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Mein Hund hechelt sehr stark, kein Hunger oder "muss&qu

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Mein Hund hechelt sehr stark, kein Hunger oder "muss&qu

Beitragvon jackjohn » 04.09.2009 01:30

Hallo!
Ich bin neu hier, d.h. ich habe mich eben registriert und vorgestellt.

Also ich habe einen Retriever/Labrador (oder umgekehrt) Mix, sehr schön (welcher Hund ist das nicht) und er ist unser ganzer Stolz, unser Baby.
Wir haben Ihn mit sieben bekommen, er ist nun 11. Nach und nach schlichen sich so leichte Probleme ein, mal hat er Probleme mit den Treppen, wir wohnen nur im ersten Stock, aber das reicht auch und dürfte niemals mehr werden. Das ist aber alles nix ernstes.
Ich komme mal auf das akute Problem zu sprechen:

Unser Teddy hat immer öfter, mittlerweile fast jeden Abend, starke Unruhe, er kommt an, schmiegt sich an, rennt wieder weg, rausgehen möchte er aber nicht, hat er Hunger? Ich gebe Ihm ein Leckerlie, aber das ist es auch nicht, er hechelt stark und hört nicht auf, er leckt einen ab, man weiß aber nicht was er will. Wenn man Ihn zu sehr umarmt, liebkost, dann ist er sofort wieder weg.
Zwischendurch wenn man mal irgendwas macht (aufs Klo geht oder Ihn nicht beachtet und in der Zeitung 2 Minuten was liest) ist er scheinbar ruhig, danach geht es irgendwann wieder los und er kommt an, legt seine Schnauze aufs Bein oder stößt einen wirkliche feste an, wenn er dann zurück stolziert hechelt er wieder verrückt!
Wenn dann meine Freundin schlafen geht, geht er auch ins Bett, ist auch Ruhig, aber wohl nur weil er zum Schlafen "gezwungen" ist, weil es so eine Art Ritual ist.
Früher war es nicht so, ich weiß nicht was los ist.
Ich war NICHT beim Tierarzt, ich versuche den Tierarzt möglichst zu meiden, warum möchte ich jetzt nicht erzählen, es hat keine finanzielle Gründe, aber die letzten 4 Jahre gings unserem Schatz prächtig.

Kennt einer das Problem, extremes hecheln, hin und her springen, wenn man ihm ausweicht stößt er einen an und wedelt verrückt mit dem schwanz, aufgedreht, raus muss er aber nicht, wenn man rausgeht will er schnell wieder rein und hat nur mal ein wenig gepinkelt, eher markiert als gepinkelt...

Ich weiß nicht ob es mit dem Alter zu tun haben kann, er ist auch schon 11, für einen Labrador-Retriever ist es kein junges Alter mehr.

Hat einer schon ähnliche Symptome erlebt?

Wäre super nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte,
viele Grüße

jackjohn
:hilfe:
jackjohn
(Themenstarter)
 
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Beitragvon PocoLoco » 04.09.2009 02:13

Du wirst um den Tierarzt nicht herum kommen. Gerade mit einem 11 Jahre alten Hund muss man sich drauf einstellen, dass nun öfter der Gang zum Tierarzt bevor steht.

Wir sind weder Ärzte, noch können wir in deinen Hund schauen, noch sind wir vor Ort. Starkes Hecheln kann viele Gründe haben. Hecheln ist ein Symptom das vieles bedeuten kann. Von Schmerzen bis Stress einfach alles.

Du tust deinem Hund keinen Gefallen, wenn du meinst, dass nach 4 Jahren Krankheitsfreier Zeit nun immer noch kein Tierarztbesuch ansteht. Wenn mein Hund so offensichtlich ein Problem hat, wäre ich schon letzte Woche beim Arzt gewesen, egal ob die ganzen Jahre davor es nötig war oder nicht.

Also schnappe die Morgen deinen Hund und besuche einen guten Arzt. Denn er wird dir mehr als nur mit Mutmassungen und Vielleichts helfen können. ;)
Der Pocodilly Circus.

