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Mein Hund steht nicht mehr auf.

Alles rund um die älteren Hunde (Senioren).

Moderator: DF-Mods

Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon RoseNoreia » 06.12.2011 12:46

Hallo, meine Lieben!
Ich habe ein großes Problem und vorweg: Ja, wir gehen heute Nachmittag zum Tierarzt. Es geht leider nicht früher, weil mein Hund 35kg wiegt und ich keinen Führerschein habe.
Also das mein Hund alt wird, habe ich mal mehr, mal weniger gemerkt. Seit Sonntag ist es mir dann aber schon sehr stark aufgefallen, weil er plötzlich sehr, sehr langsam gelaufen ist beim Gassi gehen. Das ist ja nun trotzdem auch noch kein Problem.
Sonntag waren wir dann bei meiner Mutter und haben anschließend einen etwas größeren Spaziergang gemacht Richtung Zuhause. Bis hierhin auch alles gut. Ich ging natürlich davon aus, dass er etwas erschöpft sein wird und richtig Hunger hat. Aber hier das Erste: Mein verfressener Sack, der immer (wirklich immer!!!) wie ein Schlund frisst, fraß nur die Hälfte seines Napfes. Gut, auch das schob ich auf eine neue Macke des Alters.
In der Nacht war er dann zeitweise sehr unruhig, sodass ich dachte, er muss auf Toilette. Runter wollte er aber nicht und in die Wohnung hat er auch nicht gemacht. Na gut ... Also machte ich die Balkontür auf, wo er auch sofort hinausging. Ich friere gerne für meinen Hund. :lachtot: Nee, im Ernst: War auch nicht schlimm und nach ca. 20min kam er wieder 'rein und legte sich auf sein Bett. So verging die Nacht bis um 6h morgens, wo ich ihn dann zwang, dass wir Gassi gehen (1. Muss ich ja arbeiten und 2. dachte ich, dieses unruhige in der Wohnung getapsele, muss ja einen Grund haben). Ich dachte, vielleicht hat er bei meiner Mutter doch mal wieder geschafft, Katzenfutter zu klauen und hat vielleicht Bauchweh und daraus resultierend Durchfall. Aber nichts. Gepullert hat er zwar, Kot hat er keinen gelassen (Nun gut, auch nicht sooo überaschend, denn er hat ja nichts gefressen und von dem Katzenfutter wusste ich ja nicht, ob es wirklich 100% so war). Also ging ich arbeiten.
Als ich von Arbeit wieder kam, wollte ich sofort Gassi. Das machen wir immer so. Aber mein Hund lag plötzlich einfach nur im Flur. Alle Animationen, um ihm das Gassi gehen schmackhaft zu machen, schlugen fehl. Tatsächlich versuchte er zwar, aufzustehen, doch sah ich schnell, dass er es mit den Hinterläufen bzw. generell mit seinem Hinterteil nicht mehr schaffte. Ich telefonierte mit meiner Mutter, wollte eigentlich gleich in die Tierklinik fahren. Die versuchte mich zu beruhigen und erinnerte mich, dass er das schon mal hatte, wo er dann am nächsten Tag einfach aufgestanden ist. Ich war hin und her gerissen, entschied mich dann aber, ihn erst mal zu lassen, weil er auch ganz ruhig da lag und es mittlerweile spätabends/nachts auch nicht mehr so einfach ist, Auto und Tragehelfer zu organisieren. Außerdem möchte ich gerne zu meinem Tierarzt (In einem Notfall würde ich darauf natürlich verzichten).
Leute, was soll ich sagen: Wenn ich ehrlich bin, wusste ich tief in mir, dass er nicht einfach heute Morgen aufstehen würde oder plötzlich neben mir steht (Ich habe die Nacht bei ihm verbracht). Aber ich habe es so sehr gehofft. Er hat sich in der Nacht nur minimal weitergerobbt. Das er heute Morgen nicht Gassi gehen wollte bzw. wahrscheinlich einfach nicht kann, brauche ich wohl nicht erwähnen.
Ich habe meinen Tierarzt angerufen, damit er vorbeikommt, aber dann wird er wohl direkt eingeschläfert und ich will auf jedenfall, dass mein Hund noch mal untersucht wird! Ich meine, dass kann doch alles Mögliche sein, oder? Es kam zwar wirklich von heute auf morgen (Hallo, Samstag waren wir noch im Park und haben seniorengerecht Ball gespielt), aber das kann es doch nicht gewesen sein, oder? Außerdem ist doch bald Weihnachten, aber ich will auf keinen Fall, dass mein Hund leidet, was ich jetzt vielleicht mit meiner egoistischen Entscheidung schon getan habe. Ich will aber eben auch nicht überreagieren (Also zu beiden Seiten hin). Habt ihr vielleicht sowas schon mal erlebt? Oder kann ich mir sicher sein, dass ich mich heute Nachmittag von meinem Dicken verabschieden muss?
Ach ja, mein Opi ist ein deutscher Schäferhund und fast 12,5 Jahre alt.
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon Bentley » 06.12.2011 12:53

