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Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Überlegungen vor dem Kauf.

Moderator: DF-Mods

Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon Pechvogel » 09.05.2011 21:13

Hey,
Ich bin neu hier 17 jahre jung und komme aus dem Saarland.

Ich habe folgendes Problem:

Ich wünsche mir schon seit 6 Jahren einen Hund, leider war unser letzter Vermieter ein Hunde hasser. :dead:

Doch dar wir jetzt Umgezogen sind (und unser neuer Vermieter nichts dagegen hat) bin ich meinem 'Traum' ein Stück näher gekommen.

Meine Mutter hat auch nix dagegen, also ist ja eigentlich alles Perfekt......

Leider nicht, ich muss um 7 Uhr in die Schule und komm um 14 Uhr erst Heim.
Meine Mutter verlässt das Haus auch um 7 Uhr ist aber manchmal um 11 Uhr meist um 12-13Uhr schon daheim...

Kann man einen Hund so lange alleine lassen?

Wenn ja, ab der wie vielten Woche, Monat?

Ich wollte ihn in den Sommerferien nach dem Urlaub dann kaufen.Wenn ich ihn bekomme wird er wohl 12 Wochen alt sein(?), dann wäre ich noch vier Wochen jeden Tag 24 h da für ihn.Kann man ihm in diesem kurzen Zeitraum das allein sein beibringen?

Desweiteren wollte ich mal wegen der Rasse fragen.

Ich mache viel Ausdauersport (Laufen,Radfahren) und ich hätte gerne einen Hund der dann mit mir laufen kann.

Also Hunde Rassen die mir gut gefallen sind: Golden Retriver, Deutscher Schäferhund, Labrador, Shetland Sheepdog (heißt der so?) aber mein Absoluter Favorit ist der Weiße Schäferhund.

Wär der Weiße geeignet als Begleithund beim Sport?

Weiß jemand wie viel so ein Weißer kostet und ob es im Saarland-Pfalz züchter gibt?

Wir hatten jemand in der alten Nachbarschaft der hielt glaubig auch einen Deutschen Schäferhund im Zwinger.Der ist dann doch den ganzen Tag allein?!Dann dürfte es doch nichts ausmachen wenn meiner mal 4-5 Stunden allein ist oder?Das wär halt das Haupt argument was gegen einen Hund sprechen würde... :sad2:

Noch eine Frage unsere 'Wohnung' ( ist mehr so ein kleines Haus) geht über drei Etagen mit zwei großen Treppen.Einer dieser Treppen müsster er schon regelmäßig gehn, wollte das mal dazu schreiben weil größere Hunde oft Hüft probleme haben oder?

Natürlich würde ich den Welpen noch tragen (weil das soll ja nicht so gut für die sein) und er muss später auch nur Treppen laufen wenn er raus muss.

Ich hoffe ihr macht mich jetzt nicht alle runter weil ich frage ob der Hund solang allein bleiben darf ja ich weiß, es sind eigentlich Rudeltiere....

Danke für jede Antwort. :hilfe:
Pechvogel
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon biewer » 09.05.2011 21:19

Hallo,

ein ausgewachsener Hund kann natürlich daran gewöhnt werden 4 Std. alleine zu bleiben - das ist kein Hinderungsgrund. Aber es braucht Zeit, einen Hund daren zu gewöhnen. Muss es denn unbedingt ein Welpe sein?

Hast Du Dir auch Gedanken gemacht, was wird, wenn Du mit der Schule fertig bist? Dann bist Du ja sicher länger aus dem Haus....

Bei einem hund - insbesondere bei einem Junghund -muss man ja schon einige Jährchen einplanen....

LG
Alex
Liebe Grüße

Alex
mit Andiamo & Mitch

Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon Pechvogel » 09.05.2011 21:49

Also ich mach noch min. 3 Jahre Schule....
Un während meiner Ausbildung werde ich wohl noch nicht ausziehen also würde sich nichts für den Hund ändern nach 4 Stunden wär meine Mutter ja da......

