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Mops besonders brav ... Chihuahua besonders agressiv ?!

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Mops besonders brav ... Chihuahua besonders agressiv ?!

Beitragvon Fantasmita » 05.05.2009 12:02

In der neuesten P.M. steht ein Bericht, wonach der Mops die bravste Rasse sein soll, der Chihuahua am ungezogensten und lt. einer Studie der Universität von Illinois als eine der aggressivsten Hunderassen sein soll.

Zu der Agressionsstudie steht nicht mehr in dem Artikel drin aber die Rückschlüsse auf die Bravheit wurden aufgrund der gemeldeten Schäden bei den Versicherungen gemacht worden sein.

Pointer, Mops, Bernhardiner sollen demnach am wenigsten Schäden im Haushalt verursachen und Alano, Mastino, Basset und Chihuahua am meisten.

Ein durchschnittlicher Chihuahua soll seinen Besitzer während seines Hundelebens 1300 EUR an zerstörten Teppichen, Kabeln, etc. kosten.
Liebe Grüße
Fanta


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Beitragvon TanNoz » 05.05.2009 12:40

Ach solche Studien sind so aussagekräftig, wie...naja, lassen wir das.

Ich bin der Meinung, das man das gar nicht so vergleichen kann. Nur weil vielleicht viele Mopshalter keine Schäden melden, oder viele Chihuahua-Halter nicht in der Lage sind ihren Hund zu erziehen, weil ja so süß und klein, kann man meines Erachtens keine Rückschlüsse ziehen.

Ich will nicht absprechen, das einige Rassen eine niedrigere Reizschwelle haben als andere, bzw. ein größeres Aggressionspotential, aber das aufgrund von Schäden in der Wohnung zu schließen, halte ich für den verkehrten Ansatz.
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Beitragvon Teronius » 05.05.2009 13:57

Da der Chihuahua ja anscheind eine Modeerscheinung ist zur Zeit, holen viele sich so einen süßen Hund, sind dann aber nicht in der Lage ihn richtig zu erziehen und die kleinen süßen, dann aber giftigen Hunde zerreißen mal eben den x.000 Euro Persateppich und zerkratzen die x0.000 Euro Küchenwände. ;-)
Daher die hohen Versicherungskosten.
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Beitragvon Amanhe » 05.05.2009 15:56

Mhhhhhhhh, da habe ich ja bei meiner Versicherung noch ziemlich viel gut...
Ich glaube auch, daß es eher an den Erziehungsdefiziten gewisser Chi-als-Accesoire-Halter liegt, wenn ihre Zwerge so dermassen aus dem Ruder laufen.
LG von Julie
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Beitragvon PrincessFuture » 05.05.2009 20:16

Wenn man sich die Folgen bei Cesar Millan anschaut...*lach* Die Chis sind die Aggressivsten, denn was man bei einem Rottweiler schon LÄNGST unterbunden hätte (bzw. woran man bereits gestorben wäre...), ist bei nem Kleinhund oft süß/lustig/niedlich/spaßig bzw. nicht so schlimm, tut ja nicht doll weh.

Ätzend wirds dann, wenn die Kleinen halt doch mal ins Gesicht gehen o.ä.

LG
" Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben,
aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."

Viele Grüsse und *wuff* von uns!

Meine Hunde auf Seite 4!
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Beitragvon greta » 06.05.2009 02:38

:roll: Natürlich tuts weh wenn ein Chi zubeißt und da ist auch nix niedlich dran. An zerstörten Möbeln ect. auch nicht.
Ich hab mittlerweile den dritten Chi oder Chimix, und keiner meiner Hunde hat mir jemals was kaputt gemacht.
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Beitragvon Sundri » 06.05.2009 07:32

Moin,

ich denke auch, solche Vorfälle entstehen aus falsch verstandener Situation des Hundes oder aus Vermenschlichung.

Meine Mutter kaufte sich, nachdem wir Kinder aus dem Haus waren, einen Malteser. Den fand sie ja sooo süß. Wenn Malti also knurrte, weil sie sich seinem, grade hingestellten, Futternapf näherte, dann sagte sie "och guck mal, wie niedlich, er passt auf sein Futter auf." Das ich meinem Hund beibrachte, sich die volle Futterschüssel wieder wegnehmen zu lassen, ohne Aufstand, fand sie schrecklich.

Malti durfte im Bett schlafen und manchmal verteidigte er meine Mutter gegen meinen Vater, der durfte dann nicht an sie heran rücken. Meine Mutter fand`s niedlich. Ich entsetzlich. Er verteidigte auch seinen Sofaplatz, da durfte niemand anders hin. Samt Knurren und Zähnefletschen. Meine Mutter fand`s niedlich.....

Dann hatte er ein Teddybärchen, das er unaufhörlich bestieg und abrammelte...... ich weiß nicht, wie oft meine Mutter das zusammen nähte und den Hund bedauerte, das er keine Liebste hatte. Zum Glück kam sie nie auf die Idee, ihm eine zu besorgen.

Waren wir mit den Kindern da, dann quieckte der Hund, wenn sich die Kinderhand ihm nur näherte. Ehrlich, ohne Berührung. Dann kam meine Mutter angewetzt, wies das Kind, das in der Nähe war zurecht und Malti bekam ein Leckerlie.... und viel Trost. Als er mal eine wunde Stelle am Bein hatte, bekam er soviel Zuwendung, das er ewig lang humpelte..... allerdings, mal links und mal rechts. Pfiffig war er ja, das muss ich ihm lassen.

Aber für seine Unerzogenheit konnte der Hund nichts, auch das muss ich ehrlich zugeben. Nur, wäre er größer gewesen..... ich hätte ihn gefährlich gefunden. Und ob nun Malti oder Chi, das macht , glaub ich, keinen Unterschied.

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