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Pia Gröning???

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Pia Gröning???

Beitragvon anneliese » 20.02.2007 13:15

Gestern hatte mir Neli in meinem Thema Hasenalarm so eine nette Antwort und Vorgehensweise bei jagenden Hunden gegeben und dazu hätte ich noch einmal ein paar Fragen

1. arbeitet von Euch noch jemand nach Pia Grönings Methode?
2. Wie heißt das passende Buch dazu
und
3. falls jemand danach arbeitet kann mir noch jemand etwas zu diesem Supersignal und der Vorgehensweise sagen.

Neli hat es zwar gut beschrieben aber ich habe doch noch folgende Fragen:
1 Tag. Ich beginne mit dem Supersignal (Hundepfeife)
Der Hund soll ja die Leckerlies (in meinem Fall Leberwurstbrot) nicht sehen. Aber das ich es bin die pfeifft darf der Hund schon sehen, oder??
Ich denke doch mal ja, denn er soll ja später auch zu mir kommen wenn ich pfeiffe.
Und nach dem Pfiff soll man ja sofort zum Hund gehen und ihm das Leckerlie geben. Aber wenn mein Hund z. B gerade mit dem Kopf im Mauseloch wühlt reagiert er auf nix. Nicht mal auf Leberwurst. Was mache ich denn dann??????? :flehan:
anneliese
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Bellini » 20.02.2007 14:09

Wenn das wirklich so schlimm ist, würde ich Dir empfehlen einen Kurs bei ihr zu machen.
Guck mal hier, die Termine und Orte der Antijagdseminare
sind hier aufgeführt.

Gruß
Herbert & Bellini :evil:
Bellini
 
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Re: Pia Gröning???

Beitragvon Snoop » 20.02.2007 14:21

anneliese hat geschrieben:1. arbeitet von Euch noch jemand nach Pia Grönings Methode?
Nur ein bisschen
2. Wie heißt das passende Buch dazu
Antijagdtraining - Wie man Hunde vom Jagen abhält
3. falls jemand danach arbeitet kann mir noch jemand etwas zu diesem Supersignal und der Vorgehensweise sagen.

Neli hat es zwar gut beschrieben aber ich habe doch noch folgende Fragen:
1 Tag. Ich beginne mit dem Supersignal (Hundepfeife)Aber wenn mein Hund z. B gerade mit dem Kopf im Mauseloch wühlt reagiert er auf nix. Nicht mal auf Leberwurst. Was mache ich denn dann??????? :flehan:
Du darfst natürlich nicht gleich am ersten Tag mit hoher Ablenkung arbeiten.
Solange, bis der Hund kapiert hat, was beim Pfeiffton passiert, pfeiffst du nur, wenn dein Hund nicht abgelenkt ist. Die Ablenkung steigerst du mit der Zeit so, wie du sicher bist, dass es noch klappt.


Snoop hat das schnell gelernt und wenn ich jetzt pfeife, sieht das aus, als ob er einen Stromschlag bekommt, so schnell bremst der ab und kommt zurück. Allerdings weiss ich noch nicht, ob das bei einem Hasen auch funktioniert, soweit sind wir noch nicht...
LG Christine
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Snoop
 
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Beitragvon anneliese » 20.02.2007 15:04

Ja, dann werde ich mir das mal probieren. Wie lange übst Du denn schon? Ist es sehr schlimm mit dem Jagen bei Deinem Hund? Meiner hat mich am Sonntag so von den Socken gehauen , daß ich jetzt eine angerissene Sehne an der Schulter habe.
anneliese
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Shoppy » 20.02.2007 16:15

Hallo Anneliese,

wenn du den Superpfiff aufbaust, benutzt Du ihn erst wenn Dein Hund die Reaktion darauf (umdrehen, zu Dir rennen) automatisiert hat.

Ich habe meinen so aufgebaut: Martina mit Hund allein zu Haus, Martina mit Pfeife um den Hals und mit Lieblingsleckerchen (Katzenfeuchtfutter in 100g Dosierungen) bewaffnet. Hund direkt neben mir: Pfeifen, unter wilden Begeisterungsstürmen meinerseits dem Hund das Leckerchen geben. 2 Mal über den Tag verteilt wiederholen.
Das hatte zur folge, dass Crispen am 2 Tag an mir "klebte" sobald ich die Pfeife umgehängt hatte...
Das ganze habe ich Anfangs noch ein paar mal zuu Hause gemacht, manchmal stand er schon direkt neben mir, manchmal, wenn er in einem anderen Raum war.
Nachdem er IMMER sofort angesaust kam, habe ich das ganze auch draußen gemacht (erst mit keiner bis wenig Ablenkung).
Immer wenn ich Pfeife, bekommt er eine Belohnung, wenn er angesaust kommt, damit sich die Konditionierung nicht abnutzt.

