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"sport" mit krankheit?

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Moderator: DF-Mods

"sport" mit krankheit?

Beitragvon The007Gretchen » 01.09.2010 10:41

hallo zusammen

meine hündin leidet an einer sehr seltenen krankheit die die muskulatur der hinterläufe verknöchern läßt.
im moment haben wir es gut im griff und es wird zumindest nicht schlimmer.

allerdings wird sie durch die einseitige fehlbelastung später bestimmt einen hüftschaden davon tragen. (bis jetzt ist die hüfte nicht betroffen)

tragischer nebeneffekt ist das sie unheimlich lauffreudig ist und auch gerne gehorsamsübungen macht. zirkuslektionen oder so ist leider garnicht ihr ding!

nun zu meiner frage:
gibt es einen hundesport der nicht noch zusätzlich auf die hüfte geht? agility habe ich bevor ihre krankheit zum vorschein kam gemacht, traue es mich aber heute nicht mehr, aus angst es könnte alles verschlimmern.

was sie nicht darf:
plötzliches losspurten und aprubtes abbremsen.

was sie auf jeden fall tun sollte:
konstant lange traben.

wäre da longieren etwas? dogdancing?

wär echt super wenn ihr mir ein paar ideen hättet das die arme maus wieder ein hobby neben dem joggen bekommt.
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Beitragvon Niani » 01.09.2010 10:47

Lässt sie sich fürs Dummytraining begeistern?
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Beitragvon TanNoz » 01.09.2010 10:50

Beim Longieren kommen aber auch spontane Richtungswechsel vor. Mir persönlich wäre das nix.

Dogdancing...je nachdem was man macht, Sprünge und der gleichen fallen dann wohl auch raus.

Obidience wäre vielleicht was, zumindest einige Übungen sind sicher gut geeignet. Was ich mir auch gut vorstellen könnte sind Sachen wie Fährte usw. halt wo sie ihre Nase und ihren Kopf einsetzen muss.

Wenn sie lange traben sollte, dann würde ich mit ihr neben Kopfarbeit eher Fahrrad fahren. Da kannst du ein Tempo einschlagen, bei dem sie nebenher traben kann und das auch über einen längeren Zeitraum.
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Beitragvon SheltiePower » 01.09.2010 10:52

:ka:

Wie wäre es mit Obedience?

Ich könnte mir auch reine Kopfarbeitsachen vorstellen, so wie man diese bei den Clicker-Challenge sehen kann.

http://www.clicker-challenge.ch/


Was das Dog Dance betrifft,
da kann man sicherlich einiges machen,
aber,
halt auch nicht mehr alles. :???:
Könnte mir vorstellen, daß da etliche Sachen wegfallen, wie Rückwärtselemente, Kreisel um die eigene Achsen, Rolle und so weiter.

Ansonsten wäre noch Nasenarbeit eine Alternative :ka:


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Beitragvon The007Gretchen » 01.09.2010 10:58

danke für eure antworten.

zum dummytraining:
sie ist total vernarrt auf stöckchen oder ball tragen/werfen/suchen.
ich habe leider von dummytraining keine ahnung, ist diese eigenschafft von ihr eine gute vorraussetzung?

zu Obedience:
da muss ich jetzt mal ganz doof fragen, was ist da der unterschied zu agility?
könnt ihr mir eine kurze beschriebung geben was da so gemacht wird?
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Beitragvon SheltiePower » 01.09.2010 11:06

Obedience ist im Prinzip nichts anderes als reine Unterordnung :D

Da wird halt nur "verschärft" darauf geachtet, daß der Hund "sauberer" neben dem Halter läuft.

Und man kann auch auf Turnieren starten, wenn man unbedingt möchte, muß aber nicht.
Es ist, wenn man es richtig aufbaut, auch reine Kopfarbeitssache für den Hund, und es kann sowohl dem Hund als auch dem Halter richtig Spaß machen ;)



Probier es ruhig einfach mal aus.

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Beitragvon Niani » 01.09.2010 11:06

Ein Hund, der gerne apportiert, lässt sich bei gutem Aufbau bestimmt auch fürs Dummytraining begeistern.

Maja soll aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls nicht mehr viel durchstarten/abrupt stoppen. Gerade die Verlorensuche ist wie gemacht für solche Hunde. Maja hat gelernt, dass ich gerne möchte, dass sie trabenderweise sucht und nur ab und an fällt sie in leichten Galopp, aber ansonsten trabt sie gleichmäßig und muss dementsprechend auch nicht krass stoppen, wenn sie den Dummy findet.

LG, Henrike
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Beitragvon The007Gretchen » 01.09.2010 11:25

Niani hat geschrieben:Maja hat gelernt, dass ich gerne möchte, dass sie trabenderweise sucht und nur ab und an fällt sie in leichten Galopp, aber ansonsten trabt sie gleichmäßig und muss dementsprechend auch nicht krass stoppen, wenn sie den Dummy findet.


wie hast du das geschafft?

beim normalen gassi gang habe ich das auch schon einigermaßen im griff. wenn ich aber normale gehorsamsübungen mache ist sie da so feuer und flamme, dass ich sie da kaum ausbremsen kann.

es ist schwierig sie aus dem "power-agility" raus zu bekommen. das war ihr ein und alles :sad2:
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Beitragvon Niani » 01.09.2010 11:33

Stimmlich. Ich habe verbal gebremst mit "Langsam" - das Kommando kennt sie aus anderen Lebensbereichen und wie dulle gelobt, wenn sie trabenderweise gesucht hat. Das hat sie relativ schnell raus gehabt.

Wer überdreht, kriegt von mir die kalte Schulter gezeigt. Da wird alles weggepackt und der Spaß ist vorbei...

Liebe Grüße vom Rabenfrauchen
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Beitragvon SheltiePower » 01.09.2010 11:37

@ The007Gretchen,

wenn Dir diese Gangart so super wichtig für Deinen Hund ist, so könntest Du es mal versuchen, ob Du es auch "anclickern" kannst?


Schöne Grüße noch
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