Schopenhauer hat geschrieben:Und es ist ja wirklich so, ein Richter berücksichtigt die Rasse und das Alter.
Die Rasse vielleicht.
Das Alter - never!
Frag mal meine Vereinskollegin, wie oft sie sich anhören durfte "Zu langsam für einen Border Collie". Und zwar von verschiedenen Richtern.
Eigentlich auf fast jeder Prüfung. Und das, OBWOHL die meisten Richter wussten, wie alt der Hund ist. Man hatte ihr zu dem Zeitpunkt das Alter nicht unbedingt angesehen - wenn man von den angegrauten Lefzen absieht - aber das gibt es auch öfter mal bei jungen Hunden, dass sie weisse Stichelhaare um die Lefzen haben.
Irrelevant, dass dieser spezielle Border Collie 11 Jahre alt war und bereits 2 Not-OPs hinter sich hatte (Darmverschluss und geplatzte Gebärmuttervereiterung).
Auch jetzt habe ich Vereinskollegen, die alte Hunde führen. Bsp. eine mit einem 9jährigen Border Collie. Auch sie bekommt öfter zu hören "Zu langsam für einen Border Collie" - und das, obwohl sie schon seit 2004 im Obi läuft und eigentlich so gut wie alle Richter gut kennt.
Was nützt mir ein Hund, der nicht verstanden hat, was er tun soll?
Auch ein Hund, der unter seiner individuellen Geschwindigkeit bleibt, hat nicht verstanden was er tun soll.
jeden hund individuell so schnell zu machen wie möglich.
Genau das meine ich. Und ein Hund, der ansonsten bei hoher Motivation schnell rennen kann, bei Obi-Übungen allerdings nicht - da mangelt es offensichtlich an Motivation und damit auch am Spass an der Sache.
@finnrotti
wie ich mit meinen Hunden trainiere, habe ich prinzipiell schon im ersten Posting beschrieben.
Ich lege Wert darauf, dass meine Hunde so schnell wie möglich und so präzise wie möglich arbeiten. Entsprechend trainiere ich. Wo Tempo angesagt ist, wird Tempo trainiert. Wo Präzision angesagt ist, wird Präzision trainiert.
Da ich die Übungen in ihre Einzelteile zerlege und erst mal Einzelteile trainiere bevor ich das Ganze zusammensetze ist das auch kein Problem.