Hallo!
Reinrassig oder nicht ist ja auch völlig egal. Die Veranlagung hibbelig zu werden bringt diese Rasse oft von Natur aus mit. da musst du irklich vom ersten TAg an gegensteuern. MAn tendiert wirklich sehr schnell dazu mit dem Hund zuviel zu machen. Auch im Alltag. Deshalb solltest du auch ganz bestimmt auf den Umgang und die "Belastung" im Alltag reagieren. Du solltest deinen Hund nicht zuviel bespaßen, sondern ihm beigringen, dass er sich selbst "runterfahren" muss. Manche Hunde muss man zur Ruhe "zwingen". Emma z.B. hätte ich früher 24 Stunden bespaßen können. Sie kam ständig an und wollte was tun. Wir haben uns dann eine Box zu Nutze gemacht und sie dort nach einiger Zeit Bespaßung rein gepackt. Da gab es dann die ersten Tage ein bisschen Theater, aber nach ein paar Minuten hat sie dann geschlafen.
Es ist ganz wichtig, dass gerade Hütehunde in Situationen, wo sie hochfahren wieder runtergeholt werden.
Versteife nicht zu sehr darauf mit diesem Hund Agility zu machen. Lass deinen Hund entscheiden, ob es das Richtige ist. Ihr Beide müsst euch damit wohl fühlen. Für den Hund ist es meist nur wichtig mit DIR überhaupt etwas machen zu dürfen.
Mir fällt da gerade noch eine schöne Übung ein, die du auch im jungen Alter schon machen kannst, die dir später weiterhelfen wird. Wie du bestimmt weißt, reagieren Hunde auf Bewegungsreize. Das kann man sich sehr schön zu nutze mache. So kannst du dem Hund beibringen auf eine bestimmte Hand zuzulaufen. Du drehst dich mit dem Rücken zum Hund, gehst ein stück vorwärts und streckst mit Schwung eine Hand raus. Kommt der Hund auf diese Hand, bekommt er aus dieser ein Leckerchen. Diese übung hilft dir später bei den verschiedenen Wechseln.
Zuhause habe ich eine DVD von Sylvia Vaanholt. Die finde ich gar nicht so schlecht.






