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sitzen in der grundstellung

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon rotti-frauchen » 11.06.2008 09:42

wildwolf hat geschrieben:
Ein Lob das über den Hundeführer kommt muss was wert


hallo caro,
genau das sagt mein trainer auch immer. :D

@ maanu, nein, es gibt keine gesundheitlichen einschränkungen. er hat es einfach noch nicht gekonnt.
da ich auch zuhause mit ihm übe, wollte ich einfach nicht, dass sich das schräge sitzen festigt, darum meine frage.
lieber gleich richtig, als später korrigieren ;)

gruß marion
rotti-frauchen
 

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Beitragvon yane » 11.06.2008 11:14

rotti-frauchen hat geschrieben:auf dem platz darf ich übrigens nicht mit leckerlie arbeiten. dort wird nur durch stimme und am schluß der übung durch streicheln gelobt


Den Platz würde ich sofort wechseln. So dermassen von Vorvorgestern da kann man ja nur den Kopf schütteln.

Meine Hunde reagieren auf ein "Fein" von mir mit totalem Ausflippen vor Begeisterung. Aber Streicheln während oder nach ausgeführter Übung ist absolut kein Lob für sie - eher schon eine Strafe. Die meisten Hunde lernen irgendwann, dass dieses Rumgefingere und Rumgetasche durch Frauchen oder Herrchen was "nicht negatives" darstellen soll, und akzeptieren es notgedrungen. Aber eine "Belohnung" ist es nicht für sie. Ich kenne nun nach bald 8 Jahren als Trainer für Jung- und Begleithunde genau EINEN Hund der streicheln wirklich als Belohnung empfindet/empfunden hat.

Für alle anderen ist es ein notgedrungenes Übel, das einem der HF ungefragterweise aufzwingt.

Allerdings, ich frage mich, warum Du deine Trainer nicht fragst, DIE sind doch deiner Meinung nach absolut kompetent. Also sollten sie für dein Problem eine Lösung parat haben. Dafür sind Trainer ja schliesslich da.

Viele Grüße
Cindy
yane
 
Mitglied
 

Beitragvon rotti-frauchen » 11.06.2008 11:47

yane hat geschrieben:
rotti-frauchen hat geschrieben:auf dem platz darf ich übrigens nicht mit leckerlie arbeiten. dort wird nur durch stimme und am schluß der übung durch streicheln gelobt


Allerdings, ich frage mich, warum Du deine Trainer nicht fragst, DIE sind doch deiner Meinung nach absolut kompetent. Also sollten sie für dein Problem eine Lösung parat haben. Dafür sind Trainer ja schliesslich da.

Cindy


hallo cindy,

ich muß ein wenig schmunzel über deinen beitrag. kann es sein, dass du dich ein wenig aufregst - natürlich vollkommen überflüssig :D

selbstverständlich kann ich IN DER NÄCHSTEN STD. den trainer fragen, solange wollte ich aber nicht warten, weil ich eben nicht nur auf dem platz mit ihm arbeite. :D

wir, mein hund auch :lachtot: fühlen uns auf dem platz wohl. der kleine hat freude an der arbeit und lernt sehr schnell. dort habe ich die möglichkeit ihn an andere hunde zu gewöhnen, was ich privat nicht habe.

ich komme mit der art und arbeitsweise des trainers gut zurecht. falls sich das mal ändern sollte, werde ich es mit ihm besprechen - alles kein problem.

den platz zu wechseln, bringt mir gar nichts, denn es gibt keine alternative - nicht mal in einer privaten hundeschule. es ist eben nicht einfach, mit einem nichterzogenen tierheimdobi. da schreit jeder gleich: nein, ich würde ja gern, aber die anderen.....ich hab angst, dass sie uns dann weglaufen. oder ne, tierheimdobi, dafür haben wir keine zeit.

aber denkt jetzt nicht, dass ich nur deshalb auf dem platz bin. ich habe gezielt genau nach dem trainer gesucht und mich sehr gefreut, dass er mit uns arbeiten wollte.

es kann sein, dass auch eine andere methode für uns gut gewesen wäre, aber diese ist nicht schlecht für uns.
ich hatte ja am anfang eine private trainerin, die mit leckerlie gearbeitet hat. das war für den anfang auch gut so, um überhaupt eine bindung herzustellen. (ich habe, als ich ihn bekam aus der hand gefüttert) aber an unserem eigentlichen problem konnten wir nicht wirklich arbeiten. wir hatten keinen hundekontakt. auf ihrem platz durften wir nicht mitarbeiten - auch nicht getrennt von den anderen durch einen zaun. aus rücksicht auf die anderen teilnehmer.

abschließend möchte ich noch sagen, dass uns die std. auf dem hundeplatz um einiges weiter gebracht haben, als die leckerliereinstopfstd. für die ich ein vermögen gezahlt habe.
mein kleiner arbeitet jetzt gut mit, obwohl 2 fremde hunde abgelegt dabei sind. auch wenn die anderen hunde arbeiten, liegt er entspannt ab. das ist ein gaaaaanz großer fortschritt für ihn.

ich hoffe, meine zeilen sind ein wenig verständlich. :D
gruß marion
rotti-frauchen
 

Beitragvon Jack Russel » 11.06.2008 12:11

Wenn du dich da wohlfühlst dann ist das doch in Ordnung....
Warum den Trainingsplatz wechseln nur weil man seinen Hund nicht vollstopft???? :???:

Ein bisschen weit hergeholt obwohl jeder Hundehalter selbst entscheiden sollte we er seinen Hund belohnt. :D
Ahkuna *21.12.2006

Ein Hund ist bloß ein Hund...
es sei denn er steht dir gegenüber-
dann ist er "Herr Hund"
aus haiti
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Jack Russel
 
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Beitragvon Fräuleinwolle » 11.06.2008 13:00

:kopfwand:
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen "Hund voll stopfen" und mit Futter/Leckerli arbeiten...

