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Moderator: DF-Mods

Beitragvon megarafrauchen » 07.04.2010 15:43

Mir ist noch eine Frage eingefallen - ich frag aber auch beim Training nochmal die Trainerin.

Wann und wie genau darf ich meinen Hund während der BH loben? So weit ich das verstanden habe, ist loben jeweils nur in der abschließenden GS erlaubt.

Das würde heißen: Nachdem ich aus der Gruppe raus bin und bevor (oder nachdem?) ich die Leine für die Freifolge abmache?
Nach dem Sitz aus der Bewegung?
Nach der GS nach dem Abrufen?
Nach dem Aufsitzen aus der Ablage?

Darf ich nur kurz loben oder richtig auflösen?
Liebe Grüße aus Berlin

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Beitragvon bordy » 07.04.2010 15:56

In der Ausgangsgrundstellung - also jeweils vor der Geraden.
So ist mir das bekannt..

Wo du nicht darfst, ist z.B. nach den Winkeln und der Kehrtwendung beim Anhalten - das zählt nicht als GS.


Normalerweise darfst du etwas tätscheln, aber nicht auflösen. Das würde ich mit dem Hund auch üben, das er das als Lob akzeptiert.
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Beitragvon Fräuleinwolle » 07.04.2010 16:00

Du darfst nur ganz ruhig loben. Der Hund darf dabei nicht aufstehen. Du selber darfst die Grundstellung nicht verändern.

Du darfst loben: Nach der Leinenführigkeit, nach der Gruppe vor dem Ableinen, nach der Gruppe vor der Freifolge, nach der Freifolge vor Sitz-Platz aus der Bewegung, nach dem Abrufen aus dem Platz aus der Bewegung.

Du darfst NICHT loben: in der Gruppe, beim Halten nach der Kehrtwende, beim Abholen Sitz/Platz aus der Bewegung.

Nach dem Aufsitzen aus der Ablage wird normalerweise nicht gelobt, sondern gleich nach vorne zum Richter gegangen. Ob man es dürfte oder nicht, weiß ich jetzt gar nicht... :???:
Fräuleinwolle
 

Beitragvon megarafrauchen » 07.04.2010 21:12

Gut, dann bin ich jetzt schlauer.

Heute hat sich Meggie leider mal wieder von ihrer nicht ganz so guten Seite gezeigt. Wir haben heute die Teams eingeteilt (also wer mit wem läuft) und der Rüde mit dem wir laufen sollen, war ihr wohl nicht sonderlich sympathisch - jedenfalls hat sie bei der simulierten Anmeldung beim Richter das Zicken angefangen. Das hatten wir schon lange nicht mehr.

Wir sind dann ein paar Mal aneinander vorbei gelaufen, sie hat aber immer wieder versucht zu fixieren. Dementsprechend aufgeregt war sie dann auch in der Übungssequenz und die Fußarbeit hat mir nicht wirklich gefallen. Sie war mit den Gedanken zumindest nicht wirklich bei der Sache. Dafür hat sie ihre Sache wohl doch ganz gut gemacht, denn wir bekamen von allen Seiten Lob :???:

Liegen geblieben ist sie in der Ablage auch, selbst als wir den Rüden haben näher kommen lassen. Ich denke wir bekommen das für die Prüfung hin, aber ich ärger mich trotzdem. Vor allem hab jetzt ich immer im Hinterkopf, dass sie vielleicht zu dem Hund hinrennt und ihn ankeift. Wie krieg ich das blöde Bild jetzt aus meinem Kopf??? :headbash:
Liebe Grüße aus Berlin

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Beitragvon bordy » 07.04.2010 21:24

Ich glaube was ich dir noch mit auf den Weg geben kann, ist, dass du nichts provozieren musst.


Bei der 1. Bh denkt man noch man macht das alles supervorbildlich und denkt garnicht, was man alles so tun kann und darf.. ;)

Man geht dann mitten durch die Zuschauer rein (bei uns gäbs da noch zwei weitere Eingänge..), man geht direkt bis vor den Richter, man geht superweit vom Hund weg, dreht sich mit dem Rücken zum Hund.. man sagt kein Wort, etc etc :hust:


In Wirklichkeit kann man sich aber meist so einiges erlauben, solangs unauffällig ist. Du musst an der Prüfung nichts herausfordern und wenn der Richter das anders sehn will, dann meldet er sich!

