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Sollte ich mir Sorgen machen?

Alles rund um barfen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon MissEmmy » 03.03.2010 13:02

Der Canidenorganismus ist auf Mangelernährung ausgerichtet.
Ich denke, eine dauerhafte komplette Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffe ist eher unvorteilhaft für die Gesundheit.
Natürlich soll der Hund alles bekommen, aber nicht immer alles.
Wild lebende Hunde, wie zb. Dingos würden nicht auf die Idee kommen sich Gemüse auszugraben wenn genug Fleischkost verfügbar ist.
Füttere deinen Hund abwechslungsreich aber mach dir nicht zu viele Gedanken.
MissEmmy
 

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Beitragvon fujitsu » 03.03.2010 13:17

MissEmmy hat geschrieben:Der Canidenorganismus ist auf Mangelernährung ausgerichtet.
Ich denke, eine dauerhafte komplette Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffe ist eher unvorteilhaft für die Gesundheit.
Natürlich soll der Hund alles bekommen, aber nicht immer alles.
Wild lebende Hunde, wie zb. Dingos würden nicht auf die Idee kommen sich Gemüse auszugraben wenn genug Fleischkost verfügbar ist.
Füttere deinen Hund abwechslungsreich aber mach dir nicht zu viele Gedanken.


Aber genau das ist das problem: Abwechslungsreich

Was heißt das genau?

Ich habe schon im Internet gelesen, dass ich nicht jeden Tag von allem etwas geben muss, sondern es ingesamt auf eine Dauer passen sollte.

Aber ich finde es immer noch schwierig zu wissen, was alles gefüttert werden MUSS und wieviel davon.

Ich weiß, dass meine Hündin bei Ihrem gewicht täglich ca. 600gramm Fleisch bekommen sollte.
Aber welches genau? Also was ist wichtig, wenn ich Geflügel füttere?

Und geht das überhaupt, dass mein Hund alleine mit Geflügel alles wichtige erhält, was man im Fleisch bekommen kann?

Viele Barfer füttern ja Rind, aber eben genau das darf sie nicht fressen.

Aber wäre das nicht eigentlich das beste fürs Barfen?

Beim TK-Händler gibt es beim Rind auch eine Menge auswahl von Kopffleisch, Muskelfleisch, Blättermagen, Pansen usw.

Beim Geflügel gibt es aber nur:

Geflügelfleisch, Herzen, Magen und Knochen

Ich weiß einfach nicht wann ich wieviel davon geben sollte.

Und ob das eben einem Hund reicht.

Hier gibt es auch nicht viel Auswahl an Gemüse was sie fressen darf, sodaß ich da auch nicht viel abwechseln kann.

Und genau das ist mein problem,weil ich nicht glaube, dass ich alleine mit den wenigen Sachen eine ausgewogene Ernährung erzielen kann.
Zumal die gesunde Hündin mitfrisst. Sie wiegt ja nur 2kilo, daher bekommt sie eine Mini-Menge und da mache ich nicht extra was anderes für sie. Zumal die Große auch sehr misstrauisch ist und immer schaut, dass die kleine bloß das selbe frisst wie sie.

Daher könnte ich für die Kleine nicht Rind oder sowas geben. Zumal ich bei den Minimenge was sie davon fressen würde und dem fehlenden Platz im TK-Fach einfach nicht klar kommen würde.
fujitsu
(Themenstarter)
 
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Beitragvon MissEmmy » 03.03.2010 13:22

Dingos nehmen das was sie kriegen. Mäuse, Ratten, Kaninchen, viele Insekten ab und zu einen Vogel.
Das sie ein Rind reißen kommt fast nie vor.
MissEmmy
 

Beitragvon Nöffnöff » 03.03.2010 13:48

Bei Geflügel gibt es aber doch viele verschiedene Geflügel.
Huhn, Gans, Pute, Küken, Wachteln, Ente...
Nöffnöff
 

Beitragvon geordie » 03.03.2010 13:56

MissEmmy hat geschrieben:Dingos nehmen das was sie kriegen. Mäuse, Ratten, Kaninchen, viele Insekten ab und zu einen Vogel.
Das sie ein Rind reißen kommt fast nie vor.

Laut Beobachtungen von Tom Lonsdale erjagen sie schon große Tiere, dann aber wilde Tiere: Sie nehmen z.B.alle Risiken einer Känguruhjagd in Kauf, selbst wenn massenhaft Schafe als leichte Beute da sind.

Liebe Grüße
Kay
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geordie
 
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Beitragvon MissEmmy » 03.03.2010 14:00

geordie hat geschrieben:Laut Beobachtungen von Tom Lonsdale erjagen sie schon große Tiere, dann aber wilde Tiere: Sie nehmen z.B.alle Risiken einer Känguruhjagd in Kauf, selbst wenn massenhaft Schafe als leichte Beute da sind.

