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OP droht - wer hat Erfahrungen mit Blasensteinentfernung

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

OP droht - wer hat Erfahrungen mit Blasensteinentfernung

Beitragvon Miriandu » 06.07.2007 13:12

Guten Morgen zusammen,

bei unserem Yorkie-Rüden, fast 8 Jahre alt, nicht kastriert, sind im Februar zwei Steine in der Blase festgestellt worden. Zudem hatte er Keime sowie Kristalle im Urin. Durch eine Futterumstellung, Urinansäuerung und Behandlung mit Antibiotikum ist die Entzündung nun abgeklungen und es sind auch keine Kristalle mehr im Urin vorhanden.

Leider wurden bei der Untersuchung letzte Woche noch immer Blut und Zellfetzen im Urin gefunden. Der Ultraschall zeigte, dass die Steine zwar kleiner geworden sind, aber noch immer zu groß sind (ca. 3 mm Durchmesser), um sie ausspülen zu können.

Es gibt nun nochmals für zwei Wochen Hills s/d. Sollten die Steine dann noch immer zu groß sein, um sie ausspülen zu können, werden wir wohl um eine operative Entfernung nicht herum kommen, da durch die Bewegung der Steine in der Blase eine ständige Reizung der Blasenwand stattfindet und dieses immer wieder zu Infektionen führt.

Hat jemand Erfahrungen mit einer solchen OP? Wir hoffen ja sehr, dass diese blöden Steine uns den Gefallen tun und kleiner werden, möchten uns aber im Vorfeld schon über diese OP informieren.

Vielen Dank für eure Antworten.
Liebe Grüße
Andrea mit Mirko & John-Boy
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Miriandu
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Beitragvon Melodi » 06.07.2007 16:17

Hallöchen Ihr Lieben...

Hm ist ja auch ne fiese Sache so Blasensteine.Können auch ganz schön weh tun.

Ich kann nur über die OP-Variante beim Menschen was sagen.Aber ich denke beim hund würde es wohl auch so gemacht.

Einer unserer Bewohner hatte letztens erst so eine OP.Da werden die Steine mit Ultraschall hmm wie sagt man...*gesprengt* lol sorry mir fällt das Wort partout nicht ein.Und die kleinen Stücke werden dann abgesaugt.
Ist beim menschen keine grosse Sache.Wie sich das genau bei hunden verhält weiss ich leider nicht.Aber vielleicht hilft es Euch weiter..

Viel Glück für Euch und Euren Racker..
Liebe Grüsse

Wiebke & Gizmo
____

**Seh`ich aus wie `ne Bratwurst oder warum gibste deinen Senf dazu?!**

**Erfahrung bedeutet nichts...Man kann seine Sache auch 30 Jahre lang schlecht machen..**
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Beitragvon Britta2003 » 06.07.2007 16:22

Melodi hat geschrieben:..*gesprengt* lol sorry mir fällt das Wort partout nicht ein...


Du meinst wahrscheinlich zertrümmert :???:

Der Dalmatinerrüde einer Bekannten wurde schon zweimal operiert.
Da wurden aber die Steine nicht zertrümmert, sondern die Blase zur Steinentfernung aufgeschnitten.
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

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Beitragvon *DoggyDog* » 06.07.2007 18:43

Kleine Blasensteine können beim Menschen bei einer Blasenspiegelung entfernt werden. (ich weiß nicht ob das bei Hunden auch so gemacht wird :???:) Größere Steine werden mit Zangen oder mit Ultraschallsonden zerkleinert und durch das Spiegelungsinstrument entfernt. Wenn die Steine zu groß sind, kommt ihr um eine OP nicht herum. Dann wird die Blase aufgeschnitten.

Gute Besserung!
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Beitragvon sophy.s » 06.07.2007 20:02

hallo,


peggy hatte vor 2 jahren auch einen blasenstein. der ist dann operativ entfernt worden: bauchschnitt, eröffnung der blase, stein ex, blase zunähen, bauch zunähen und das wars. habe dann noch 2 tage zuhause infusionstherapie machen dürfen. am 1. post op tag stand eine kontrolle an und nach 10 tagen wurden die fäden gezogen. peggy hat allerdings dummerweise eine allergische reaktion auf den faden entwickelt, deshalb musste nach 3 wochen die wunde nochmal eröffnet werden.


unser tierarzt hat uns noch empfohlen alle 2-3 monate den urin zu stixen, bzw. stixen zu lassen, um erste anzeichen eines rezidivs zu erkennen, da wohl einige steine dazu neigen.


viele grüße


sophy
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Beitragvon Miriandu » 09.07.2007 09:34

Guten Morgen,

vielen Dank für eure Antworten. Laut TÄ in der Klinik muss zur Entfernung der Steine die Blase geöffnet werden. Eine andere Möglichkeit gibt es bei Hunden wohl nicht, wenn die Steine zu groß sind, um ausgespült werden zu können.

In einer Woche müssen wir ja noch mal zum Ultraschall, um zu sehen, ob durch das Diätfutter die Steine kleiner geworden sind. Drückt uns mal die Daumen, dass wir um eine OP herumkommen.
Liebe Grüße
Andrea mit Mirko & John-Boy
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