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Rescue-Tropfen oder Rescue Pets Tropfen??

Alles zu diesem Thema Blütentherapie.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Cerridwen » 05.08.2010 16:52

Nun eine Hausapotheke zu haben, bedeutet nicht, das man wirklich alles sofort mit einem Mittelchen behandeln muss. Ich habe auch eine gut ausgestattete Hausapotheke, aber ich versuche doch trotzdem genau zu schauen, was angesagt ist und was nicht und ob überhaupt.

Gerade in letzter Zeit nimmt es wieder überhand und für alles wird mal eben Rescue genommen.

Nicht falsch verstehen, es ist ein sehr nützliches Mittel, aber eben ein Notfallmittel.

So könnte zum Beispiel ein Hund beim Autofahren in Stress geraten, weil ihm einfach schlecht wird und dann könnte vielleicht ein Mittel gegen Reiseübelkeit eher angesagt sein.

Leider gibt es gerade wieder den Trend, das alles unreflektiert benutzt wird.
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold
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Beitragvon dalai_Lina » 05.08.2010 16:58

MissEmmy hat geschrieben::smile:
Tja... das übliche im Forum. Nur das lesen was man lesen will.
Was soll 's. Gebt euren Hunden Rescue Tropfen.
Wenn 's hilft....


Na jetzt bin ich mal gespannt, was wollte ich denn lesen und was hast du wirklich gemeint??
Du schmeißt hier überheblich ohne Ende Ansichten und Thesen in den Raum die gar nicht zur Debatte stehen. Außerdem frag ich mich, wie von einem Austausch über die Formen von Rescue-Tropfen auf diese Unterstellung kommst:

Wer auf Tabletten und/oder Tropfen steht, und meint es ist besser Medizin rein zu tun anstatt die Wurzel des Übels anzugehen.

...

Du diskutierst hier mit dir selbst, denn nach ner anderen Meinung hast du gar nicht gefragt, allein die Tatsache dass man sich mit dem Thema auseinander setzt reicht für dich schon einen in eine Ecke zu stecken, SUPER, naja, jedem wie ers mag :gut:
Viele Grüße - Ina & Kleo (*01.06.2000)

"Keep your eye upon the donut. And not upon the hole." (Transsiberian)
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Beitragvon dalai_Lina » 05.08.2010 16:59

Cerridwen hat geschrieben:Nun eine Hausapotheke zu haben, bedeutet nicht, das man wirklich alles sofort mit einem Mittelchen behandeln muss. Ich habe auch eine gut ausgestattete Hausapotheke, aber ich versuche doch trotzdem genau zu schauen, was angesagt ist und was nicht und ob überhaupt.

Gerade in letzter Zeit nimmt es wieder überhand und für alles wird mal eben Rescue genommen.

Nicht falsch verstehen, es ist ein sehr nützliches Mittel, aber eben ein Notfallmittel.

So könnte zum Beispiel ein Hund beim Autofahren in Stress geraten, weil ihm einfach schlecht wird und dann könnte vielleicht ein Mittel gegen Reiseübelkeit eher angesagt sein.

Leider gibt es gerade wieder den Trend, das alles unreflektiert benutzt wird.


Genauso ist es bei mir und genauso sehe ich es! :gut:
Viele Grüße - Ina & Kleo (*01.06.2000)

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Beitragvon MissEmmy » 05.08.2010 17:07

dalai_Lina hat geschrieben:
Wer auf Tabletten und/oder Tropfen steht, und meint es ist besser Medizin rein zu tun anstatt die Wurzel des Übels anzugehen.

...

Du diskutierst hier mit dir selbst, denn nach ner anderen Meinung hast du gar nicht gefragt, allein die Tatsache dass man sich mit dem Thema auseinander setzt reicht für dich schon einen in eine Ecke zu stecken, SUPER, naja, jedem wie ers mag :gut:


Mir ist die Vorstellung komplett fremd meinem Hund Medizin zu geben wenn er nicht krank ist.
Der Hund hat Stress, bekommt Rescue-Tropfen. Findet ihr wirklich dass das der richtige Weg ist ?
ICH würde versuchen den Hund an den Stress zu gewöhnen und ihm somit Lebensqualität zu geben.
Aber Mäulchen auf und Pille rein ist bequemer.
Und besonders gibt mir zu denken das "Stresskeks" erst 14 Jahre alt ist und schon so Tablettengläubig ist.
Ich habe nichts gegen Medizin aber die Einnahme muss nötig sein. Von allem anderen halte ich rein gar nichts.
MissEmmy
 

Beitragvon dalai_Lina » 05.08.2010 17:31

Ich persönlich habe die Tropfen nicht für "Stress" sondern für außergewöhnliche und/oder traumatisch schreckliche Notfallsituationen rausgesucht, bspw. nach einem Unfall.

