"Körperliche Züchtigung" ist aber auch nicht so der Bringer, da ein Hund, der aus Angst folgt sich irgendwann auch mal überlegen wird, was er da eigentlich tut...
Mein Credo lautet dabei immer, daß der Hund schon erkennen sollte, daß man mit irgendwas jetzt nicht unbedingt einverstanden ist. Man kann zu einem Hund auch "Ach bist Du aber ein lieber" so sagen, daß er ganz eingeschüchtert ist (was ja au net unbedingt sinnvoll ist...)
Aber eigentlich wollen doch die meißten Wauzis Herrchen/Frauchen ja nur eine Freude machen... damit kann man schon sehr viel erarbeiten. Wenn dann mal etwas nicht klappt, dann sollte man halt eine etwas festere Stimme einschlagen (was aber jetzt nicht "anbrüllen" oder sowas bedeuten soll!!!) - halt nur einen etwas bestimmteren Tonfall. Und wenn der Wauzi etwas richtig macht und man ihm zeigt, wie sehr man sich darüber freut und daß er einen Stolz macht und ihm dabei dann auch immer wieder mal eine kleine extra Freude bereitet, dann sollte einem das eigenlich schon sehr viel Erfolg bescheren.
Ich habe bei meiner Oma (sie war Züchterin u. Trainerin und hat etliche Preise geholt) und meiner Mom gesehen, wie weit sowas führen kann. Meine Mom ist mal mit einem Schäfer auf einem Wettbewerb gewesen und hatte alle verblüfft - zumal es ein Militär-Hund war, der bei der cz Armee net so gut behandelt worden war - nur als dann einige Soldaten dran waren, war´s vorbei mit der guten Stube... Aber sie haben mir gezeigt, wie gut ein Hund die Melodie einer Stimmer erkennt und sie interpretieren kann.
Zeitungen und Leinen sollte aber immer nur ihrem eigentlichen Verwendungszweck zugeführt werden (Lesen und Hund führen), die Stimme (Blick u. Körperhaltung können sie gut Unterstützen) sollte ein Kommunikations-"Instrument" sein und wenn man sich über seinen Hund freut, sollte der Hund auch Grund zur Freude haben und hie und da auch mal ein Leckerchen obendrauf... So habe ich bisher eigentlich die besten Erfolge gehabt...
Und anbrüllen, schlagen,...:






