Hallo Fräuleinwolle,
Dominanz gibt es durchaus. Aber nicht im Sinne von dem was wir als Mensch darunter verstehen.
Es hat nichts damit zu tun jemanden mit Gewalt zu unterwerfen. Das ist totaler Quatsch.
Dominanz ist ein Verhalten, das die Sicherheit der anderen gewährleistet. Im Sinne von Überlegenheit und klarer Situationskontrolle.
Das die HH sich nicht mehr frei bewegen kann, wenn ihr Hund dominant wäre, beinhaltet die Bewegungseinschränkung, die dann stattfinden würde.
Was Erziehungsmethoden angeht, geht es mir nur darum zu erläutern, das ein Hundetrainer leider kein Ausbildungsberuf ist. Es gibt einfach zu viele, die einem HH nur das sagen, was er gerne hören will oder auch die die meinen einen Hund müsse man brechen. Ich halte von diesen Leuten gar nichts. Man muss einfach jemanden finden, der sowohl Hund als auch Halter einschätzen kann und auf die Individualität des Tieres eingeht.
Und mein einziger Ratschlag war einen gut ausgebildeten Trainer kommen zulassen, der die Situation besser bewerten kann. Das ist doch wohl nicht verkehrt, oder??? Alles andere halte ich für verantwortungslos.
Findest du eigentlich die Menschen generell doof, oder nur die die anderer Meinung sind?
Ich würde mich gerne mit dir austauschen. Welche Aspekte sind für dich in der Erziehung maßgebend? Was bevorzugst du und warum. Weshalb glaubst du nicht an Dominanz (Bitte nicht wieder in Menschenmaßstäben definieren sondern Dominanz bei Tieren).
Ich würde mich sehr freuen, deine Meinung dazu etwas ausführlicher und vor allem sachlich zu lesen.
Vielleicht lerne ich ja noch etwas dazu.
LG Andrea
P.S: Wenn mein Mann mich in den Elektroladen schleppt, dann muss er anschließend das Schuhgeschäft über sich ergehen lassen. Das nennt dann aber eher Kompromiss