Im Übrigen gibt es für meine Hündin genau eine Situation, in der ich ihr evtl. aufkommenden Stress nicht nehmen kann, und dass ist Gewitter, und zwar diese Art von Gewitter die man in der Luft spüren kann. Das wäre für mich die eine Situation die den Einsatz der Tropfen rechtfertigt, obwohl sie kein Notfall im eigentlichen Sinne ist, dafür werde ich sie ausprobieren.
Ich würde gern wissen, wie du einen 10 Jahre alten Hund, der mit dem Alter etwas schreckhafter wird, an Gewitter gewöhnst? Ach was frag ich überhaupt, bisschen Sicherheit ausstrahlen, ignorieren, oder ne Runde Mensch-Ärger-Dich-Nicht spielen, ist doch alles ganz easy.... :lol:
Viele Grüße - Ina & Kleo (*01.06.2000)

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Beitragvon Pierot » 05.08.2010 17:59

Also ich selbst nehme Notfalldrops (für Menschen), wenn ich in schwierigen Situationen bin. Z.B. als meine Mom gestorben ist, oder als wir die Geschichte mit Pierot hatten, oder nachdem mein Amon gebissen wurde. Ich nehme sie aber nicht, weil mir ein Furz querliegt. Genauso handhabe ich es beim Hund- wenn eine außergewöhnliche beängstigende Situ ist, wie z.B Silvester, Tierklinik Unfall etc.
Da es mir hilft, und ich den eindruck habe, das es Hundi guttut, sehe ich da auch überhaupt nix verkehrtes dran. Warum soll es einem oder ihm schlechtgehn, wenn man doch was dran machen kann. Es sind sanfte Mittel- keine Hammermedis.
Wenn man lieber leidet- bitteschön- wenn man lieber sein tier leiden lässt- naja, da frag ich mich ehrlich warum ?

LG Ines und Amon
die von Bachblüten überzeugt sind
Ich liebe Dich von ganzem Herzen, mein lieber, kleiner Pierot!

08.10.2001-17.07.2007

Kleine Seele ich lass Dich geh'n,
denn ich weiss, wir werden uns wiederseh'n.

Wir vermissen Dich so sehr!
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Beitragvon Cerridwen » 05.08.2010 17:59

Och bei Gewiiterangst gibt es bei mir auch kein Rescue mehr. Da gibt es Kontaktliegen mit "Pfötchen halten" und Knallleckerchen. Ein schnell gemachter Kong oder eine Futtertube zum Nuckeln hilft auch sehr gerne.
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Beitragvon Stresskeks » 05.08.2010 18:03

MissEmmy hat geschrieben:
Stresskeks hat geschrieben:Wenn amn ein Auto+Führerschein hat, kann man das machen...


Wer fährt denn wenn der Hund Stress hat ?

Mama, Papa, oma, Opa oder das Frauchen von meinem Pflegehund!
Wir sind:
- Frauchen Kira, übersensibel und hasst Flexi-Leinen
- Beagle Barni (*9.5.2008), stresskeksig und verfressen
- Altdeutscher Schäferhund Enno, (*21.3.1997, †16.3.2009), den wir an der Regenbogenbrücke zurücklassen mussten
---
Wenn ein Beagle immer hören würde, wäre es kein Beagle
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Beitragvon dalai_Lina » 05.08.2010 18:12

Cerridwen hat geschrieben:Och bei Gewiiterangst gibt es bei mir auch kein Rescue mehr. Da gibt es Kontaktliegen mit "Pfötchen halten" und Knallleckerchen. Ein schnell gemachter Kong oder eine Futtertube zum Nuckeln hilft auch sehr gerne.


Kontaktliegen ist Pflicht und wird vom Hundi auch dankend angenommen, wobei wir eigentlich eh sehr viel Körperkontakt haben, aber jegliches Essbares wird verschmäht.... Ich mache da kein großes Trara, vonwegen Fenster dicht oder Ferseher laut, sie spürt was draußen abgeht und hat einfach Angst :|

Mir fällt ein, siehe hier :D

http://www.dogforum.de/ftopic110713.html
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Beitragvon MissEmmy » 05.08.2010 18:21

Stresskeks hat geschrieben:
MissEmmy hat geschrieben:
Stresskeks hat geschrieben:Wenn amn ein Auto+Führerschein hat, kann man das machen...


Wer fährt denn wenn der Hund Stress hat ?

Mama, Papa, oma, Opa oder das Frauchen von meinem Pflegehund!


Dann könntet ihr doch mit Mama, Papa, Oma oder dem Frauchen des Pflegehundes üben. :gut:
MissEmmy
 

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