Also, wenn deine Hündin mit dem Rüden kritisch ist, dann halt einfach mehr Abstand zu dem Rüde, bzw stell dich beim Anmelden so, dass du zwischen den Hunden stehst. Geh nicht zu nah auf den Richter zu und führe immer so, dass du blocken kannst. Stell dich erstmal seitwärts zum Hund, wenn der Richter das anders will, wird ers sagen.So kannst du sie auch im Blick haben.


Ansonsten würde ich im Training sehr viel bestätigen jetzt.. lass sie nicht in der Luft hängen.
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Beitragvon megarafrauchen » 07.04.2010 21:50

Ja, ich glaube auch, ich sehe das irgendwie zu eng und möchte es zu schön machen. Ich werde also lockerer ran gehen müssen.

Wenn Meggie ein Kommando bekommen hat, zickt sie in der Regel auch nicht, aber sie ist super angespannt. Die Zickerei ist bei ihr ja in erster Linie Unsicherheit. Da aber nur 4 oder 5 Hunde die Prüfung laufen werden, habe ich jetzt auch nicht wirklich die Wahl den Partner zu wechseln. Naja, wird schon schief gehen. Wir haben ja noch einige Trainings zusammen.

Was meinst Du mit "dreht sich mit dem Rücken zum Hund"?
Liebe Grüße aus Berlin

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Beitragvon Christl » 07.04.2010 22:17

megarafrauchen hat geschrieben:Was meinst Du mit "dreht sich mit dem Rücken zum Hund"?


ich denke, die Ablage ist gemeint, da steht man ja mit dem Rücken zum Hund..
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Beitragvon megarafrauchen » 08.04.2010 08:24

Christl hat geschrieben:
megarafrauchen hat geschrieben:Was meinst Du mit "dreht sich mit dem Rücken zum Hund"?


ich denke, die Ablage ist gemeint, da steht man ja mit dem Rücken zum Hund..


Das habe ich auch eigentlich gedacht. Aber da muss ich mich doch mit dem Rücken zum Hund stellen, oder?
Liebe Grüße aus Berlin

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Beitragvon skydep » 08.04.2010 09:31

Hallo Verena- dann muss ich doch noch mal: :D

Genau dass meinte ich mit dem Training mit dem "Laufpartner". Es hängt viel von der Sympathie und Antipathie der beiden laufenden Hunde ab. Bei uns sind Einige durchgefallen, weil sich die zwei Teams auf dem Platz gegenseitig gestört haben (Hund ist in der Ablage aufgestanden und ist zum anderen Team gelaufen...) Deshalb haben ich mich mit meiner "Laufpartnerin häufig auch außer der Zeit getroffen und waren nur zu Viert auf dem Platz. Die Wuffs gewöhnten sich immer mehr aneinander- zum Schluss tobten sie sogar miteinander rum.

Dass sind Dinge, die man vor der Prüfung regeln kann, so dass man sich nicht noch am Tag X darüber Gedanken machen muss.- Da hat man genug anderes im Kopf. :???:

Damit sich die Wuffs allgemein aneinander gewöhnen haben wir zu Beginn jeder Trainingseinheit ein "Guten Tag" sagen veranstaltet. Ich fand es am Anfang etwas albern aber der Erfolg gab ihnen recht.
Also alle Teams gehen durcheinander und immer mal wird einem andern Team guten Tag gesagt- mit Hände geben und ansprechen. Die Hunde müssen dazu in der Ausgangsstellung sitzen. Und dann geht es weiter zum nächsten Team. Alles in einem relativ begrenzten Raum.

Viel ERfolg skydep
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Beitragvon bordy » 08.04.2010 10:26

megarafrauchen hat geschrieben:
Christl hat geschrieben:
megarafrauchen hat geschrieben:Was meinst Du mit "dreht sich mit dem Rücken zum Hund"?


ich denke, die Ablage ist gemeint, da steht man ja mit dem Rücken zum Hund..


Das habe ich auch eigentlich gedacht. Aber da muss ich mich doch mit dem Rücken zum Hund stellen, oder?



Eigentlich.. ja eigentlich ja, aber die meisten Richter sagen auch nichts wenn du seitwärts stehst ;)
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