als ich gestern von meinem ostseeurlaub heimkam, vollbepackt, das tor öffnete kam mir mein vierbeiner bereits entgegengestürmt, allerdings nicht um mich zu begrüßen sondern um an mir vorbei zu rasen und davon zu laufen. ich war wahnsinnig wütend, schloss das tor, rief ihr aber auch nicht mehr hinterher, weil das eh nichts gebracht hätte.
ich hatte den plan alles zu verriegeln, dass sie merkt, dass ihr niemand hinterher läuft und sie nicht der boss ist.
leider landete sie irgendwann beim nachbarhundegrundstück( wie auch immer sie da rein gekomen ist, keine ahnung) und fand nicht mehr raus, also musste ich sie notgedrungen holen. im maul hatte sie ein hundespielzeug, von ihm erbeutet udn wedelte was das zeug hielt. für sie war das alles eine ganz tolle situation und sie zeigte sichtliche freude
was hätte ich anders machen können? wie mache ich mich für sie interessant?
habe das gefühl, sie meint der boss zu sein. bei mir hat sie ihre regeln und dinge die sie darf und nicht darf, aber bei meinen eltern ist das wieder so eine sache. die lassen ihr alles durchgehen und die haben sich ja um sie gekümmert während ich im urlaub war... achja es ist schon deprimierend.
wie soll man einen hund überhaupt was bei bringen wenn nicht alle mitziehen und sich dran halten?
eure verzweifelte und enttäuschte kassiopeia






