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Moderator: DF-Mods

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Beitragvon Balu98 » 29.07.2005 12:35

Hallo!
Ich bin neu hier im Chat.
Ich habe einen bald 7 Jahre alten Golden Retriever und seit langem steht das Thema der Kastration bei uns an. Balu ist ein sehr aktiver Rüde. Er hat schon seit einigen Jahren diesen gelblichen Schnippelausfluss, muss überall schnüffeln und hinpinkeln und wenn er ne Hündin sieht wird er ganz gaga.
Bis jetzt ist er ab und zu nur mal ausgebüchst und war nachts mal unruhig. Jetzt hat sich durch unseren Umzug die Situation allerdings zugespitzt. Wir wohnen jetzt direkt neben einem Bauernhof auf dem eine ganz tolle Hündin lebt die in nächster Zeit läufig wird. Wie gesagt, die Hündin ist noch nicht mal läufig und unser Hund dreht jetzt schon total durch. Er findet keine Ruhe mehr, tigert die ganze Nacht durch die Wohnung, klebt mit der Nase am Frenster und jammert bzw. jault die ganze Nacht und essen mag er auch nicht mehr richtig.
Ich weiss nicht was ich tun soll. Die Männer der Familie sind natürlich gegen kastrieren. Daher fehlt mir im Moment ein wenig die mentale Unterstützung. Mit der TA habe ich das Thema schon oft besprochen. Sie ist auch der Meinung, dass es später mal zu Krebs oder einen anderen schlimmen Krankheit an der Prostata kommen kann, weil die ja unter Dauerdampf steht. Ich hab am Montag den OP Termin. Mach ich das richtige??
Balu98
(Themenstarter)
 
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Beitragvon redborder » 29.07.2005 12:54

Hallo Balu,
Kastration ist ein heißes Thema und wurde hier im Forum schon kontrovers diskutiert. Kannst ja mal unter "Suchen" Kastration eingeben und schauen, was so dazu geschrieben wurde. Ich persönlich bin ein Kastrationsbefürworter bei Rüden. Meine sind auch kastriert, allerdings schon im Alter von 1 Jahr. Ob der Eingriff bei einem erwachsenen Hund auch den durchschlagenden Erfolg bringen wird, mag ich nicht beurteilen. (Ich meine jetzt das "Gaga"-sein) Schließlich fährt er ja schon sehr lange auf der Schiene. Nur eines ist klar, wenn Du eine läufige Hundin in direkter Nachbarschaft hast, Du wirst entspannter leben können mit dem Wissen, daß Dein Hund da nichts mehr "anrichten" kann. Diese Tatsache allein würde mir persönlich schon ausreichen um die Kastration zu befürworten. Wir hatten mal einen ebenso potenten Hovawart, der keine Gelegenheit ausgelassen hat auszubüxen, wenn irgendwo eine Dame gut roch... Ich sag Dir, es war das reinste Spiessrutenlaufen. Und ungewollte Welpen vom Nachbarsrüden sind sicherlich nicht förderlich für entspannte Nachbarschaft.

LG Sanny
fides esperantia caritas
1 Kor 13 13
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redborder
 
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Kastration

Beitragvon Moki » 29.07.2005 17:05

Hallo Balu,

mein Charly (Kurzhaardackel) wurde auch mit 7 Jahren kastriert, allerdings hatte er auch große Probleme mit der Prostata, er ist jetzt schon ruhiger geworden und dreht auch nicht mehr so am Rad wenn er eine läufige Hündin riecht, ich denke schon das Du das richtige machst.

Alles Gute für Montag

LG Moni
Moki
 
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