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Rüde pinkelt mir ans Bein

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon *Sascha* » 15.03.2010 15:56

Es geht ja nicht darum, etwas zu bestrafen, nachdem es bereits eh passiert ist, sondern darum das Verhalten noch bevor etwas passiert zu verhindern oder zumindest während es noch passiert abzubrechen.
Und ja, ich würde mich auch von Kindern nich bewerfen lassen. Da würde auch eine entsprechende Ansage folgen, ohne dass ich davor die Eltern um Erlaubnis frage. Ebenso werde ich auch ein Kind, dass mir gerade ins Gesicht gespuckt hat oder mir das Brötchen klauen wollte, am "Schlawittchen" packen und festhalten + Ansage.

Interessant übrigens, dass man sich hier wieder am Begriff "Treten" aufhängt. Wahrscheinlich hätte niemand etwas dagegen, wenn man einen Hund, der einen anspringt, mit den Händen abwehrt und wegstößt. Warum ist das schlimmer, wenn man es mit dem Fuß macht?
LG, Jana und Sascha

„Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
(Albert Schweitzer)
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Beitragvon brush » 15.03.2010 15:59

*Sascha* hat geschrieben:Interessant übrigens, dass man sich hier wieder am Begriff "Treten" aufhängt. Wahrscheinlich hätte niemand etwas dagegen, wenn man einen Hund, der einen anspringt, mit den Händen abwehrt und wegstößt. Warum ist das schlimmer, wenn man es mit dem Fuß macht?

Weil viele Menschen schlecht differenzieren können und in Schubladen denken. Außerdem glaube ich, dass viele der Meinung sind man kann sowas mit dem Fuß nicht so genau dosieren. Und einen Hund berühren ist sowieso Gewalt.

Mir ist das egal, ich lass mich weder anpinkeln, noch anspucken oder an den Haaren reissen... ;)
Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
(Theodor Storm)

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Beitragvon Quebec » 15.03.2010 16:00

Interessant übrigens, dass man sich hier wieder am Begriff "Treten" aufhängt. Wahrscheinlich hätte niemand etwas dagegen, wenn man einen Hund, der einen anspringt, mit den Händen abwehrt und wegstößt. Warum ist das schlimmer, wenn man es mit dem Fuß macht?



Weil sich anscheinend ausgemalt wird, daß man den Hund so tritt, daß er verletzt wird. Es wird ja meist das Schlimmste unterstellt.

Man kann auch einen Tritt geben, der nicht mehr als ein anstubsen ist. Genauso wie ich den Lümmel nicht geprügelt habe, sondern ihm einen Klaps gab.

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Beitragvon Moritz09 » 15.03.2010 23:25

...der hat einen Tritt bekommen der sich gewaschen hat. War eh ein bloeder Hund.


Das war der Satz, der ursprünglich die Diskussion ins Rollen gebracht hat für mich und dazu hatte ich mich auch geäussert! Niemand hat hier finde ich gesagt, das es um einen Schubser oder leichten Tritt ging. Möglicherweise war es anders gemeint, es liest sich aber nicht so! Zumindest für mich nicht. Und ich bleibe auch dabei, das so ein Verhalten unnötig und völlig unangebracht ist, das kann man auch anders lösen, wie wurde hier ja ausführlich beschrieben ;)

LG Laura
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Beitragvon Martina B. » 16.03.2010 09:01

Es ist ja wirklich unglaublich, was ich hier durch eine einfache Frage für eine Diskussion ausgelöst habe. Meint Ihr eigentlich, die Hunde sind aus Zucker? Habt Ihr schon einmal beobachtet, wie Hunde teilweise miteinander umgehen, wenn sie spielen und raufen? Die gehen manchmal so zur Sache, daß sich mir die Nackenhaare aufstellen. Ich kann einfach nicht glauben, daß einige von Euch hier der Meinung sind, so ein kleiner Tritt bringt einen Hund gleich um. Man kann die Viehcher auch in Watte packen :headbash:
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt. Die Treue eines Tieres kann uns rühren, weil Treue unter Menschen doch so selten ist.
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Beitragvon Alina_ » 16.03.2010 13:14

brush hat geschrieben:Weil viele Menschen schlecht differenzieren können und in Schubladen denken. Außerdem glaube ich, dass viele der Meinung sind man kann sowas mit dem Fuß nicht so genau dosieren.

Dabei muss man auch bedenken, dass der Hund eh im Normalfall rechtzeitig ausweicht.
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