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Schlechte Zähne, was hilft? Evtl. Platinum Zahnpflegespray?

Alles rund um Pflege.

Moderator: DF-Mods

Schlechte Zähne, was hilft? Evtl. Platinum Zahnpflegespray?

Beitragvon Oceanic » 08.03.2010 12:57

Ich habe gestern bemerkt, dass meine Hündin (ca 14 Monate) an den Backenzähnen braune Verfärbungen hat :schockiert: !
Diese müssen ziemlich plätzlich aufgetreten sein, ich schau mir ihre Zähne ca alle zwei Wochen an.
Gefüttert wird sie morgens mit Canis alpha und abend mit Real nature-Dosen.
Zusätzlich Knabbersachen (Ochenziemer, Ohren, und auch oft Zahnepflege-Knabbersachen, z.B. von Pedigree, Schecker, Greenies...).
Die Zähne geputzt hab ich ihr bisher nicht...
Ich habe jetzt gesehen, dass es von Platinum Zahnpflegespray gibt, hat jemand damit Erfahrungen?
Außerdem gibt es ja solche Zahnsteinentfernen aus Metal, aber ich könnte mir vorstellen, dass man mit denen als Laie eher mehr Schaden anrichten kann...
Putzt ihr Euren Hunden die Zähne?
Oceanic
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Beitragvon Elliott » 08.03.2010 13:05

Also die 'Zahnpflege-Sachen' :roll: von Pedigree und die Greenies kannst du absolut vergessen. Das Zeug pappt wie Weingummi an den Zähnen.

Nein ich habs nicht probiert, aber bei meinem Hund gesehen. :D

Ich habe die Erfahrung gemacht, das Knochen, das beste zum Zähne sauber machen sind (außer putzen natürlich) - Lammbrustbein, Kehlkopf etc.
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Re: Schlechte Zähne, was hilft? Evtl. Platinum Zahnpflegespr

Beitragvon legolas » 08.03.2010 13:08

Oceanic hat geschrieben:Putzt ihr Euren Hunden die Zähne?

Nein, unser Hund ist letzten Dezember 4 Jahre alt geworden und hat laut TA wunderschöne weisse Zähne. Allerdings ernähren wir anders, wir barfen.
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Beitragvon NinaBerger » 08.03.2010 13:10

Ja, wir putzen beiden einmal pro Woche die Zähne. Und sie bekommen Knochen und Sachen zum Kauen.

Unsere erste Hündin hatte auch Zahnstein, und bei ihr haben wir mit so einem Schabewerkzeug gearbeitet. Das ging ganz gut, sie hat sich hingelegt und wir haben vorsichtig die Lefzen beiseite geschoben und den Belag abgekratzt, so alle paar Wochen, sie hat sich das gut gefallen lassen. War übrigens eine Empfehlung vom Tierarzt, es selbst zu machen. Aber du musst selbst beurteilen, ob dein Hund so etwas tolerieren würde und ob du es dir zutraust.

LG Nina
NinaBerger
 
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Beitragvon LasPatitas » 08.03.2010 13:18

Nein, ich putze nicht, allerdings haben meine Hunde auch keine Probleme mit den Zähnen.

Mit den Metallinstrumenten würde ich nicht daran gehen, damit kannst du den Hund verletzten, außerdem wird der Zahnstein nur abgekratz, in den Rillen die dadurch entstehen, kann dort wieder leichter Zahnstein entstehen (das ist etwas für den TA).

Ich würde Sprays/Pasten nicht so gerne benutzen, wer weiß was da drin ist um den Zahnstein aufzulösen :???:

Ich würde díe Ränder von TA wegmachen lassen und dann putzen, ob du eine Zahnbürste nimmst oder ein Tuch um den Finger wickelst, das blank machst oder mit Hundezahnpasta kommt auf deinen Hund an..... ;)
Labradorhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006

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Beitragvon Indianheart » 08.03.2010 13:36

Hi,

Zahnstein, ist wie bei Menschen, Veranlagung.

