Vor zwei Jahre bin ich mit meinem langjährigen Lebensgefährten zusammen gezogen, und wir haben uns einen Irischen Wolfshund angeschafft, da wir beide von dieser Rasse begeistert sind. Unser Obin hat uns auch nie Probleme bereitet, hat aber, da mein Lebensgefährte selbstständig ist und zuahsue arbeitet, nie gelernt, länger als eine Stunde alleine zu bleiben.
Nun haben wir uns getrennt, und mein Ex will Odin nicht haben, obwohl er dem Hund ja wesentlich bessere Bedingungen bieten könnte. Ich hänge auch wahnsinnig an ihm und möchte ihn keinesfalls hergeben....
Jetzt überlege ich, wie es weiter gehen soll. Wir haben ein großes, komplett eingezäuntes GRundstück (ca. 1200qm), auf dem eine kleine Hütte steht. Das war immer schon Odins Reich, er ist es gewöhnt, dort zu laufen, und in der Hütte steht ein Körbchen und er hat Spielsachen dort. Es wäre also evtl. eine Alternative, ihn in der Zeit wo ich arbeite draußen zu lassen, da er dort mehr Platz und Abwechslung hat....
Oder haltet ihr es für besser, einen Artgenossen anzuschaffen? Odin ist sehr verträglich, aber wie es er jetzt auf einen andern Hund in seinem Zuhause reagiert weiß ich nicht....
Das Problem ist, ich kann zwar bis zu 2 Wochen Ulaub nehmen, denke aber nicht, dass das genügt, um ihn ordentlich ans Alleinbleiben zu gewöhnen.
Ich arbeite 40 Stunden pro Woche in Früh-, Mittag- und Nachtschicht, im Endeffekt sind es aber doch immer mehr als 8 Stunden täglich wo ich weg bin, mit Hinfahrt und Umziehen etc bin ich schon 9 Stunden weg. Ich habe zwar dafür auch immer wieder 3 oder 4 Tage am Stück wo ich ganz zuhause bin, und sobald ich da bin nehme ich Odin überall hin mit, das ist er gewöhnt. Trotzdem habe ich jetzt wirklich Angst dass er in Zukunft zu viel alleine ist....Bitte helf mir, was würdet ihr in dem Fall tun? Denkt ihr, er könnte ein glückliches Leben haben wenn er so viel alleine ist? Oder doch Zweithund? Da käme dann noch das Problem hinzu, dass Odin wegen seiner Größe den Kofferraum ganz ausfüllt und es gewöhnt ist, mich beim Ausreiten zu begleiten, für einen Zweithund wäre also eigentlich im Alltag gar kein Platz und ich habe auch nicht die Zeit, einen Hund wieder so auszubilden wie wir es mit Odin gemacht haben...Ich bin wirklich verzweifelt