Evtl. war das am Samstag zuviel und er hat einen Nerv eingeklemmt :???: weswegen er auch nicht koten kann.

Aber das muß normalerweise der TA wissen.
Bentley
 

Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon Snoopy2008 » 06.12.2011 12:54

Hi,

hast du schon mal an einen akuten BAndscheibenvorfall oder sowas in die Richtung gedacht? Da kann eine klitzekleine falsche Bewegung schuld dran sein. Würde mir jetzt spontan einfallen. Ansonsten kann ich nix weiter sagen, ausser schnellstmöglich zum TA zu kommen (was ich ehrlich gesagt unmittelbar nach Auftreten der BEschwerden hätte aber gut) |)

Viel Glück dass es was "harmloseres" ist und schreib doch einfach mal hier weiter was rauskam.
Wer sagt, Glück kann man nicht kaufen hat vergessen dass es Hundebabys gibt
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon Balljunkie » 06.12.2011 12:59

Ich habe meinen Tierarzt angerufen, damit er vorbeikommt, aber dann wird er wohl direkt eingeschläfert und ich will auf jedenfall, dass mein Hund noch mal untersucht wird! Ich meine, dass kann doch alles Mögliche sein, oder?


Wieso direkt eingeschläfert, das ist doch eine Entscheidung die du treffen mußt, und nicht der TA.

Zuerst sollte mal festgestellt werden was der Hund hat, es wäre ja möglich das es behandelbar ist, bevor man übers einschläfern nachdenkt. :/
LG Anette
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon Chickenbanicken » 06.12.2011 13:04

Hallo

Ich will dir nicht noch mehr Angst machen, kann dir nur erzählen wies bei mir war.

Vor mehreren Jahren hatte ich auch mal eine Hündin, bei der war es genau so...am Morgen wollten wir mit ihr raus aber sie konnte nicht mehr aufstehen. Als würde ihr die Kraft fehlen.
Am Abend fuhr meine Mutter mit ihr zum TA, ich war noch sehr klein und hab mir nicht besonders viel dabei gedacht. Jedoch rief meine Mutter dan Zuhause an und sagte wir sollen vorbei kommen und uns vom Hund verabschieden. Ihr war leider nicht mehr zu helfen. Ich habe keine Ahnig warum genau, das hab ich damals nicht verstanden, ich weiss nur das wir sie einschläfern musten.

Bei unserem Bergamaskermix wars anders - er konnte plötzlich nicht mehr gehen, wir mussten ihn zum TA tragen! Kaum waren wir im Behandlungszimmer sprang er umher als wer nichts gewesen. Es hat sich herausgestelt das er zu viel Schokolade erwischt hat (war noch sehr jung und frass alles was er finden konnte). Heute ist er 13 Jahre alt und hatte niemehr solche beschwerden. Nehme aber nicht an das dein Hund Schokolade gefressen hat?

Wünsche euch alles Gute und hoffe das der Tierarzt deinem Hund noch helfen kann.
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon RoseNoreia » 06.12.2011 13:05