Was definitiv hilft sind sehr harte Kausachen wie Kopfschwarte oder eben ein handfester Knochen.

Meine Jette bekommt 1 Mal im Jahr einen großen Schinkenknochen ( gibt z Bsp. bei Fressnapf einzeln abgepackt ) und den zu ihrem Geburtstag ;-)

Bisher hat sie noch jeden bis aufs letzte zerlegt.

Spätestens danach hat sie blitzweiße Zähne :gut:

Nassfutter würde ich dann in diesem Fall weglassen.

Kaltgepresstes Futter ( wie z.Bsp. Lupovet ) macht sich da sehr gut, da viel fester und größere Brocken als die üblichen Sorten.

Sie brauchen dann nur deutlich mehr Wasser.

Liebe GRüße
ALexandra
Ein Border Collie ist erst am Vieh richtig schön
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Beitragvon Svenjalein » 08.03.2010 14:10

Frag mich nicht wie es funktioniert, aber es funktioniert!

http://www.plaqueoff.de/

Ich gebe es Chicco seit Mai 2009 und sein Zahnstein und der schlechte Atem sind dadurch fast komplett weg! (Nur noch leicht an den Backenzähnen, da es da am schlimmsten war) :gut:

Einfach 1x täglich einen Messlöffel über das Futter geben.
Liebe Grüße,
Svenja mit Chicco, Malteser *26.01.2008 & Marla, Havaneser *11.03.2011

♥ Ein kleiner Hund - ein Herzschlag zu meinen Füßen ♥
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Beitragvon Rodaneze » 08.03.2010 14:17

Entgegen üblicher Vorurteile ist es gerade das Trockenfutter, das für Zahnstein sorgt. Dass die Zähne dadurch gesäubert werden ist Quatsch, wir können uns ja auch nicht durch Knäckebrot das Zähneputzen ersetzen lassen ;-). Die Bestandteile des Futters legen sich in einer Schicht um die Zähne und fördern so Zahnstein und Karies. Deshalb haben auch Hunde, die gebarft werden kaum Probleme mit Zahnproblemen, wie bereits geschildert, da sie nichts bekommen, dass sich auf den Zähnen festsetzen kann und zusätzlich durch Knochen etc. diese Festsetzung noch verhindert wird.
Merke also: Trockenfutter fördert Zahnstein. Eine reine Nassfütterung durch Dosenfutter (ohne Zucker!!) oder Barf, beugt Zahnstein vor. Als Beigabe sind natürliche Kauprodukte wie Ziemer etc. optimal. Pedigree, Greenies etc. kann man getrost (wie immer) in die Tonne treten.
Hoffe, dir geholfen zu haben.
LG
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Beitragvon Oceanic » 08.03.2010 14:34

Vielen Dank für Eure schnellen Antworten!
@LasPatitas: Genau sowas hab ich mir bei diesen Matalschabern gedacht... Da lass ich lieber die Hände von!

Bei meinem Zappelhund bräuchte ich da wahrscheinlich zwei Leute zum Halten :D !

Ich werde Ihr jetzt nochmal ein paar gaaaanz harte Knabbersachen kaufen und vielleicht so einen Zahnputzfingerling?

Ich geh heute abend zum Tierarzt, das hatte ich vorher vergessen zu schreiben...Ich wollte mich aber vorab mal umhören was so Eure Erfahrungen sind!

Ich hoffe wir bekommen das gut in den Griff, wir hatten Zahnprobleme bei unseren Hunde davor immer erst im mehr oder weniger hohen Alter...
Oceanic
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Beitragvon Rodaneze » 08.03.2010 14:38

Hey,
Lass dir auf keinen Fall "Zahnfutter" anschwatzen. Das machen Tierärzte leider gern. Bitte nimm dir doch mal meinen Rat zu Herzen ;-).
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