Und ich bin der Meinung (nach langjährigen Erfahrungen mit unterschiedlichsten eigenen Trainingsstunden) , daß genau jene Leute Leckerli/Futter ablehnen, die nicht damit arbeiten können. Es ist nämlich kein vollstopfen oder dergleichen, sondern es erfordert exaktestes Timing, genaueste Führung, und vorallem immer wieder überprüfen der eingeschlagenen Richtung...

Und es ging nicht darum, daß man mit Futter arbeiten MUSS. Sehr wohl aber mit Motivation. Und für manche, wenn nicht die meisten Hunde, ist Futter nun mal die größte Motivation. Und ein Trainer, der dies von vorne rein kategorisch ablehnt, ist meiner persönlichen Meinung nach absolut inkompetent...
Fräuleinwolle
 

Beitragvon rotti-frauchen » 11.06.2008 13:13

Fräuleinwolle hat geschrieben::kopfwand:
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen "Hund voll stopfen" und mit Futter/Leckerli arbeiten...

Und ich bin der Meinung (nach langjährigen Erfahrungen mit unterschiedlichsten eigenen Trainingsstunden) , daß genau jene Leute Leckerli/Futter ablehnen, die nicht damit arbeiten können. Es ist nämlich kein vollstopfen oder dergleichen, sondern es erfordert exaktestes Timing, genaueste Führung, und vorallem immer wieder überprüfen der eingeschlagenen Richtung...

Und es ging nicht darum, daß man mit Futter arbeiten MUSS. Sehr wohl aber mit Motivation. Und für manche, wenn nicht die meisten Hunde, ist Futter nun mal die größte Motivation. Und ein Trainer, der dies von vorne rein kategorisch ablehnt, ist meiner persönlichen Meinung nach absolut inkompetent...


ich kann deine meinung durchaus nachvollziehen, ist für mich auch in ordnung. hilft mir nur nicht weiter :D nicht bös gemeint.

danke trotzdem.
gruß marion
rotti-frauchen
 

Beitragvon yane » 11.06.2008 13:18

Hi Marion,

Du meinst, es ärgert mich?
JA, es ärgert mich, wenn jemand etwas verurteilt, das er offensichtlich nicht kennt rsp. wie sich herausgestellt hat, falsch anwendet. Wenn ihr bei eurem privaten Trainer den Hund mit Leckerlies "vollgestopft" habt, dann ist das nämlich ganz gewaltig falsch. Bei Bestätigung mit Leckerlies wird Hund nicht "vollgestopft". Er wird mit Leckerlies rsp. mit Futter bestätigt. Nicht mehr, nicht weniger. Und das ist, richtig angewendet, ganz sicher effektiver als "streicheln". Wenn ihr falsch damit umgeht, sprich Hund "vollstopft", nun, da kann ja die Ausbildungsmethode nichts dafür, wenn ihr sie falsch anwendet.

*ggg*
wenn ich ihn mit der hand am hintern führe,

würdest Du bei mir trainieren, müsstest Du dir dann auch gefallen lassen, von mir mit der Hand am Hintern geführt zu werden :ug: . Ist immer wieder spannend, wie schnell die Leute derartige Unsitten bleiben lassen, wenn man ihnen mal bewusst gemacht hat, dass sie so was selbst äusserst unangenehm finden :lachtot:

und ansonsten würde ich diese Übung einfach so lange nicht machen, bis ich mit meinem Trainer darüber gesprochen habe, was ich besser machen kann. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es ja nicht an. Und es gibt ja noch viele andere Kunststückchen, die man mit Hund daheim trainieren kann.


Viele Grüße
Cindy
yane
 
Mitglied
 

Beitragvon rotti-frauchen » 11.06.2008 14:12

yane hat geschrieben:
*ggg*
wenn ich ihn mit der hand am hintern führe,

würdest Du bei mir trainieren, müsstest Du dir dann auch gefallen lassen, von mir mit der Hand am Hintern geführt zu werden :ug: .

Cindy


nur zu, wenns dem hund hilft :lachtot:
rotti-frauchen
 

Beitragvon wildwolf » 11.06.2008 15:29

Also ich würde auf jeden Fall daran arbeiten, dass er dich nicht an den Hintern lässt.

Stärkt nur das Vertrauen zu einander!

Allerdings würde ich das erstmal außerhalb des Platzes machen, wie du schon sagtest wer weiß was er mal mitgemacht hat.

Du könntest auch versuchen mit Impulsen zu arbeiten z.B. einer Gerte.
Allerdings musst du den Hund auch erst an die gerte gewöhnen.

Gruß,
Caro
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