Galo und ein Rüde von guten Bekannten sind am Samstag aneinander geraten.
Galo hat ein Loch in der Schnauze davon getragen, was aber nicht allzu tief war und auch schon wieder verheilt.
Der andere Rüde hat eine ca. 6cm lange Wunde am Vorderlauf, die wir erst spät entdeckt haben. Unsere Bekannten haben auch erstmal nur desinfiziert, waren dann aber Sonntag morgen doch in der Tierklinik weil das Bein ziemlich angeschwollen war. Die Wunde wurde gespült und genäht und der Hund bekam Antibiotika. Das alles wird inkl. Nachuntersuchung schätzungsweise so 150-200,- € kosten. Ich habe sofort angeboten das über meine Versicherung laufen zu lassen. Hab in diesem Moment garnicht groß drüber nachgedacht, fand das einfach nur höflich irgendwie. Jetzt haben mir mehrere Leute gesagt, dass das wohl ziemlich voreilig von mir war. Ich muss dazu erwähnen, dass "der Streit" absolut nicht von Galo ausging. Er hat beschwichtigt und wollte flüchten. Der andere Rüde hat ihn von hinten angegriffen und nicht abgelassen als er auf dem Rücken lag. Er ist ein ziemlicher Rüpel und wir Menschen waren einfach viel zu lahmarschig in dieser Situation, sonst wäre es garnicht erst dazu gekommen. Also jedenfalls habe ich nun schon ein paar mal gehört "Warum solltest du/deine Versicherung zahlen wenn dein Hund doch unschuldig ist?"
Ja aber wozu hat man denn eine Versicherung? Die Leute haben mich auch nicht angerufen und das eingefordert. Das Angebot kam von mir. Mein Hund hat einen anderen Hund verletzt also zahle ich. Ist doch in dem Fall egal wer angefangen hat, oder? Wie seht ihr das? Ich bin jetzt echt ein bisschen verwirrt







