Ich denke auch, dass es ganz ohne ein scharfes Wort wohl nicht immer geht.

In manchen Situationen ist das sicher angebracht.
Aber bei der Ausbildung arbeite ich auch über positive Verstärkung. Mit Angst vor Fehlern, die durch negatives Einwirken entsteht lernt man - auch hund - nämlich nicht gut. In deinem Beispiel mit Sitz, würd ich zum Beispiel einfach zurückgehen und mit einem locker gesprochenen "Falsch"einfach die ganze Übung nochmal machen und dann beim Weggehen nur einen Schritt machen (=Übung einfacher machen - und nochmal schrittweise aufbauen) und positiv verstärken, wenn es klappt.
Ich denke,dass du über positive Verstärkung erreichst, dass dein Hund und du ein gutes TEAM werdet

und er gerne mit dir arbeitet, weil es sich für ihn lohnt und er deshalb trotz interessanter Reize vielleicht irgendwann lieber bei dir bleibt.Nichts geht von heut auf morgen!
@Chrissi
Ich find mit der "laissez-faire" und der antiautoritären Erziehung kann man die Erziehung über positive Verstärkung nicht so richtig vergleichen. Im ersten Fall hieße das, dass ich den Hund tun lasse, was er will und überhaupt nicht erziehe, das ist aber ja nicht der Fall - ich erziehe den Hund - und das zweite trifft auch nicht zu - ich bin für meinen Hund trotzdem die Autorität. Ich sag, wo es lang geht und was geübt wird.
Gabi + Cessy