DogForum.de das große Hundeforum

Hallo Hundefreund,

Ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, wir heißen Euch alle herzlich willkommen. Die Benutzung vom Hundeforum ist absolut kostenlos. Als Mitglied könnt Ihr aktiv am Forum teilnehmen, hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

Mitglieder Login

  Passwort vergessen?
ANZEIGE

Quitschen, schrille Töne, abnormaler Freudenstaumel...

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Quitschen, schrille Töne, abnormaler Freudenstaumel...

Beitragvon Micki... » 03.10.2007 16:51

Ich habe vor kurzem einen Beitrag in einer dieser vielen Hundezeitschriften gelesen und er hat meinen Geschmack getroffen. Es ging um den abnormalen Freudenstanz der in vielen neu modernen Hundeschulen praktiziert wird. Da werden regelrechte Hampelmänner vollzogen nur um die Aufmerksamkeit des eigenen Hundes auf sich zu lenken. In diesem Bericht ging es darum, dass man mit diesem unnatürlichem Verhalten dem Hund gegenüber seine Autorität herabsetzt, sich geradezu lächerlich macht. Desweiteren wurde geschrieben, dass diese extreme Freude für jeden Pups die Messlatte für die nächste vollbrachte gute Leistung hochkurbelt und man so mit dem "sich freuen" quasi nicht mehr hinterher kommt. Wie seht ihr das? Seit ihr auch eher Hundehalter die sobald der Hund einen nur anschaut anfangt aufzuquitschen, oder findet ihr das auch nur kontraproduktiv?

MfG Meike
MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)

Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008
Benutzeravatar
Micki...
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

ANZEIGEN

Beitragvon sarah919 » 03.10.2007 17:16

Hallo

Hm also so hab ich das noch gar nicht gesehen, dass der Hund dann immer mehr an Lob fordert, aber irgendwie klingt es ja logisch.

Also teilweise führe ich auch einen "Freudentanz" auf, z.B. wenn mein Hund zu mir kommt, anstatt dem Hasen hinterherzurennen. Da finde ich es aber auch angebracht, wenn der "Hampelmann" beim Superjackpot kommt.
Es gibt ihn in reduziertem Maße, er wird auch eher immer höher gesetzt, wo es früher bei jedem Sitz ein Leckerlie gegeben hat, gibt es heute auch teilweise nur noch ein "fein".

Wenn ich mit meinem Hund noch am Anfang der Erziehung stehe, kommt es vllt denke ich mal häufiger vor, aber mit der Zeit ist es ja eigentlich das Ziel, dem Hund ein Kommando fürs z.b. ankucken zu geben. Wenn er weiß was ich von ihm will, muss ich ja nicht mehr so viel Action machen, oder?

Aber der eine Hund braucht eben mehr Motivation, der andere weniger. Ich muss meinem Hund ja auch erst zeigen, was ich von ihm eigentlich will und wenn es so funktioniert, wieso nicht.

Ja, also teilweise fange ich auch an zu "quitschen", wenn mein Hund mich anschaut, eben weil er sich dann freut und ich ihn dann vllt zum Spiel oder sonstwas auffordern möchte, aber das ist ja nicht die Regel.

Aber wieso sezt man seine Autorität herab, wenn man den "Hampelmann" für seinen Hund macht? Das hab ich jetzt irgendwie nicht so ganz verstanden, oder ich steh aufm Schlauch.

lg
sarah919
 
Mitglied
 

Beitragvon atrox » 03.10.2007 19:39

oh Gott...man hätte uns mal erleben müssen, als Suri zum ersten mal beim Gassi gehen auch tatsächlich gepinkelt hat...wir haben uns fast überschlagen :ops:
Beim ersten mal Kot absetzen auch...man, das war schwierig. Sie hat sich beim Gassi gehen immer so lange alles verkniffen bis wir im Garten waren.. Wenn man gesehen hat, sie hockt sich in den Garten und sie schnell mit raus genommen hat ist sie verdammt unruhig Gassi gegangen, wollte immer zurück, war nervös...aber gemacht hat sie nicht *pfff*

Ich sag euch, dieses Entzücken für die Hinterlassenschaft eines Hundes war in dem Moment einfach nur echt, wir hätten gar nicht anders reagieren können *lach*
atrox
 
Mitglied
 

Beitragvon Joco und Co » 03.10.2007 19:50

Es kommt immer auf den Hund an. Liegt dem Hund viel an Deinem Lob, warum nicht.

Unsere beiden sind da recht unterschiedlich und die Motivationsbereitschaft ist bei jedem anders.
Bei einem, dem Jagdexperten, ist es sehr wichtig, das sofortige Zurückkommen lobend zu bestätigen. Das Lob fällt dann auch mal überschwenglich aus, während der andere mit einem hellen FEEEIIIN durchaus zufrieden ist.

Dieses quietschende Lob wird bei uns dann eingesetzt, wenn der Hund ein Kommando direkt ausführte, womit wir NICHT gerechnet haben.

Viele Grüße
Conny
Viele Grüße
Conny mit Dago und Atti

Wer sie sehen will, guckt
hier

_______________________________________
Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate
Benutzeravatar
Joco und Co
 
Mitglied
 

Beitragvon Barry Bär » 03.10.2007 19:50

Ich denke das man das nicht verallgemeinern kann, es kommt immer auf Hund und Besitzer an. Mein Hund ist sehr schnell hochgepuscht, also fällt das Lob sehr ruhig und gemäßigt aus. Das sieht dann für andere Leute sehr müde und unmotiviert aus, aber bei uns genau richtig. Mein voriger Hund war ein Terrier u. der war gleich viel motivierter wenn ich ihn schwungvoll gelobt habe, da hätte ein müdes Lob nur ein müdes gähnen hervorgebracht.
LG Bettina u. ihr Traumhund Amon
Benutzeravatar
Barry Bär
 
Mitglied
 

Sämtliche Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder.
Für den Inhalt dieser Beiträge sind ausschließlich die Autoren verantwortlich.



Zurück zu Haltung & Ausbildung & Erziehung



 


  • Ähnliche Topics
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste