Ni_kk_i hat geschrieben:Hallo!
Ich hab nach Nellis OP Arnica D30 gegeben.. du könntest auch D6 bei der Wunde geben! D200 finde ich zu schwach.
10 Globulis morgens und abends über 3 Tage, danach 5 Globulis morgens und abends über 2 Tage
LG
Nikki
Hallo Nikki,
bitte tu das nicht... Was genau ich jetzt meine: Therapie-Tipps geben, ohne wirklich genau Bescheid zu wissen....
Prinzipiell ist Arnica zur Verbesserung der Wundheilung ok (obwohl ich als Tierheilpraktikerin in diesem Fall etwas anderes nehmen würde), aber was Du über Schwäche und Stärke der Potenzen schreibst, stimmt schlicht und ergreifend nicht.
Auch Deine Empfehlung über Häufigkeit und Menge der Gabe von Globuli zeigt mir nur eines: Dass Dir noch sehr viel Hintergrundwissen in Sachen Homoöpathie fehlt. Was ich von solchen Laien-Empfehlungen halte, habe ich erst die Tage in einem anderen Thread geschrieben:
Chris2406 hat geschrieben:Hallo,
ich halte nicht viel, bis überhaupt nix, davon, in der Homöopathie auf allgemeine Empfehlungen zu hören. Es gibt durchaus Literatur zu diesem Thema, bei dem einem bei verschiedenen Krankheitsbildern entsprechende Mittel empfohlen werden. Manchmal klappt das, oftmals nicht. Woran das liegt ist einfach zu erklären: Die Homöopathie arbeitet eben nicht so. Eine Erkrankung bei Hund oder Mensch A wird aus homöopathischer Sicht nicht genauso behandelt wie dieselbe Erkrankung bei Hund oder Mensch B - weil die beiden völlig unterschiedlich sind.
Wenn Homöopathie wirklich Sinn machen soll, muss man sich sehr intensiv mit dieser Materie beschäftigen. Als Laie rumzuexperimentieren hilft nichts, sondern - aller so oft beschriebenen Harmlosigkeit zum Trotz kann man sogar z. B. gerade mit den in der Laien-Literatur häufig verwendeten Niedrigpotenzen, die s. g. Arzneimittelbilder bei unsachgemäßer Anwendung auslösen.
Homöopathie, korrekt angewendet, ist eine nicht zu unterschätzende wunderbare Möglichkeit, mit der sich wirkliche, tiefgehende Erfolge erzielen lassen.
Ich bin jetzt nicht so arrogant, dass ich behaupte, man könne sich nicht in das Thema einlesen, langsam anfangen und Erfahrungen sammeln, um irgendwann auch mal eigenständig homöopathische Mittel einzusetzen. Aber das braucht halt seine Zeit.
Bis es soweit ist, wenn Du es denn vorhast, wende Dich mit solchen Fragen an einen erfahrenen Tierheilpraktiker. Das kostet dann zwar was, aber die Chance, das es wirklich hilft, ist unendlich größer.
LG, Chris
Es ist toll, wenn das Arnica bei Deinem Hund geholfen hat (und Arnica ist durchaus eines der wichtigsten Verletzungsmittel in der Homöopathie), aber Homöopathie funktioniert eben "anders".
Bitte gib nicht solche Mittel-Empfehlungen, sondern schreib lieber "Bei meinem Hund hat die Homöopathie toll geholfen, such doch mal einen guten THP auf."
Liebe Grüße, Chris