Das Samstag war wirklich ganz minimal. Er war eh nie der Ball-Freak und guckt eher mir und Sohnemann dabei zu, aber das ist in Ordnung. Es geht ja um das Zusammensein für uns dabei (Ich habe ja nur meinen Hund und mein Kind als Familie).
Also das mein Hund nicht aufsteht, hat mir erst keine Sorgen bereitet, weil er so eine "Macke" im Alter entwickelt hat, dass er manchmal keine Lust hat Gassi zu gehen. Aber ... das hält natürlich keine Stunden an! Wenn ich mich dann 2h später angezogen habe und Leine in die Hand genommen habe, ist er durchaus natürlich mit gekommen. Das war ja dann auch die Situation, wo ich ihn "zwingen" wollte, Gassi zu gehen und er dann ja auch versucht hat, aufzustehen und ich sehen konnte, dass er offensichtlich nicht kann.
Leider war es da aber schon 21h und ich bin 158cm groß und trage nicht mal eben mein Hund zu einem Auto (Taxi bspw). Aber ich kenne das noch vor vor zwei Jahren ... da haben wir 3-4 Leute gebraucht, um den Hund zu tragen (Ok, er war noch halb in Narkose) und die kriege ich nun mal nicht um 21h zusammen getrommelt. Und ein Taxifahrer hätte mir ganz sicher nicht geholfen. Da hätte ich Glück gehabt, wenn ich einen gefunden hätte, der mich mit dem Hund überhaupt mitnimmt. Das ist natürlich schon ein massiver Nachteil für mich und im Endeffekt für meinen Hund. :/
@ Bandscheibenvorfall Nein, habe ich nicht. Darauf werde ich den TA heute ansprechen. Aber deswegen war ich auch geschockt, dass er der Tierarzt gleich vom einschläfern geredet hat.
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon Zroadster » 06.12.2011 13:05

Hi,

ans Einschläfern würde ich in so einem Fall auch nicht direkt denken. Ja er hat wohl Schmerzen und er kann nicht aufstehen (könnten wir auch nicht) aber wenn es etwas orthopädisches ist, kann das behandelt werden.

Im besten Fall nur mit Schmerzmitteln. Bring ihn schnellstmöglich zum Arzt. Und das ein TA nur zum einschläfern nach Hause kommt ist Quatsch. Hier bei uns gibt sogar einen mobilen Tierarzt.

Der kommt auch wenn der Hund "nur" eine Allergie hat.
LG
Andrea

Das zärtlichste Wesen auf der ganzen Welt ist ein nasser Hund!
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon wollyfrauchen » 06.12.2011 13:08

erstmal wünsche ich Dir und vorallem Deinem Hund, dass es wirklich was harmloses ist, aber eines lass Dir gesagt sein, auch bei meinem Dicken ging es von heut auf morgen. Er war fast 14 Jahre und hatte Arthrose, welche behandelt wurde. Und wenn ein Hund weder fressen noch aufstehen will, ist das immer ein Alarmzeichen. Lasse ihn wirklich gut durchchecken und entscheide dann, 12,5 Jahre ist auch für einen Schäferhund nicht alt.

Ich drücke die Daumen

LG Susanne und Xena
Kitty - Wald und Wiesenmix - geb. 1987 -03/2002

Wolly - Riesenschnauzer - Briardmix - geb. Febr. 1996 - 28.05.2010

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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon RoseNoreia » 06.12.2011 13:12

@ ChickenBanicken Schokolade ist ausgeschlossen. Katzenfutter wäre die einzige Möglichkeit. Aber Schokolade ist wirklich aus-, aus-, ausgeschlossen.
@ Ball Die TA-Helferin meinte das auch nur, wenn der TA bei mir Zuhause vorbeikommt, weil er ihn da nicht untersuchen kann und er Hausbesuche macht, aber nur zum Einschläfern. Deswegen meinte ich heute morgen am Telefon zu ihr, dass er dann nicht kommen braucht, ich organisiere ein Auto und Leute, die mir helfen, den Hund sicher die zwei Stockwerke herunterzutransportieren, weil ich auf jedenfall will, dass der Hund erst mal untersucht wird!!! Ich gebe die Angaben ohne Gewähr weiter. Als ich irgendwas mit Einschläfern gehört habe, habe ich schon halb abgeschaltet.

P.S. Mein Hund hat gerade gepullert (im Liegen). Das macht mich gerade sehr glücklich.
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Re: Mein Hund steht nicht mehr auf.

Beitragvon RoseNoreia » 06.12.2011 13:19

Erst einmal Danke für die ganzen Beiträge.
Es beruhigt mich doch schon sehr.
Das mit dem "mobilen Tierarzt" ist ja mal ein guter Gedankengang. Werde ich gleich mal für meinen Wohnort googeln. Muss man den sofort bezahlen? Bestimmt, oder?
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