Also mir wäre es schon lieber wenn es ein Welpe wär.Wie gewöhnt man die an das allein sein?Geht das überhaupt in 4 Wochen oder Bellt der dann die Nachbarschaft zusammen?

Welche Hunderasse würdet ihr mir empfelen von den genannten?Also wie gesagt am besten würde mir der Weiße Schäferhund gefallen.

Gibt es sowas wie ein Züchter Verzeichnis wo ich einen Züchter finden kann?
Pechvogel
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon dasTatue » 09.05.2011 21:53

Ich würde mir an deiner Stelle keinen Welpen holen, schau doch mal bei den NotOrgas oder im Tierheim nach einem älteren Hund.

Warum soll es denn ausgerechnet ein Welpe werden?
Feuerwehr, kein Hobby sondern eine Lebenseinstellung!

Laura mit Florian dem Hundetier
und Purzel an der Regenbogenbrücke

Dass alle andern anders sind, das ist mir längst egal,
ich weiß, der Rest der Menschheit spinnt, nur ich bin ganz normal!
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon biewer » 09.05.2011 21:57

Pechvogel hat geschrieben:Also ich mach noch min. 3 Jahre Schule....
Un während meiner Ausbildung werde ich wohl noch nicht ausziehen also würde sich nichts für den Hund ändern nach 4 Stunden wär meine Mutter ja da......

Das wären dann etwa 6 Jahre - und dann?
Also mir wäre es schon lieber wenn es ein Welpe wär.Wie gewöhnt man die an das allein sein?Geht das überhaupt in 4 Wochen oder Bellt der dann die Nachbarschaft zusammen?

Nein, so schnell geht das nicht.

LG
Alex
Liebe Grüße

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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon La_Bella » 09.05.2011 22:07

Ein Welpe wäre sicher nicht ideal, aber gehen tut alles.

Ich bekam meine Kleine -ungeplant durch eine Bekannte, die ins Krankenhaus musste- mit 14 Wochen und hatte nur etwa eine Woche Urlaub, damit sie sich eingewöhnen kann. Dann musste ich wieder arbeiten (ich bin 6 Stunden am Tag weg!) und meine Kleine war mit meiner größeren Hündin während der Zeit allein zuhaus.
Das Stubenreinwerden hat dadurch sehr lang gedauert (kann aber auch andere Gründe haben), aber alles in allem ging es prima.

Vielleicht kannst du während der ersten Monate einen Gassigeher (oder einen Verwandten, Großeltern, Nachbarn etc.) organisieren, der nach ca. 2-3 Stunden mal bei dem Welpen vorbei schaut, und ihn raus lässt, damit er sich lösen kann, und sich ein bissel mit ihm beschäftigt.
Ich denke, dann könnte es schon gehen. Lass dich nicht entmutigen. Das schaffst du! :gut:
La_Bella
 
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon Rockabelli » 09.05.2011 22:12

La_Bella, deine Kleine war aber mit deiner Hündin alleine - da seh ich schon einen Unterschied. Ich finde, wenn der TS wirklich einen Welpen will, muss er die ersten Wochen/Monate eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung organisieren. Vielleicht gibts ja noch Oma und Opa, die aufpassen würden?
Rockabelli
 
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon Pechvogel » 09.05.2011 22:26

Mit oma Opa könnte gehn aber die sind ach nimmer so fit.Und dann kann er sich ja nicht ans allein sein gewöhnen.

Warum Welpe?

Ganz einfach dann weiß ich was mein Hund erlebt hat.Wo seine Schwächen und stärken sind.Ich kann direkt darauf einwirken dass er sehr sozialiesiert ist.

Z.b wenn ich mit ihm Laufen geh.

Ich lauf so durch die Straße,feldweg etc. dann kommen plötzlich ball spielende Kinder vorbei,leider hat er mal schlechte erfahrungen mit nem Fußball gemach oder mit einem Kind und dann macht das Kind noch eine ungünstige bewegung und schwupps beißt er zu......

