Hallo,
ich habe 2 Hunde. Der eine ist jetzt ein Jahr und wird bald kastriert.
Der andere ist schon 11 und wurde mit einem Jahr kastriert. Mein Grund damals: in meiner direkten Nachbarschaft (sozusagen Hoftor an Hoftor) wohnten, und wohnen immer noch 3 unkastrierte Hündinnen. Die sind dann vermutlich zu unterschiedlichen Zeiten läufig und mein armer Rüde muß hinterm Hoftor sitzen und darf nicht ran.... Ich stellte mir vor, daß das der Horror für ihn würde.
Meine Erfahrungen: ausschließlich positiv! Keine Wesensveränderung, kommt mit allen Hunden klar (er ist ja sowas wie ein "Neutron" für andere, kein Konkurrenzgehabe etc.pp.), obwohl Labradormix-keine Probleme mit zu fett werden, keine Panik beim Zusammentreffen mit einer läufigen Hündin etc.etc.
Noch eine andere Erfahrung aus früheren Zeiten: wir hatten einen unkastrierten Hovawart-Rüden der absolut keine Gelegenheit ausgelassen hat abzuhauen, wenn irgendwo (auch im Nachbardorf) eine Hündin heiß war-das war der Horror für uns. Mein Gott, wie oft haben wir den Kerl eingefangen. Und ich möchte gar nicht wissen, wieviele "Filou"-Nachkommen es hier gibt. Offenbar ist Filou nie erwischt worden-zumindest müssen wir keine Alimente zahlen
Nein, nein, das ist gar nicht so witzig. Da unser Hof nicht immer komplett verriegelt sein kann (z.B. wenn Traktor, Maschinen, Radlader raus oder rein) hätte man den Hund anketten müssen.
Wir dachten dann an Kastration, da starb er uns leider viel zu früh an Magendrehung
Für mich ist Kastration eine klare Angelegenheit
Liebe Grüße