Die Remyelisierung steckt leider selbst beim Menschen noch eher in den Kinderschuhen - es gibt zwar durchaus Nachweise dafür, dass autoregulative Mechanismen bei einzelnen Individuen dazu führen, dass Myelinschäden wieder "ausgebessert" werden, dies aber therapeutisch gezielt anzugehen, ist bisher noch nicht wirklich gelungen. Bei der Therapie der MS setzt man in erster Linie darauf, weiter Schäden zu vermeiden. Wäre eine Reparatur möglich, würden hunderttausende von MS-Patienten in Freudentaumel geraten.
Therapeutische Ansätze zur Remyelisierung z. B. via Stammzellen, etc. haben selbst beim Menschen noch experimentellen Charakter. Leider.
Hier ist ein relativ aktueller Artikel für eine möglichen Ansatz in der Humanmedizin - alles noch im Konjunktiv.
http://www.reuters.com/article/2011/07/ ... BW20110703Eure Strategie wird sich in erster Linie darauf beziehen müssen, weitere Schäden zu verhindern. Dazu gehört natürlich Ursachenforschung - beim Hund wäre nach weiteren Autoimmun-Erkrankungen zu suchen und auch nach Infektionen des ZNS (Staupe, Zecken-Erkrankungen, etc.) Wobei der therapeutische Ansatz der MG mittels Immunsuppression auch gegen entzündlich bedingte Demyelinisierung wirkt.
Die MG ist absolut sicher?
Schau mal in diesen Artikel -wenn auch wieder aus der Humanmedizin - Zusammenhänge von AI-Erkrankung, MG und perniziöser Anämie mit Demyelisierung als Folge eines hgr. Vitamin-B-12-Mangels:
http://anaemie.eu/arzt/grundlagen/vitam ... iziosa.htmLG, Chris