Lololein hat geschrieben: @ Lucy_Lou
Okay, gut zu wissen. Naja, dann muss ich wohl auf Waldaufnahmen verzichten.
Musst du nicht, taste dich ran

. Probier es erstmal mit "Standbildern", Portraits, schau, was die Kamera dir bei den verschiedenen Blenden an Belichtungszeiten erlaubt. Sehr schön können z.B. auch Bilder werden, bei denen der einzige Sonnenstrahl durch die Bäume den Hund trifft.
Wenn du schöne Fotos machen möchtest, ist das wichtigste, nicht nur drauf zu halten, sondern das Bild bewusst wahr zu nehmen und dazu, was die Kamera durch Blende und Belichtungszeit gerade daraus macht. Lauf mit offenen Augen durch die Welt: welcher Ausschnitt wäre gerade auf ein Bild gebannt genau so, wie er ist, ein Moment zum immer wieder anschauen. Die tief stehende Sonne, die die Augen des Hundes zum leuchten bringt, also die Augen, der Blick. Der Baum, der sich im Wasser spiegelt, der Hund, der sich nach dem Spiel daran erfrischt. Das Rauschen in den Zweigen im Sommerwind. Der konzentrierte Blick des Hundes, wenn er was interessantes erspäht: kann man beides aufs Bild bringen? Den Blick und den Grund? Den Moment ablichten, genau so, wie er ist. Die Stimmung einfangen. Sich bei jedem Bild wirklich bewusst machen, was man da eigentlich gerade fotografiert. Darüber langsam ein Gefühl für Bildaufbau und einfach den Moment entwickeln. Nicht in erster Linie nach technischen Gesichtspunkten, aber unter Berücksichtigung dieser, denn sie beeinflussen das Bild eben sehr.