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Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

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Moderator: DF-Mods

Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Shepherd » 03.02.2012 15:36

Hallo,

ich bin heute in Frage-Laune.
Dieses Mal geht es um den Schutzdienst. Ich hab darüber eine ambivalente Meinung. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll (auch aufgrund von meinem eher dünnen Wissen auf dem Gebiet).
Na ja es geht auch gar nicht um das Pro- und Contra. Ich möchte was anderes wissen. Und zwar hört man oft, dass man über den Beutetrieb ausbilden soll und nicht über den Wehrtrieb. Stimmt's?
Meine Frage wäre nun aber: Woran erkenne ich das? Ich spaziere zB. oft nahe an einer HuSchu vorbei und da ist hin und wieder gerade Training. Ich höre hunderte Meter weit die Brüllerei. Richtig zugeschaut hab ich aber noch nie.
Aber mich würd eben interessieren, woran man erkennt, wann/ob über Beute- oder Wehrtrieb gearbeitet wird.

LG
Shepherd
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon TripleJ » 03.02.2012 16:02

Von den Feinheiten habe ich jetzt auch nicht unbedingt die Ahnung... aber woran man den Unterschied aufjeden Fall erkennt, ist die Art wie mit dem Hund gearbeitet wird. Wenn der Hund quasi zum zubeißen "gezwungen" wird (durch Schläge o.Ä.) dann wird über den Wehrtrieb gearbeitet. Sollte man vermeiden. Über Beutetrieb arbeiten ist die Beute (Hetzarm/Beisswurst) für den Hund sehr interessant machen sodass er hinbeißen möchte (also freiwillig).
Brüllerei muss nicht unbedingt was schlechtes bedeuten, vielleicht gehst du ja einfach mal hin und guckst es dir an ?
Hier kommen bestimmt noch ein paar besser erklärte Beispiele von den Profis auf dem Gebiet :)
Liebe Grüße
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Shepherd » 03.02.2012 16:05

...danke schon mal. Aber wird nicht immer irgendwie mit dem Stock geschlagen?? *grübel*
Shepherd
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon TripleJ » 03.02.2012 16:07

Ahhja der Stock :D Der ist nicht von Anfang an in der Ausbildung dabei. Damit wird der Hund zwar "geschlagen" aber der Stock ist meist aus Gummi und richtig verdrescht wird der Hund damit auch nicht ;) Wozu genau der Stock dient weiß ich eigentlich nicht... denke aber, dass er eine Art Angriff simulieren soll und der Hund nicht bei der kleinsten Störung die Beute loslassen soll..?
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Bentley » 03.02.2012 16:11

Shepherd hat geschrieben:...danke schon mal. Aber wird nicht immer irgendwie mit dem Stock geschlagen?? *grübel*


Viell. solltest du wirklich mal hingehen und gucken ;) dann siehst du was es mit den Stockschlägen (Softstöcke) auf sich hat und das Laute was mit den Übungen zu tun hat, ein Schutzdienst kann nicht geräuschlos ablaufen.
Bentley
 

Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Biomais » 03.02.2012 16:11

Ich denke das ist eine Frage der Persönlichkeit des Hundes. Manche Hunde wollen die Beute (den Arm), andere wollen den Helfer. Und je nachdem wird ausgebildet. Der Stock ist nur dazu da um zu testen ob der Hund unter Belastung festhält.

Ich finde VPG ganz interessant, habe aber den Eindruck dass dieser Sport eine (in meinem Fall) "negative" Wirkung auf das Alltagsverhalten des Hundes hat. Ich habe den Eindruck (nochmal: ich habe den Eindruck, nicht: ich weiß sicher) dass Hunde mit denen dieser Sport ausgeübt im Durchschnitt eine höhere Aggressionsbereitschaft Artgenossen und Menschen gegenüber entwickeln.
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Shepherd » 03.02.2012 16:15

Bentley hat geschrieben:
Shepherd hat geschrieben:...danke schon mal. Aber wird nicht immer irgendwie mit dem Stock geschlagen?? *grübel*


Viell. solltest du wirklich mal hingehen und gucken ;) dann siehst du was es mit den Stockschlägen (Softstöcke) auf sich hat und das Laute was mit den Übungen zu tun hat, ein Schutzdienst kann nicht geräuschlos ablaufen.


Hab ich ja nie behauptet, dass er geräuschlos ablaufen muss/soll. Aber ist es normal, das Gebrüll hunderte Meter zu hören?

Es geht mir ja nicht um die Stockschläge...die hat TripleJ ins Spiel gebracht. Ich will ja nur wissen, woran man den Unterschied sieht, wie gearbeitet wird.
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Murmelchen » 03.02.2012 16:16

Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
(©Lockenwolf)
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Isihovi43 » 03.02.2012 16:22

Hey,
Man muss den ganzen Aufbau betrachten. Mit den Junghunden (nach dem Zahnwechsel) wird bei uns (Hovawartplatz) mit der Beisswurst gearbeitet, um den Trieb aufzubauen. Wenn der Hund kapiert hat, dass um die Beute gekämpft wird und er immer als Sieger vom Platz geht, wird langsam auf den Beißarm umgestellt. Erst wenn hier der Hund hoch im Trieb steht und auch unter Bedrängung nicht auslässt, kommt der "Softstock" zum Einsatz - ein relativ weicher und der Trieblage des Hundes anpassbarer "Stock".
Brüllerei ist tatsächlich nicht wirklich nötig, aber manchmal muss man das AUS auf 20-30m Entfernung auch schon mal deutlich rufen ;-)
Am besten schaust du es dir mal an und schnackst mit den Leuten!
LG







oder
Drei Dinge erfüllen mich mit zunehmender Ehrfurcht: Der gestirnte Himmel ueber mir, die fruchtbare Erde unter mir und der unzähmbare Lebenswille, der allem Lebendigen innewohnt! (sehr frei nach I. Kant)
Isihovi43
 
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Re: Schutzdienst: Beute- oder Wehrtrieb?

Beitragvon Shepherd » 03.02.2012 16:28

Ich weiß nicht...suche mir da vielleicht lieber einen anderen Platz.
Ich halte von den Methoden dort schon beim Begleithundetraining nicht viel.

Aber wenn ich das richtig verstanden habe sieht man das gar nicht auf einen Blick?
Shepherd
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