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Sowas blödes!!!

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Sowas blödes!!!

Beitragvon OSteffiO » 11.05.2009 16:06

Tag zusammen.

Zuerst mal die Vorgeschichte: Dieses Jahr war Snoopys erstes Silvester. Beim Spaziergang abends haben ihn keine Kracher, Raketen, etc. etwas ausgemacht, erst als wir selbst schießen wollten. Dabei gingen wir raus, und er bekam Panik als er unsere Nachbarn beim schießen sah (wir haben als noch nichts getan). Deshalb ging ich mit ihm ins Haus, er flüchtet gleich in den Keller, hinterste Ecke, lässt Wasser und ist total aufgelöst. Dann ist er eigentlich 1-2Stunden im Haus verwirrt herumgeirrt (Bei uns schon wieder alle drin) und hat sich nicht ansprechen lassen und fürchterlich gezittert.
Jetzt ist es eigentlich so, dass ihm Gewitter, Knalls (Knalle?!) etc. nichts ausmachen, er nur seltenst mal mit eingezogenem Schwanz kurze Zeit rumgelaufen ist.

Letzten Samstag: Meine Mutter lässt Snoopy nocheinmal zum markieren in den Garten, es ist schon dunkel. Damit keine Mücken ins Haus kommen hat sie die Terrassentür geschlossen (er meldet sich immer, wenn er wieder rein möchte). Genau in dem Moment als er außen ist, knallt einer unserer Nacbarn schräg gegenüber einen Böller ab. Snoopy total voller Panik wieder ins Haus (nachdem aufgemacht wurde), sofort wieder in den Keller und richtige Angst vor uns.
Tja, seitdem hat sich das ganze nicht sonderlich verbessert. Er hängt immer an einem von uns, schläft UNTER dem Bett oder in Ecken zusammengekauert, traut sich nicht mehr allein in den Garten. Auch läuft er im Wohnzimmer nur noch ängstlich umher und will seltenst etwas aus dem Kühlschrank. Ich konnte mit ihm seitdem auch nicht mehr üben, weil er einfach leicht weg ist. Sind wir außen beim Spazieren ist alles gut. Teilweise fängt er auch noch einfach an zu zittern. Er hat seitdem einfach richtig Angst und wirkt richtig traurig.
Jetzt muss ich sehen, wie sich das ganze entwickelt. Auf jeden Fall ärgert es mich, dass da drüben geböllert wurde, das sollte man (wenn überhaupt) an Silvester tun und fertig!

Für die, die sich diesen Text durchgelesen haben: Danke Das musste ich mir jetzt einfach mal runterschreiben, denn Snoopy tut mir richtig leid, und es fällt mir sehr schwer so zu tun, als sei nichts gewesen.

LG Steffi und der sehr verwirrte Snoopy
Für die Welt bist du jemand, aber für jemanden bist du die Welt ♥♥♥
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Beitragvon onyxvl » 11.05.2009 16:09

Bei uns hilft am ehesten noch Anleinen in der Wohnung. Hat unser Hund die Gelegenheit rumzurennen, dann steigert er sich immer noch mehr rein.
onyxvl
 
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Beitragvon OSteffiO » 11.05.2009 16:12

onyxvl hat geschrieben:Bei uns hilft am ehesten noch Anleinen in der Wohnung. Hat unser Hund die Gelegenheit rumzurennen, dann steigert er sich immer noch mehr rein.


Meinst du, wenn soetwas passiert ist?
Oder wenn er hinterherläuft, weil er Angst hat?
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Beitragvon onyxvl » 11.05.2009 16:48

Wenn sowas passiert und ich es kommen sehe, quasi Knaller anzünden sehe, dann versuche ich solche Situationen zu vermeiden. Also selber knallen, wenn Hund dabei ist z.B..

Wenn ich es nicht beeinflussen kann, weil der Krach von Dritten ausgeht, kommt er an die Leine, damit er nicht kopflos davonläuft.

Wenn es passiert ist, also Knaller, Knacken Holz im Ofen, Gewitter.... dann leine ich ihn in de Wohnung an bis er sich beruhigt hat, weil er sonst hin und herrennt und sich so reinsteigert. Er kommt dann gar nicht mehr runter, wenn ich ihn anleine, zittert er noch kurz, wartet ab, legt sich hin und beruhigt sich dann auch relativ schnell, wenn ich ihn ignoriere und so tu als wäre Nichts gewesen. Wenn ich ihn betüddel, dann wird es nur noch schlimmer, weil dann denkt er sich es muss ja schrecklich sein, wenn sogar ich das wahrnehme und reagiere.
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Beitragvon nindog » 11.05.2009 16:57

oh je, der arme kerl. ich kann dir eigentlich nicht richtig weiterhelfen, aber ich drück euch einfach mal die daumen, dass er das bald überwunden hat!
liebe grü#ße
nindog
 

Beitragvon OSteffiO » 11.05.2009 17:02

@onyxvl: Danke, den Tipp werde ich das nächste mal beherzigen.
@nindog: danke... bin eben richtig schockiert, dass er so lange Angst hat: war das so ein traumatisches Erlebnis für ihn?:???:
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Beitragvon nath_sushi » 11.05.2009 17:37

Meine Eltern haben eine 12 jährige Hündin, die auch panische Angst hat. Nichts funktioniert. Seit ein paar Jahren geben sie ihr eine Bachblütenmischung, das beruhigt sie sehr. Sie hat sich aber trotzdem immer zitternd verkrochen. Seit meiner auch da ist, ist es viel besser. Meiner versucht dann immer mit ihr zu spielen oder kuschelt sich an sie ran (hat überhaupt keine Angst, wir haben ihn aber erst seit letztem Jahr). Wenn wir ins Haus gehen schlafen sie nebeneinander oder spielen zusammen.

Ach ja, anleinen hat bei uns gar nich funktioniert, da hat sie noch mehr Angst bekommen, wascheindlich weil sie sich eingeengt fühlte.
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