Zur Zeit wird es ja früh dunkel und so verbringen wir unsere Spät-Nachmittags-Runde zumindest teils in der Dämmerung und manchmal auch im Dunkeln. Grisu wird automatisch aufmerksamer, wenn es dunkel wird. So weit kein Problem. Er verbellt trotzdem niemanden und läuft auch zu niemandem hin, aber er ist insgesamt angespannter, beobachtet genauer und wirkt auf mich auch so ganz allgemein gestresst. Das äußert sich so: der Radius wird größer, er ist nicht mehr an Spiel/Übungen/Futter interessiert, sondern scannt permanent die Umgebung. Die Rute ist unten (typisch Hütehund vielleicht), er wirkt angespannt und konzentriert. Geschnüffelt und markiert oder so wird auch nicht mehr. Entdeckt er Wild, pest er zu mir, das klappt auch im Dunkeln. Entdeckt er Menschen oder so, bleibt er stehen und beobachtet (im Hellen würde er diese ignorieren). Nun könnte es mir eigentlich egal sein, wenn nicht 1. sein Radius größer wird als meine im Dunkeln eingeschränkte Sichtweite und 2. ich ihn halt lieber entspannter sähe
Nun nutze ich zur Zeit folgende Möglichkeiten:
- ich sage ungefähr alle 30 Sekunden "warte", um ihn in einem vernünftigen Radius zu halten. Er wartet und es geht von vorne los...
- ich schicke ihn hinter mich. Ergebnis: er läuft etwa 1Meter hinter mir und verhält sich immer noch nicht normal (bei Tag würde er dann halt hinter mir schnüffeln, markieren, mal schneller, mal langsamer werden...)
- ich leine ihn an. Ergebnis: Grisu ist recht entspannt und trottet neben mir her, schnüffelt auch mal... Das funktioniert aber nur an der kurzen Leine. An der Flexi ist er wieder angespannt die Umgebung am scannen.
Ich frage mich halt, was er von so einem Spaziergang haben kann und ob ich da was machen kann/sollte




