In dem Rahmen möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die hier bei mir wirklich passiert ist und an Silvester endlich ein glückliches Ende gefunden hat.
Also, ein Windhundmix aus Spanien hatte sich bald nachdem er bei seinen neuen Besitzern lebte im Sept. 2003, von der Leine gerissen und war nicht mehr zu einzufangen. Er lebte bei uns im Wald und lief auch immer durch den Ort, aber er war nicht mehr einzufangen. Die Jäger wollten ihn abschießen. Der Tierschutzbund und die Besitzer konnten die Jäger überzeugen, den Hund nicht abzuschießen! Man hatte alles versucht den Hund wieder einzufangen, es ging nicht. Er hatte schreckliche Angst vor Menschen. Zwei Winter hatte er so schon im Wald überlebt. Bei einer Familie wurde er angefüttert. Da kam er dann jeden Abend in den Garten, fraß und ging wieder. Einzufangen war er aber nicht. Näher als 3m kam man nicht an ihn heran. Er war groß und schwarz und trug immer noch sein Geschirr. Die Jäger ließen ihn weiterhin in Ruhe. Jetzt an Silvester 2005 (!!!!) wurde er entkräftet und apathisch aufgelesen. Die Silvesterknaller hatten ihn fliehen lassen. Aber er konnte angeleint werden. Er kam ins Tierheim und dann wieder zu seinen früheren Besitzern. Merkwürdigerweise ließ er sich sofort anfassen, wollte Schmuseeinheiten und war ein ganz anderer Hund. Aber der Chip bewieß, dass es genau dieser Hund war. Er lebt jetzt wieder bei seiner Familie! Ich selber habe den Hund nachts oft gesehen. In unserer Tierschutzzeitung wurde die Sache jetzt sogar veröffentlicht. Der Überlebenswille des Hundes ist für mich unglaublich, aber mich freut auch ganz arg, dass die Jäger dem Hund eine Chance gaben. Und wie man sieht, hat es sich ja auch gelohnt!
