@Tani: Genau, wie du es beschreibst, meinte ich es. Und so habe ich es eben - noch bevor ich deine Nachricht gelesen hatte

- auch mal in der Wohnung geübt. Ich kann allerdings gar nicht sagen, ob sie zuerst vorne einknickt oder über ein Sitz in die Platz-Haltung kommt. Das mit dem Kinn auf den Boden wäre natürlich noch besser, da sie sich dann selbst den Blick auf's Reh oder Eichhörnchen nimmt, aber erstmal möchte ich ein Platz aus der Bewegung - und das hat eben schon recht gut geklappt. Vorhin haben wir es halt so geübt, dass sie neben mir lief in der Wohnung; klar, hier würde sie nicht - wie im Wald - vorauslaufen - sie wollte ja sehen, was ich tue. Dann hatte sie also Blickkontakt zu mir beim Kommando Platz und die Schwierigkeit wird sein, dass sie im Wald dann wahrscheinlich vor mir sein wird, wenn ich das Kommando gebe, ich also ihren Hintern vor mir habe und nicht ihr Gesicht. Keine Ahnung ob das klappt. Würde ich das hier jetzt so ohne starke Ablenkung versuchen, würde sie sich wohl zu mir umdrehen und dann Platz machen.
@Murmelchen: Ich hatte geschrieben, dass ich das Platz aus der Bewegung üben möchte, damit ich Lucy zuverlässig stoppen kann, wenn sie ein Reh sieht. Ob das wirklich realistisch ist, weiß ich nicht. Denn im Zweifelsfall überlegt sie sich natürlich blitzschnell, ob sie lieber ein Stückchen getrocknete Lunge von Frauchen möchte oder doch den Rehbraten.

Es geht also darum, dass ich beim Spaziergang im Wald vielleicht doch mal dahinkommen werde, Lucy abzuleinen. Bisher geht sie nur an der Leine, da sie Jagdtrieb hat.
Mein Trainer hatte mir damals auch erklärt, dass man es am besten mit einem Down machen soll, aber ohne positive Konditionierung - sodass der Hund einfach versteht, dass er es machen muss und keine andere Wahl hat. Aber das wäre mir für Lucy zu hart. Sie ist so ein Sensibelchen und wenn ich sie mal anfahre, wenn sie es nicht sofort macht, geht sie unter'n Tisch. Das habe ich zweimal versucht, das geht nach hinten los.