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Rundzellentumor

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Rundzellentumor

Beitragvon ingo-s » 01.04.2007 09:35

Hallo zusammen,
nachdem einer meiner Jungs (der älteste meiner Belgier) letztes Jahr einen Knubbel am rechten Vorderlauf hatte,ließ ich den wegoperieren.
Das war ein Fetttumor der gutartig war,aber mittlerweile in die Arterie gewachsen war.Mit viel Blutverlust hat er das super weggesteckt,da war er 12,aber dank bis dahin regelmäßigen Sports in Top Kondition.
Die Schwellung des Vorderlaufs ging aber trotzdem nicht zurück.
Im Gegenteil,sie wurde wieder größer.Eine Gewebeprobe im Januar ergab einen negativen Befund !
Nun habe ich ihn vor drei Wochen wieder operieren lassen.Diesmal war's dann ein extremer Blutverlust und das Ergebnis lautete : bösartig !
Die Diagnose des Tierartzes bestätigte das Labor : Rundzellentumor , bösartig !
Auch diese OP hat Athos so weggesteckt als wär er erst drei.Nach einer Woche war er schon wieder richtig fit.
Tabletten gab's auch.Nun hat er angefangen die doch ziemlich große Wunde von den Fäden zu befreien.Also nochmal zum Tierarzt vorgestern.
Neuer Verband,wieder Tabletten.
Statement des Tierarztes : er gibt ihm noch drei Monate !
Da ich unterwegs war,war meine Tochter mit ihm beim Arzt.Nach ihrem Anruf war der Rest des Tages gelaufen,und nicht nur der.
Seinen 13ten im Juni muss Athos schaffen.Er war immer ein Kämpfer,er ist es immer noch und er wird es auch immer bleiben.
Die beiden anderen werden seinen Platz NIE einnehmen können,auch kein anderer wird je seinen Platz einnehmen können.
Als kleinem Hund hab ich ihm das Leben gerettet als er auf einem zugefrorenem See ins Eis eingebrochen ist und keine Chance mehr hatte lebend rauszukommen.Da bin ich hinterher.Ich hatte weder gemerkt,daß es eiskalt war,noch daß ich beide Hände völlig zerschnitten hatte vom Eis.
Ich hab ihn langsam untergehen sehen,da war der Rest egal.Nur Athos zählte und ich habe ihn da rausgeholt.
Jahre später hat er mir in den Arm gebissen.Die Narbe bleibt,der Hund nicht.Eine bleibende Erinnerung !
Nun werde ich unsere Zeit genießen und das versuchen was er immer gemacht hat : Stärke zeigen !!!
Da sieht man wie kurz die Zeit ist !
Es lebe ATHOS (der Chef) VON ESGAROTH

Ingo

noch'n Nachsatz : vielleicht hat einer von euch noch einen Tip zu einer eventuellen Medikation.Ich hoffe daß der Tierarzt mit seiner Schätzung daneben liegt.....
ingo-s
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Sky » 01.04.2007 10:02

Hallo,

das ist ja keine gute Nachricht, falls du dir wegen der Diagnose nicht
so ganz sicher bist, gehe noch mal zu einem anderen Tierarzt und
lasse es noch mal ganz genau untersuchen.
Da wird dein Tierarzt auch nicht böse drüber sein, er wird es verstehen.
Bei dieser Erkrankung kann ich leider nicht helfen,
aber ich wünsche euch noch eine lange Zeit miteinander und geniesst
diese Zeit.
Es ist schlimm das es jetzt so schlimm ist, aber ruft euch die letzten
glücklichen Jahre in Erinnerung. Ihr hattet eine lange Zeit zusammen
verbracht. Ich weiß das ist kein Trost, aber leider müssen wir unsere
Tiere eher gehen lassen als es uns lieb ist.

Wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. :umarmen:
Ein Aussie wird immer mit viel Potenzial geboren!
Nur um dieses richtig anzuwenden
liegt in deiner Verantwortung! ( von T.K.)

LG
Claudia & Sky & Icy
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Sky
 
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Beitragvon Britta2003 » 01.04.2007 10:08

Guten Morgen ingo-s, und schön, dass Du den Weg hier ins Forum gefunden hast! Es ist sehr hilfreich andere an seinen Sorgen teilhaben zu lassen und sich, wenn auch nur moralisch, unterstützen zu lassen!
Denn man kann sehr schnell feststellen, dass man mit seinem Schicksal, das oftmals sehr vielfältig hier ist, nicht alleine da steht!
Es tut mir jedesmal sehr weh, so etwas wie Du es gerade beschrieben hast, zu lesen! Es bringt einen wieder auf den Boden der Tatsache zurück, dass nichts, aber auch gar nichts, für die Ewigkeit ist! So schmerzlich für Dich die Erkenntnis auch ist, Du hattest, und hast immer noch, einen treuen Freund und Kämpfer an Deiner Seite, der ein schönes und langes Leben mit Dir teilen durfte! Noch ist er bei Dir,und scheint sein Leben noch immer zu genießen! Nutze die verbleibene Zeit und genieße sie bewußt, zusammen mit Deinem Hund! Begleite ihn, wie du deinen liebsten Menschen auch begleiten würdest, und freue Dich über jeden Tag mit ihm!
Dass der Tag X kommen wird ist klar, aber dennoch ist der Zeitpunkt des Tages-X ungewiß! Nutze diese Zeit, um Dir das alles was war und sein wird bewußt zu machen, so kannst Du Deinen Freund auch in Liebe gehen lassen! Kopf hoch, auch wenn es leichter gesagt als tatsächlich getan ist!
Ich drücke Dir die Daumen, dass es noch eine längere, schöne Zeit geben wird!
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

Hier geht es zum Beschützer Sir Bonny und zum Angst"häschen" Manila
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Britta2003
 
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Beitragvon ingo-s » 01.04.2007 11:35

Guten Morgen Claudia und Britta,
ich hatte zum Thema Agility schon gepostet (ich hab Ende letzten Jahres mit Hundesport aufgehört,erstmal.Aber als langjähriger Trainer und Ausbilder lässt es einen doch nicht so ganz los).
Nun,das Schlimmste ist eigentlich,daß man so gut wie nichts machen kann.
Im Laufe der Jahre habe ich ihn oft genug drangsaliert auf Hundeplätzen.
Zum Glück (muss ich heute sagen) hat er mir das immer wieder heimgezahlt.Für diesen Hund würde ich durch's Feuer gehen,da kommen die beiden anderen nicht heran.
Mir ist natürlich bewußt daß das Alter da ist,aber er ist immer noch durchtrainiert,hat 'ne Top Figur und benimmt sich auch nicht wie ein alter Hund mit dem es zu Ende geht.Ganz im Gegenteil,er spielt noch im Garten.

Deswegen wäre ich für jeden Tip dankbar in Bezug auf "Heilmittel",mit denen man dieses verlangsamen könnte.Egal was es ist,egal wie teuer es ist.
(wenn vielleicht mal jemand meine Jungs sehen möchte,auf unserer homepage : ...schroedersbelgier.de gibt es reichlich Infos über unsere Belgier)

Viel habe ich über diesen Begriff 'Rundzellentumor' nicht gefunden.In Verbindung mit Tieren eigentlich gar nichts.

In diesem Sinne,
Ingo
ingo-s
(Themenstarter)
 
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Beitragvon groeni » 01.04.2007 14:00

Hallo Ingo!

Habe ebenfalls einen wunderbaren Belgier (geb. 6. 93), bei dem im letzten Juni ein riesiger Hodentumor diagnostiziert wurde. Ich habe meinen Dicken sofort operieren lassen aber bereits beim Fädenziehen stellte sich heraus, daß sich schon wieder ein neuer Tumor gebildet hatte. Um welche Art Tumor es sich handelt, weiß ich leider nicht. Fest steht aber, daß es sich um eine sehr aggressive Art handelt. Mein Hund wurde noch zweimal nachoperiert und entwickelte dann innerhalb kürzester Zeit einen neuen Knoten, der nicht mehr entfernt werden konnte. Der Tierarzt gab meinem Dicken nur noch wenige Wochen. Das war im September. Der Dicke ist aber immer noch da und quietschfidel!

Ich drücke die Daumen für Athos und hoffe, daß Dein Tierarzt mit seiner Prognose ebenso danebenliegt wie meiner.

Liebe Grüße
Groeni
groeni
 
Mitglied
 

Beitragvon ingo-s » 01.04.2007 18:05

Hallo Groeni,
danke für die aufmunternden Worte !
Also seinem Benehmen und Verhalten nach kann (und will) ich's nicht glauben.Durch die (erneuten) Tabletten ist er natürlich nicht voll auf der Höhe,aber sonst benimmt er sich normal.Fressen,Verhalten,Wasser trinken (ist jetzt mehr,aber normal),alles völlig ok !
Die leichte Entzündung an der Wunde ist auch schon wieder ziemlich weg.Da hatte Athos sich schon mal zwei Fäden gezogen.Die anderen sind alle noch drin.Kortison und Zytostatika sollen es in den Griff kriegen.So hoffe ich,daß sich dieser ganze Mist noch hinzieht.Auf jeden Fall werde ich weiter darüber schreiben.
Ich meine,ich habe gerade die nächste Beule entdeckt,im Brustbereich.Genau an der Stelle saß auch eine Zecke.
Ich hoffe ihr habt auch noch eine schöne Zeit,
VG Ingo
ingo-s
(Themenstarter)
 
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Beitragvon dagerl » 29.08.2007 14:40

hallo ingo-s
bin durch zufall auf deine einträge gestoßen weil einer unserer hunde einen hodentumor hat und operiert werden muß...Bomber ist jetzt 11 jahre alt und auch wir können uns ein leben ohne ihn nicht vorstellen. wir hatten schon immer hunde in der familie und es war jedesmal ein drama wenn einer... aber ein leben ohne hunde nur damit man selbst den schmerz des verlusts vermeidet? niemals! ich halte mich immer daran fest, daß ich mir denke die natur hat das schon richtig gemacht, denn noch schlimmer wäre die vorstellung, daß ich vor meinem hund sterbe und er gar nicht weiß warum ich plötzlich nicht mehr bei ihm bin, wer sich dann so um ihn kümmert und wer denn seinen kopf hält wenn es bei ihm so weit ist...wieviele hunde wären im tierheim wenn alle älter als ihre herrchen würden... ich weiß, ein sehr schwacher trost und vielleicht blöd von mir, denn mein hund soll immer an meiner seite sein...
jedenfalls graut es mir vor der OP... morgen wird der termin gesetzt und hoffentlich ist es kein bösartiger tumor...
wie geht es denn athos? ich hoffe er hat gegen die voraussage des tierarztes "gehandelt" und wird noch viele jahre alt!
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