Wurde selbst mal von nem Hund gebissen.Der Hund wurde immer geschlagen und als ich die Hand hob um meinem Vater zu Winken, interpredierte er eine schlag bewegung, sprank Hoch und Biss mir fast das Ohr ab.( Nein mein Ohr ist noch dran, wurde geklebt und sieht ganz normal aus.War noch jünger deshalb kam er ans Ohr.War so 9 um genau zu sein ;) .

Deshalb lieber ein Welpe mit Welpenschule und und und

Sry wenn Rechtschreib fehler drin sind hab das schnell geschriebn muss mal ins bettchen :D
Pechvogel
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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon anka2001 » 09.05.2011 22:41

Wenn du jemanden hast, der in den ersten Monaten da ist, dann kannst du ihn ja langsam ans alleinsein gewöhnen.
Auch wenn sie nicht so ganz fit sind, groß spazieren gehen muss man mit einem Welpen ja noch nicht, etwas spielen und beschäftigen aber schon. Wenn das deine Großeltern machen würden.... könnte es gehen.

Wir haben unsere Hunde im ersten Jahr nur kurz allein gelassen, immer etwas mehr, wenn es geklappt hat.
Nach einem Jahr waren sie aber auch schon mal 4 Stunden allein. Jeder für sich, da das ganz allein bleiben für uns wichtig war.

Was ich noch ganz wichtig fände, wäre, das ihr euch alle zusammen überlegt was sich mit einem Hund ändert.
Was ist im Urlaub, wenn er krank wird usw.
Wenn deine Eltern auch dahinter stehen und gerade finanziell müssen sie das doch, dann würde ich mich nach einem Züchter umsehen. Ob du aber gerade zu dem gewünschten Zeitpunkt einen Welpen bekommen kannst, ist eher fraglich.
Weiße Schäferhunde kenne ich nur aus der Nachbarschaft, waren wunderbare Hunde, sehr gut zu erziehen und auch recht aktiv. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen.
LG Petra und
Anka-Wolfsspitzmischling *2001
Hayly- Australian Shepherd *2008

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Re: Passt ein Hund zu meinem Leben, ja oder nein?

Beitragvon Brazzi » 09.05.2011 22:45

Pechvogel hat geschrieben:Mit oma Opa könnte gehn aber die sind ach nimmer so fit.Und dann kann er sich ja nicht ans allein sein gewöhnen.


Das sie nicht fitt sind, ist grundsätzlich nicht weiter tragisch. Es geht vorrangig ja darum, dass der kleine Kerl nicht allein ist, keinen Unfug anstellen kann und ab un an mal rasugelassen wird. Spaziergänge müssen sowieso lange Zeit kurz gehalten werden, damit er später keine Probleme mit den Sehen/Gelenken bekommt.

Pechvogel hat geschrieben:Ganz einfach dann weiß ich was mein Hund erlebt hat.Wo seine Schwächen und stärken sind.Ich kann direkt darauf einwirken dass er sehr sozialiesiert ist.


Das ist zwar alles nicht ganz unrichtig (aber auch nicht ganz war - Welpen können sich sehr wohla neders entwickeln, als man es erst annahm, vor allem, wenn man noch nicht sooo die Hundeerfahrung hat, wenn man sich die Welpen anschaut), aber eine gute Orga/ein gutes TH kann dir über viele der Hunde auch sehr detailiert berichten, was sie erlebt haben, was sie mögen, was nicht.

Aber ich denke, dass es mit Mutter/Oma/Opa im Rücken gar nicht so unmöglich ist einen Welpen vernünftig großzuziehen (wir hatten bei unserem ersten Hund eine ganz ähnliche Situation). Wichtig ist halt nur, dass ihr euch (alle) im klaren seid, dass sie Erziehung eines solchen nicht in Wochen sondern in Monaten, wenn nicht gar in Jahren gerechnet werden muss, und das alle an einem Strag ziehen.
Ein Tier aus dem Tierschutz bekommt man wenn man ein wenig sucht - je nach background - erzogen, zumindest was die Grundlagen wie Stubenreinheit, das Zerlegen von Gegenständen und das Alleinebleiben angeht. :smile:
"Zum Lügen gehören immer noch zwei - einer der's tut, und einer der's glaubt."
Homer Simpson


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