von BieBoss » 14.06.2010 17:42
Ich würd´s so machen wie Toki schreibt:
"wir haben das "Aus" so geübt, dass es zur Belohnung das gab, was der Hund gerade am liebsten wollte: Das Zerrspielzeug. "
Allerdings anfangs vielleicht die Variante mit 2 gleichen Spielzeugen: das zweite wird geworfen, wenn das erste am Boden liegt. Dann ist der Moment, wo Du das Ding in die Hand nimmst (=wegnimmst), leichter, weil der Hund in dem Moment schon zum zweiten geworfenen unterwegs ist. Dabei immer erst genau dann "AUS" sagen, wenn der Hund es schon losläßt, weil er durch das zweite Spielseil in der Hand schon abgelenkt ist. Damit soll er das loslassen mit dem Kommando AUS verknüpfen - vielleicht ist das dem Hund noch unklar, was das AUS bedeutet? Bis der Hund verstanden hat, daß Du nur mitmachst, wenn er das Ding ausgibt, tut ers nicht, fliegt das zweite nicht und das Spiel ist beendet.
Wichtig: wenn der Hund das Zerrspielzeug auf Kommando nicht losläßt: umdrehen und gehen. KEINER geht mehr auch nur hin, geschweige denn zerrt an dem Ding nach Motto, ach dann spiel ich halt noch ne Runde mit. Denn das bestätigt den Hund für´s Nicht-Rausgeben. Andersrum (Hund stehenlassen) lernt er, daß es nur Spaß (Zerren) gibt, wenn er das Spielzeug auch losläßt, behalten des Seils beendet das Spiel.
Ich habe außerdem mit einem anderen Gegenstand ein "gib´s mir" geübt. Irgendwas hinwerfen, gegen Leckerli in die Hand legen lassen. (Beim "AUS" läßt der Hund ja meist erstmal das Teil einfach nur fallen, wenn er nicht gelernt hat, das korrekt zu übergeben. Mach ich zumindest bei beiden Hunden so, denn ich will, wenn der Hund grad Sch.. frißt, das Zeug nicht in die Hand gebracht kriegen, sondern er solls einfach fallenlassen!). Dann holt Biene mir das Teil und legts mir richtig in die Hand. Wenn das beherrscht wird, auch mit dem Seil probieren, sodaß der Hund sieht, auch Seil-Abgeben kann positiv sein. Und dann erst wieder beim Zerren das AUS probieren. Vielleicht tut er sich dann leichter, könnte ich mir vorstellen.
LG,
BieBoss