Liebe Grüße
Kay


Ja, stimmt Kängurus hab ich vergessen.
MissEmmy
 

Beitragvon Nöffnöff » 03.03.2010 14:01

Lass dich nicht irre machen, jeder behauptet was anderes.
Der eine eben vehement und konsequent das Gegenteil von dem was alle anderen sagen, andere was sie gelesen haben, oder aus Erfahrung.
Wenn du Kräuter geben willst, tu es, ich mache es auch, schaden tut es sicher nicht. Du merkst am besten was deinem Hund guttut, ob das nun die Zustimmung der Leute findet oder nicht, ist doch wurst.
Und vielleicht kann ein geschwächter Körper ja keine ausreichenden Mengen an Vitamin C herstellen.
Die Daten sind anscheinend immer von selbsternannten Profies oder von Labortieren, wer weiß schon wer Recht hat?
Derjenige der behauptet ein Hund ist ein Wolf
Derjenige der behauptet Hund und Wolf sind nicht das Gleiche
Derjenige der behauptet dass die Werte von Laborhunden stimmen?
Nöffnöff
 

Beitragvon Sarah87 » 03.03.2010 14:47

hmm ing es nicht igentlich darum, dass unsere Hunde (Fujitsu & Mein Hund)schlechten Kot haben, und wir wissen wollen was wir machen können, ich hatte ja schon geschrieben, dass er anderes Fleisch etc. bekommt, aber was ist jetzt mit Fujitsu´s Hundi :???:
Lg Sarah & Nero

*Nero (Mai 2008)
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Sarah87
 
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Beitragvon andiamo » 03.03.2010 18:19

Macht es euch doch nicht so schwer......

Fleisch, um es von außen keimfrei zu machen und einem bakteriellen Infekt im Darm vorzubeugen, wenigstens mal für ein paar Minuten in kochendes Wasser tauchen, Geflügel würde ich niemals roh füttern. Da noch Kohlenhydrate und Gemüse verfüttert werden, kann die Fleischration kleiner ausfallen.

Wenn eure Hunde bestimmtes Getreide nicht vertragen oder fressen sollen, dann nehmt doch Hirse. Gehört zwar auch zu Getreide ist aber glutenfrei

Gemüse, besonders Kohlsorten sind sehr hochwertig, haben viele Vitamine und Ballaststoffe, mein Hund frißt es liebend gern, aber immer nur gedünstet. Bevorzugte Sorten sind Brokkoli und Rosenkohl, der auch sehr viel pflanzliches Eiweiß enthält, ist gut für Leber und Niere und man kann damit tierisches Eiweiß ersetzen. Einfache u. preiswerte Lösung ist Tiefkühlgemüse, weil geputzt und blanchiert, muß nur noch ein paar Minuten gegart werden.

Und wer sich ausgewogen ernährt, der braucht sich keine Extra Pülverchen übers Futter/Essen zu streuen, selbst dafür gäbe es auch die Mineralstoffpille im Fressnapf,
aber im Zweifelsfall könnte man sich hier einen genauen Futterplan erstellen lassen:

http://www.heiltierarzt.de/hunde-katzen ... terung.htm

Aber wenn Durchfall vorliegt, dann Schonkost füttern, trotz Krebs, Kartoffeln mit Möhren oder Reis mit Möhren oder Haferschleim mit Möhren.....plus Hühnchenfleisch und Hüttenkäse - aber für Durchfall gibt es immer einen bestimmten Grund, ohne genauere Diagnose durch Kotuntersuchung wird sich nicht viel ändern. Bei zuvielen krankmachenden Bakterien ist AB bei Giardienbefall ist Panakur notwendig!

Lb Grüße
andiamo
 
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Beitragvon Samojana » 03.03.2010 18:39

Infos zum Kotabsatz:

http://www.drgabriel.de/seiten/pdf/Leit ... dauung.pdf

Farbe und Ernährungsfehler:

Hellgelb bis gräulich und krümelig= zuviel Knochen

Zu fester Kot: falsche Futterzusammensetzung

Zu weicher Kot : zuviel bindegwebsreiche Schlachtabfälle im Futter

Pechschwarz= zuviel Fleisch, Lunge, Blutmehl, Sehnen

Ausnahme: schwarzer Kot kann ein Zeichen für Blutungen im Magen-Dünndarmbereich sein.


Faulig riechender Kot: zuviel Eiweiß, zu wenig Rohfaser


Breiig fettiger Kot :deutet auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hin.

Helle gelbliche Farbe: zurückzuführen bei Welpen und Junghunden auf eine überwiegende Milchfütterung.
Bei älteren Hunden auf eine Störung der Fettverdauung.


Zu häufiger Kotabsatz 4-5 x am Tag: Futter zu faserreich (z.B.Rohfaseranteil im Trockenfutter ,der die 3 %-Grenze überschreitet)

Schleimiger Kot: Entzündung im Dickdarmbereich

Lehmfarbener Kot: Anzeichen für Leberfunktionsstörungen

Olivschwarzbraun bis dunkelbraun: gute Zusammensetzung

Typisierung von Kot ( Bilder dazu)

http://www.tierklinik.de/medizin.php?content=00274
Samojana
 
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