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Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Alles rund um Welpen & Junghunde.

Moderator: DF-Mods

Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon mume rumpumpel » 10.08.2011 08:47

Hallo ihr im Äther!
Würde gerne mit euch drüber austauschen, ob man einen 9 Wochen alten Welpen operieren lassen sollte, der einen ganz winzigen Nabelbruch hat( ca.Johannisbeerengröße, gut zurückdrückbar).
Nun warte ich mal was ihr so denkt und welche Erfahrungen ihr mit diesem Problem gemacht habt....Mume
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon Bentley » 10.08.2011 09:00

Was hat denn der Zuchtwart bei der Wurfabnahme dazu gesagt :???:
Bentley
 

Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon schnauzermädel » 10.08.2011 09:34

Warum ist der Bruch denn nicht schon längst versorgt?
Das wäre bei einem noch recht unbeweglichen Welpen ein minimaler Eingriff gewesen, der extrem schnell abgeheilt wäre.
Optionen sind jetzt nur abwarten oder operieren, mehr gibt es nicht.
Wie groß ist denn der Bruch? Also nicht das herausgedrückte, sondern die Lücke? Alles, was fingergängig ist, sollte operativ verschlossen werden. Wobei sich der Bruch beim Wachstum vergrößern kann, man muss das immer wieder kontrollieren.
Bleibt es kleiner als ein Finger, kann man es belassen.
Jetzt, wo es schon so spät ist, kann man also abwarten, wenn es klein genug ist.

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon mume rumpumpel » 10.08.2011 11:14

Hallo Schnautzermädel und Bentley,
den Bruch hat der Welpe erst seit gestern, sodaß weder Zuchtwart noch Tierarzt noch ich bisher reagieren konnten. Über die Winzigkeit des herausgedrückten Gewebes steht bereits geschrieben....die Lücke ist nur einige mm klein.Ich will halt nicht versäumen, nach Lösungen zu suchen und schlimmeres unbedingt verhindern.
Nun hat mir grade eine Patientin berichtet dass sie Nabelbrüche bei ihren Welpen erfolgreich homöopathisch versorgt. Ich werde das natürlich ausprobieren und bin erstmal froh, dass es Alternativen gibt - schnippeln ist ja leider auch bei uns Menschen schnell angesagt,sobald etwas nicht so ist wie es vorgeschrieben ist. Ich werde, falls erwünscht, von meinen Erfahrungen berichten.
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon abbygale » 10.08.2011 11:25

Meine kleine hatte auch einen Nabelbruch, als sie noch im TH war der wurde dann bei der Kastration einfach mitgeschlossen, weil er nicht so groß war das man ihn sofort behandeln musste. So musste die kleien nur eimal in Narkose liegen.
Es grüßen San, das Abby Baby, und die Miezen.

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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon MelFaufiles » 13.08.2011 15:29

Hallo mume rumpumpel,
ich habe das gleiche Problem bei meiner 19 Wochen alten Peking Palasthündin. Mir hat die Züchterin gesagt, dass man einen Nabelbruch erst ab einem Jahr aufgrund des Risikos bei der Narkose für den Welpen operieren lassen sollte, in den meisten Fällen wachsen sie wohl von alleine wieder zu. Und wie schon schnauzermädel gesagt hat ist das ganze auch erst bedenklich wenn es fingergängig ist, dann kann es im Erwachsenenalter durch die Gewichtszunahme zu mehr Druck auf der Bauchwand kommen und es können Teile des Darms eingequetscht werden. Aber da ist die Gefahr auch eher bei größeren Hunden gegeben, was ist dein Welpe denn? Aber ich denke, wenn du es regelmäßig von deinem Tierarzt untersuchen lässt, bist du auf der sicheren Seite.
Mich würde interessieren, welche homöopathische Mittel die besagte Patientin benutzt?
Grüße,
Melle und Baghira
Pekes are little people in fur coats.
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon mume rumpumpel » 15.08.2011 08:25

Hey Melle,
ja, so macht Austausch Sinn!!Danke für deine konstruktive Antwort.
Das homöopathische Mittel heißt Silicea, in der Potenz D12 bis D30 als Kügelchen. Die besagte Pat. hatte 5 Welpen, alle mit Nabelbruch. Alle Bruchpforten waren nach einer Weile zu. Immerhin eine Alternative zu Panikmache und Vorwürfen, finde ich :gut:
Jetzt bin ich gespannt. Ich werde dir berichten. Grüße aus dem Norden - Mume
mume rumpumpel
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon MelFaufiles » 15.08.2011 12:00

Hey Mume,
aha also das Schüssler Salz Kieselerde, na klar ist ja auch für das Bindegewebe, vielen Dank! Ich werde mir das gleich mal in der Apotheke besorgen. Ich wünsche dir und deinem Welpen alles Gute und bin gespannt auf deinen Bericht, werde mich auch melden, wie es sich bei meiner kleinen entwickelt. Zu Panikmache und Vorwürfen kann ich nur sagen, dass Nabelbrüche gar nicht so selten sind und im Welpenalter in der Regel ungefährlich. Ich denke, Homöopathie und Abwarten sind manchmal besser als gleich vor lauter Angst operieren zu lassen, sollte es sich gar nicht geben werde ich selbst auch zum Tierarzt gehen, keine Frage!
Viele Grüße, Melle und Baghira
Pekes are little people in fur coats.
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon mume rumpumpel » 10.01.2012 10:59

Hallo,
der Nabelbruch ist seit 4 Wochen zu! Keine OP!! Homöopathie und Besprechen wie bei Warzen - es hat genutzt!!!Man kann darüber denken was man will, streiten und unsicher sein. Sicher ist: der Bruch ist zu!
Es gibt halt Phänomene zwischen Himmel und Erde, die NICHT wirklich erklärbar bleiben. Das ist auch gut so!!! Grüße von der Ostsee von Mume
mume rumpumpel
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Re: Nabelbruch: OP oder Alternativen?

Beitragvon AAund » 10.01.2012 11:14

Unsere Beardie Dame hat auch einen kleinen Nabelbruch, die Bruchpforte ist nur ganz klein, bei ihr hat es der Zuchtwart bemerkt, es aber nicht als Behandlungsbedürftig eingestuft und nicht als "Mangel" in den Papieren vermekrt, auch die Tierklinik sagt dass das ganze so klein sei dass man da garnix machen muss, es sei denn es verändert sich was bzw. falls der Hund irgendwann eh mal in Narkose muss kann man es dann mitmachen ...

Ich hab das ganze jetzt eine Zeitlang nicht mehr beachtet und nun beim letzten Bürsten festgestellt dass ich den Bruch kaum noch tasten kann, die Pforte ansich war ja eh sehr klein, aber es hat sie immer Gewebe rausgedrück (etwa so wie ne kleine Walnuß), das Gewebe dass sich rausgedrückt hat ist deuntlich weniger als vorher, nun etwa Kirschgroß, und auch die Pforte fühlt sich etwas kleiner an ... wir haben ÜBERHAUPT nix gmacht außer abwarten ... bin mal gespannt was der TA beim nächsten Checkup dazu sagt!


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