Du mußt beim Konditionieren (und später beim Benutzen) darauf achten, dass Dein Hund den Pfiff nicht mit irgendeinem speziellen Verhalten oder einem Ereigniss verknüpft. z.B. solltest Du nicht ausschließlich Pfeifen, wenn Hund hinter Wild her flitzt, denn dann wird der Pfiff zu Signal für: Jagen gehen... also zwischen durch auch mal in völlig anderen Situationen Pfeifen - andererseits aber auch wieder nicht zu oft, denn dann verliert der Superpfiff seine "Einmaligkeit" - mit ein bißchen Fingerspitzengefühl bekommst Du das gut in den Griff.

Pia erklärt das (und viiiiiiele andere Sachen) ganz hervoragend!!
LG
Martina mit Crispel & Gandhi

"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold
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Shoppy
 
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Beitragvon anneliese » 20.02.2007 16:22

Das Buch von Pia habe ich mir eben vorbestellt. Bin schon ganz gespannt. Heute morgen habe ich das ja schon mit dem Pfeifen und Leberwurst 2 x probiert. Ohne Ablenkung. Ich hatte ja schon geschrieben, daß, wenn sie buddelt auf gar nichts reagiert. Also erstmal ohne Ablenkung arbeiten.
Eben habe ich die Taschen meiner Morgensausgehjacke durchsucht und noch die kleine Tupperdose mit 2 Leberwurstbrotstückchen herausgenommen. Lou war gerade im Garten.
Ich habe einmal gepfiffen (vielmehr die Hundepfeife). Und Lou kam sofort angerannt. Das fand ich P R I M A. :gut:
Morgen früh üb ich wieder mit Ihr. Freu mich schon drauf.
anneliese
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Beitragvon Mayami » 20.02.2007 22:55

Jetzt habe ich aber auch noch eine Frage zu diesem Supersignal /-pfiff!
Was genau unterscheidet diese Methode denn vom Clickern :?:
Für das SuSi muß ich den Hund ja auch mit Leckerchen konditionieren. Aber hier ist der Pfiff das Signal/Kommando und nicht das Belohnungsversprechen wie der Click. Stimmt das so???
Woher kennt der Hund den Unterschied?

Danke schonmal!
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Mayami
 
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Beitragvon Shoppy » 21.02.2007 00:05

hallo,

im Prinzip gibt es keinen Unterschied zwischen dem SuSi und dem Clicker. Das ist das Gute und gleichzeitig das, warum man vorsichtig mit ihm (dem SuSi) umgehen muß - denn es belohnt ja auch das, was der Hund gereade tut, wenn er das SuSi hört.

Pfeift man also ausschließlich, wenn der Hund gerade auf einen Jagdausflug geht, bestärkt man genau dieses Verhalten. Man kann das vermeiden, indem man auch in anderen Situationen pfeift, damit der Hund keine "Regel" hinter dem Pfiff erkennen kann und so auch keine ungewünschte Verhaltenskette konditionert wird.

Man muß also einerseits darauf achten, dass sich der Pfiff nicht abnutzt (daher muß man auch immer danauch mit der erwartetetn Superbelohnung "Gewehr bei Fuß" stehen. Andererseits sollte man sich stets bewußt sein, das man gleichzeitig das Verhalten "clickert", was man mit dem Pfiff beendet!!
LG
Martina mit Crispel & Gandhi

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Beitragvon Mayami » 21.02.2007 12:00

Danke Martina!
Dann hab ich das Grundprinzip richtig verstanden.
Jetzt werd ich mir noch das Buch kaufen und dann bekomme ich das hoffentlich in den Griff!!
Viele Grüße Michelle
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Mayami
 
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Beitragvon anneliese » 21.02.2007 12:10

Auch von mir DANKE. Das hast Du prima erklärt. Habe heute morgen übrigens das SUSi wieder ausprobiert und es hat prima geklappt.
Da meine LOU gut auf Signale reagiert ( clicker und Susi ) hab ich dann doch noch die FRage ob man beides machen kann. Also vormittags draußen mit Schleppleine Susi üben und nachmittags im Haus oder im GArten clickern.
Das macht uns beiden einen Heidenspaß und Lou macht das auch wirklich schon ganz prima.
Meine "lieben Nachbarinnen" meinen nämlich das wäre zuviel. Ich würde Lou durcheinanderbringen. Finde ich aber gar nicht. Ich mache ja verschiedene Sachen mit Clicker und Susi.
Mit Clicker rufe ich sie ja nicht heran sondern belohne ihr Verhalten wenn sie etwas richtig gemacht hat.
Und beim Susi soll sie ja zu mir kommen. Das sind doch 2 verschiedene Dinge. Oder liege ich da falsch????? :hallo:
anneliese
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