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Paula, eine Jägerin ist nicht in den Griff zubekommen!

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Moderator: DF-Mods

Paula, eine Jägerin ist nicht in den Griff zubekommen!

Beitragvon Laulie » 07.06.2009 21:35

Hallo ihr lieben,

auf anraten anderer Forumsnutzer eröffne ich einen eigenen Thread zu unserem Prolem.

Also, viele kennen sicher meinen Thread "Lasst ihr euren Hund jagen?"
Den möchte ich hier nun nicht wieder aufwärmen, er zeigt aber den Grund für unser Problem auf. Als Paula anfing zu jagen
(im Alter von ca. 5 Monaten) habe ich dies nicht unterbunden sonder toleriert!
Ich war mir damals nicht im klaren darüber was dies für Auswirkungen haben würde. Ich könnte mich dafür heute in den Hintern treten aber als ich Paula bekam wusste ich einfach nichts über Hunde, ausser das man sie 2x täglich füttern muss.

Nachdem mir also ordendlich der Kopf gewaschen wurde begann ich an dem Problem zu arbeiten.

Paula ist Sichtjäger. Sie reagiert auf die allerkleinste Bewegung.

Eine Zeitlang bekam ich das Problem mit Schleppleine und Ablenkung sehr gut in den Griff. Ich musse sie nur noch in der Heide an die Leine nehmen...

Nun ist es aber schlimmer denn je! Sie reagiert draussen kaum noch auf mich, sie ist ständig in Bereitschaft loszuhetzen!

Einer meiner größten fehler war wohl meinen ehemaligen Lebensgefährten mit ihr allein Gassi gehen zu lassen. Er hat sie machen lassen was sie wollte! :zensur:

Ich bin für alle Tips dankbar und natürlich könnt ihr so viele Fragen stellen wie ihr möchtet ich habe sicher einiges vergessen.
Es grüßen Sarah und
Mischlingshündin Paula * 05.06.2008

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" Meine kleine Seelenverwandte auf vier Powerpfoten! "


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Beitragvon pimpfi » 07.06.2009 21:39

Erste Frage, was für anzeichen macht sie, kurz bevor sie loshetzt? Bist Du mit den gedanken 100% bei Ihr? Macht ihr wieder schleppleinentraining?
Nein, mein Hund ist nicht geschminkt, der sieht immer so aus!
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Beitragvon Laulie » 07.06.2009 21:44

Also, sie zeigt kaum Anzeichen bevor sie loshetzt! Manchmal kann ich eine millisekunde vorher erkennen das sie was gesichtet hat und dann ist es auch schon zu spät um einzugreifen. Ja, in den meisten Gebieten setzten wir die Schleppleine wieder ein. Ich gebe zu das ich manchmal nicht zu 100 % bei der Sache bin. So konnte auch die Sache am Rhein passieren...
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Beitragvon Nocte » 07.06.2009 21:46

Meinst Du, dass sich das Problem lösen ließe, wenn Du den Rückschritt in Kauf nimmst und das Training nochmal neu aufbaust?

Ich hab den Stein der Weisen beim Jagen leider auch noch nicht gefunden ...
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Beitragvon AuraI » 07.06.2009 21:47

Ich finde, das sind zu wenig Informationen.

Ich könnte aus deinem Beitrag nicht herauslesen, ob es sich um Langeweile, Ungehorsam oder wirklich stark ausgeprägten Jagdtrieb handelt, der parallel zum Orientierungs- und Gehorsamstraining auch noch ausgelebt werden muss.

In erster Linie, wie bereits geraten wurde, der Hund d arf nicht mehr von der Leine. Punkt.
Kein Wenn und aber. So ist das nun einmal. Für eure Bindung, die von zentraler Bedeutung ist, wenns darum geht, einen Jäger führen zu können, ist es GIFT, w enn sie ständig unkontrolliert und selbstständig ihren Trieb ausleben kann.
Liebe Grüße

Anne
---

"Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht,
wenn er muss."
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Beitragvon katjamitteddy » 07.06.2009 21:48

wenn es echt so krass ist bei euch, würd ich die Schlepp IMMER drann lassen! Um sie auch körperlich auszulasten, würd ich mit ihr Fahradfahren. So kann sie auch mal flitzen. Ansonsten Schleppleine drann und Rückruf üben. :smile:
liebe Grüße von Katja mit Teddy und Bolle
Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
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Beitragvon Laulie » 07.06.2009 21:50

@ Aura, was für Infomationen benötigst du denn noch?
Ich weiß nicht was wichtig ist und was sich zu erwähnen lohnt.

Welche Literatur kann ich mir kaufen?
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Beitragvon Steffi E. » 07.06.2009 21:50

Hallo,

Du solltest konsequent mit Schleppleine üben und zwar richtig. Nicht nur ein oder zwei Monate, sondern so lange bis Du sie zuverlässig abrufen kannst und an ihrer Impulskontrolle gearbeitet hast.

Mit jedem Laufen hat sie Erfolg und jedes Erfolgserlebnis wirft Dich um einiges zurück.

Wenn Du sie strafst wenn sie zurück kommt, dann verbindet sie das mit dem Zurückkommen und nicht mit der Jagd und dem Weglaufen vorher.

Und sie macht bestimmt Anzeichen bevor sie losgeht. Denk mal genau drüber nach, entweder sie verharrt für Millisekunden, oder bewegt ruckartig den Kopf, oder ist von Anfang an schon auf der Suche.

Liebe Grüße

Steffi
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Beitragvon AuraI » 07.06.2009 21:51

Ganz ehrlich: Rückruf kannst wahrscheinlich erstmal vergessen.

Wichtig ist, dass du als erstes den Grundgehorsam festigst.

Dann braucht der Hund nen guten Grund, sich im Alltag auf dich zu konzentrieren.
Den schaffst du nicht, wenn du Paula einfach an der Schleppe hast und weiterhin nur gassi gehst.

Fütterst du aus dem Futterdummy? Machst du Dummyarbeit? Was machst du mit Paula?
Wie gut und bis wohin gehorcht sie?
Wie stehts mir der Impulskontrolle?
Leinenführigkeit?
Wie machst du dich spannend?
Wie kann man sie richtig gut bestärken?
Liebe Grüße

Anne
---

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Beitragvon naijra » 07.06.2009 21:52

Wie steht es mit dem Grundgehorsam? Nimmt sie in ablenkungsarmer Umgebung Blickkontakt auf zu dir, oder ist sie zu 100% in ihrer eigenen Welt? Kann sie sitzenbleiben, wenn du einen Ball wirfst?

Ohne Basis geht gar nichts. Und bis die sitzt, ist Schleppleine ein Muss! Du sagst, sie reagiert auf jede Bewegung. Blätter, Spielzeug, Menschen, Hunde, Fahrräder, Autos, alles....?
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