"du opfa dein dregs familihe gehöt geschlagen du hundefi**a ich geb dir klatsch und du fligst von hier bis nach schille" (Kommentar eines Youtubers)
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PocoLoco
 
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Beitragvon jackjohn » 04.09.2009 03:20

Ich werds wohl machen muessen.
Schade, aber klar, so eine Ferndiagnose ist eben einfach nicht möglich.
Ich möchte auch nicht, dass mein kleiner Schmerzen hat oder was auch immer haben könnte, ich möchte nur nicht "über den Tisch gezogen werden" von irgendwelchen übereifrigen Göttern in weiß.
Aber ich werde dort hingehen und dann posten was passiert ist oder wie es weitergeht,

Bis denne,
jackjohn
jackjohn
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Bentley » 04.09.2009 05:33

Wenn du zum TA gehst, laß ihm auch mal das Gehör untersuchen.
Viell. kann er manche Geräusche nicht mehr richtig einschätzen.
Bentley
 

Beitragvon Peewee » 04.09.2009 07:54

jackjohn hat geschrieben:Ich möchte auch nicht, dass mein kleiner Schmerzen hat oder was auch immer haben könnte, ich möchte nur nicht "über den Tisch gezogen werden" von irgendwelchen übereifrigen Göttern in weiß.


Hallo,

ich würde trotzdem alle 6-12 Monate einen Gesundheits-Check machen lassen, das hat nichts mit "über den Tisch gezogen werden" zu tun.

Altersbedingte Krankheiten können bei so einem Gesundheits-Check rascher erkannt und behandelt werden.
Peewee
 

Beitragvon dogge » 05.09.2009 21:59

Hallo,

ich habe einen 10-jährigen Doggenrüden. Er hat auch das Problem mit dem Hecheln. Er bekommt schwer Luft.
Ich war beim Arzt. Hab Herzultraschall und Röntgenaufnahmen der Lunge machen lassen. Es ist Gott sei Dank alles in Ordnung. Er ist einfach alt und die Muskeln von Herz und Lunge sind halt nicht mehr so stark wie sie mal waren. Ich habe Medikamente bekommen aber eine wirkliche Verbesserung habe ich noch nicht bemerkt. Er bekommt die Med. seit 3 Wochen. Aber nachdem alles abgeklärt wurde lebe ich doch viel besser mit diesem Problem.
Es ist einfach gut zu wissen das nicht noch was schlimmeres dahinter steckt.
Ich wünsche deinem Hund alles erdenklich Gute.
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dogge
 
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Beitragvon ingoodcompany » 06.09.2009 12:23

Seltsam!
Meine Fragen: Frisst der Hund normal? Trinkmenge normal?Urin- und Kotabsatz normal?
Hat er Temperatur?
Hat sich das Haarkleid verändert?
Ist irgendetwas anders geworden im Bewegungsablauf?
Hat er sich im Wesen verändert?
Deine Vorbehalte gegen TÄ kann ich verstehen!
Wenn der Hund jetzt ein junger Hund wäre, würde ich sagen er ist ungezogen und will Aufmerksamkeit und Euch kontrollieren...
Was ist, wenn er ganz ignoriert wird???
Vielleicht braucht er wegen des Alters wirklich nur mehr Streicheleinheiten und freut sich dann so...
Ich würde auch einen Termin beim TÄ vorschlagen.
Ich denke mal Herzultraschall in dem Alter sollte man sich "gönnen".
Liebe Grüße und alle Gute
Doris
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ingoodcompany
 
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Beitragvon DaniDus » 10.09.2009 12:43

Hallo.

Mit 11 1/2 Jahren stellten wir auch Unruhe und vermehrtes Hecheln bei unserer Hündin fest.

Auf jeden Fall muß ein TA zu Rate gezogen werden!

Bei uns wurde eine leichte Herzschwäche festgestellt. Sie bekommt seitdem 1*tgl Herztabletten und wird nun 15Jahre.

Liebe Grüsse Dani
DaniDus
 
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Beitragvon mollrops » 10.09.2009 12:55

Also um einen Tierarztbesuch wirst Du nicht herum kommen - das bist Du Deinem alten Hund schuldig. Vielleicht leidet er unter einer Schilddrüsenunterfunktion, die gut behandelbar ist oder aber er hat Diabetes. Deine persönlichen Gründe, nicht einen Tierarzt aufzusuchen, kann ich nicht nachvollziehen, hier geht es einzig um Dein Tier, das augenscheinlich leidet und dem sicher bei entsprechender Diagnose geholfen werden kann.
Ich mit d. wilden Weibern Jule, Bambi, Terry u. Bibi

Nero, Mala, Püppy - unvergessen u. über alles geliebt.

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.
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