wenig "beruhigt" :D
Carolin
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Beitragvon HaMsTa » 02.09.2010 20:29

Hi,
ich meld mich auch mal wieder :):

Die Wirkung des Chips ist vorbei. Die Hoden sind wieder "da" und er interessiert sich auch wieder mehr für Hinterlassenschaften von Hündinnen. Aber er ist noch genauso freundlich zu unkastrierten Rüden, wie mit Chip. Ich werde erstmal abwarten und nicht über eine Kastration nachdenken. Ich ziehe sie nicht mehr in Erwägung, da Buddy sein Verhalten in Bezug auf andere Rüden so positiv geändert hat, dass er erstmal seine Eier behalten darf. Sollte sich das wieder extrem ändern, dann werde ich ihn kastrieren lassen. Hoffentlich bleibt´s so!
Der Hund ist das einzige Lebewesen, das dich mehr liebt als sich selbst.
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